Amazon hat vor einigen Tagen angekündigt, dass es ab dem 10. April 2026 einige Änderungen für amerikanische Prime Video Kunden geben wird. An diesem Termin wird die Plattform das neue „Prime Video Ultra Abo“ einführen, welches das bisher angebotene werbefreie Abo ersetzen soll. Verbunden wird das Ganze dann natürlich auch mit einer deutlichen Preissteigerung. Die monatlichen Kosten für dieses werbefreie Zusatzangebot steigen dadurch dann wohl von bisher $2.99 auf satte $4.99.
Wer sich für Prime Video Ultra entscheidet, der erhält natürlich auch einige zusätzliche Vorteile. Kunden mit diesem Abo dürfen fünf gleichzeitige Streams (vorher 3) laufen lassen, ihnen steht Dolby Atmos zur Verfügung und sie können 100 Downloads anstelle von 25 durchführen. Der Knackpunkt an der Sache ist allerdings das Anschauen von Serien und Filmen in UHD/4K. Diese Option stand bisher allen Kunden von Prime Video zur Verfügung und ab dem 10. April 2026 wird Amazon diese Funktion auf Kunden des Ultro-Abos begrenzen. Die UHD/4K Option wandert also direkt hinter eine Paywall.
On April 10, 2026, Prime Video’s Ad Free subscription will become Prime Video Ultra in the U.S., priced at $4.99 a month. The new Ultra subscription will deliver enhanced features including up to five concurrent streams (previously three), up to 100 downloads (previously 25), and exclusive access to 4K/UHD streaming. (via)
Wer nicht für die Ultra-Option bezahlt, der muss in Zukunft also auf die höchste mögliche Auflösung beim Streaming verzichten. Das Ganze ist natürlich nur eine weitere traurige Masche von Amazon, um zu schauen, wo die Schmerzgrenze ihrer Kunden liegt und wie viele Funktionen man noch hinter eine Paywall stecken kann. Diese unfaire Masche startete mit der Werbefreiheit und die Entfernung von 4k ist der nächste Schritt. Vermutlich werden in der Zukunft noch weitere Elemente des Angebots langsam hinter immer teurere neue Abos verschwinden.
Aktuell ist nicht bekannt, ob das Ultra-Abo nur auf die USA limitiert ist oder ob Amazon es auch irgendwann in Europa einführen wird. Solche Aktionen starten zwar für gewöhnlich in den USA und springen einige Monate später in andere Regionen, aber in Europa sind so Vertragsänderungen immer etwas lästiger zu implementieren. Man muss also abwarten.
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