Der bekannte Autor Brandon Sanderson sprach in der neuesten Ausgabe des Podcasts „Intentionally Blank“ ein wenig über die laufende Arbeit an dem von Apple TV produzierten Mistborn-Film. Laut Sanderson ist er aktuell mit dem Schreiben des Drehbuchs für den ersten Mistborn-Film beschäftigt und die erste Version sollte im Juli fertig sein. Nebenbei sucht er einen Producer für das Projekt, der die Produktion leitet und alle notwendigen Schritte plant. Fans dürfen wohl noch im März mit einer Ankündigung rechnen.

“The James Gunn model is: fantastic script, no reshoots. Reshoots are really expensive. And they can mess up the continuity on your film and things like that. Because he’s a writer-director, he can be like, ‘Here’s our script.’ Everyone gets on board with it. They make that movie. If you go read the Superman script — I’ve been reading a lot of scripts lately just to beef up in preparation — it’s really close to the filmed version.” – Sanderson

Zusätzlich dazu betonte der Autor, dass er sich bei der Produktion des Films direkt von James Gunn hat inspirieren lassen. Der aktuell als Chef von DC Studios fungierende Regisseur und Drehbuchschreiber hat eine tolle Vorgehensweise für die Produktion von Filmen: Das Drehbuch muss fantastisch sein und es gibt keine Neuaufnahmen. Spätere Neuaufnahmen sind nicht nur teuer, sondern sie machen auch den Ablauf eines Films kaputt. Daher setzt Sanderson alles daran, direkt ein bombastisches Drehbuch abzuliefern, welches in einem Durchlauf produziert werden kann.

“It’s kind of hard to condense a 500-page book to 140-page script, but what [previous screenplay adaptations] did is they just invented all new scenes to accomplish that. I want to see if I can get the actual scenes from the book to be the cornerstones.” – Sanderson

Laut dem Podcast hat Sanderson wohl durchaus damit zu kämpfen, sein auf 500 Seiten ausgelegtes Buch in ein 140 Seiten langes Drehbuch zu packen. Andere Adaptionen von Büchern lösen diese Problematik für gewöhnlich, in dem sie komplett neue Szenen mit Elementen der Vorlage erfinden. Sanderson möchte diese Lösung allerdings vermeiden und sehen, ob er die eigentlichen Szenen aus dem Buch als Grundgerüst für den Film vermeiden kann. Sollte der Autor damit erfolgreich sein, dann dürfte sein Drehbuch eine ziemlich treue Adaption des Buches darstellen.


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