Einem umfangreichen Insider-Bericht von The Ankler r zufolge ist der seit Kurzem als Chef von Amazon MGM Studios und Prime Video fungierende Peter Friedlander aktuell wohl damit beschäftigt zu entscheiden, welche von den vielen Projekten des Studios auch wirklich in Form von Serien produziert werden. Dafür hat sich Friedlander scheinbar genauer mit allen Projekten beschäftigt und einzelne Drehbücher für mögliche Episoden gelesen. Zu diesen untersuchten Produktionen gehört angeblich auch die schon vor einiger Zeit angekündigte Serienadaption von Mass Effect.

Friedlander has apparently requested rewrites to make Mass Effect, which The Ankler described as a “pricey genre drama,” more appealing to non-gamers. It is said to be “on the verge” of a series order. (via)

Laut dem Bericht ist Friedlander zwar im Grunde zufrieden mit dem Mass Effect Projekt, aber er hat trotzdem einige Umschreibungen der Drehbücher angeordnet. Das Ziel davon ist es wohl die Serie etwas attraktiver für „Nicht-Spieler“ zu machen. Trotzdem scheint sich die Serie schon jetzt ganz knapp vor der Bestellung einer vollwertigen Staffel zu befinden. Nach diesen Anpassungen dürfte Amazon das Projekt also tatsächlich in die Tat umsetzen.

Natürlich kann niemand mit Sicherheit sagen, was genau mit „attraktiver für Nicht-Spieler“ im Kontext einer Mass Effect Serie gemeint ist. Das Ganze basiert zwar auf einer Spielereihe, aber gleichzeitig ist es auch ein recht Mainstream gehaltenes Sci-Fi-Drama, welches eigentlich in jedem Medium funktionieren sollte. Schließlich besitzt das Universum nur sehr wenig wirklich einzigartige Elemente, die über das allgemeine Verständnis eines Sci-Fi-Fans hinausgehen würden. Die einzige logische Erklärung wäre möglicherweise das Zurückschrauben von Fan-Service und Anspielungen auf die Reihe, um die Serie mehr zu einem eigenständigen Projekt zu machen.


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1 Kommentar

  1. Hat ja auch bei Halo geklappt…oder?

    nee, dieses „Ich schreib hier mal die Sachen um, damit die Zielgruppe größer wird“ ist schon ein red flag.

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