Bereits seit einiger Zeit bemüht sich der YouTuber Ross Scott darum, seine Kampagne „Stop Killing Games“ voranzutreiben und alte Computerspiele vor der Abschaltung zu bewahren. Dafür hat er in den vergangenen Monaten tausende von Unterschriften gesammelt, die es der Kampagne erlauben sollten, ihr Problem direkt der Europäischen Kommission vorzutragen. Einem am vergangenen Wochenende veröffentlichten Update zufolge wurden die Unterschriften mittlerweile verifiziert und am 23. Februar 2026 werden sie offiziell der EU-Kommission übergeben.

Auch wenn die Übergabe selbst eine reine zeremonielle Formsache darstellt, so können die Organisatoren von „Stop Killing Games“ in dieser Situation erstmalig mit den EU-Vertretern reden und direkte Lobbyarbeit für ihre Sache leisten. Deshalb wird auch Professor Alberto Hidalgo Serzo von der Universität San Pablo als Experte dabei sein, um die rechtlichen Dinge abzuklären und die Probleme mit der Abschaltung von gekauften Spielen zu erläutern. Zusätzlich dazu wird die französische Verbraucherschutzgruppe „UFC-Que Choisir“ anwesend sein und ebenfalls für die Kampagne werben.

Interessanterweise darf Ross Scott nicht selbst bei dem Treffen anwesend sein und für seine Sache sprechen. Allerdings wurde er von den restlichen Organisatoren trotzdem vor Ort eingeladen, um eine anschließende Pressekonferenz zu halten. Seine Anwesenheit ist relevant, weil er das Gesicht der Kampagne ist und ordentlich Werbung dafür machen kann. Ansonsten deutete Scott weitere Entwicklungen und Maßnahmen in dieser Sache an. Man darf also wohl gespannt darauf sein, was in einigen Monaten oder Jahren bei dieser Sache herauskommt. Selbst ein kleines Zugeständnis der EU wäre ein Sieg für die Spieler.


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