Vor Kurzem stellten die Entwickler von Overwatch die neue asiatische Heldin „Anran“ vor, die als Teil des „Reign of Talon“ Events ihren Weg in das Spiel finden soll. Der anfängliche Hype für den Charakter war nach einem Auftritt in einem animierten Kurzfilm relativ hoch, weil sich optisch deutlich von den restlichen Heldinnen des Spiels unterschied. In diesem Video war sie etwas älter, ihr Gesicht war kantig und sie hatte eine recht lange Nase. Das Ganze war zwar noch immer hübsch, aber es erinnert in keinster Weise an die klassische Optik von anderen jungen weiblichen Charakteren.

Nach der Enthüllung des Ingame-Modells von Anran schlug dieser anfängliche Hype aber relativ schnell in Kritik um. Im Spiel sieht Anran nämlich deutlich anders aus. Ihr Gesicht ist runder, die Nase ist kürzer und sie wirkt wie die 10 Jahre jüngere Version ihrer vorherigen Optik. Zusätzlich dazu weicht ihr aktuelles Gesicht kaum von den Gesichtern der ebenfalls aus dem asiatischen Raum stammenden Charaktere „Juno“ und „Kiriko“ ab. Das Ganze hat Vorwürfe darüber aufkommen lassen, dass Blizzard scheinbar nur ein Gesicht für asiatische Frauen erstellen kann.

Die Kritik an Anran fiel dabei dann umfangreich genug aus, um Game Director Aaron Keller auf den Plan zu rufen. Der Entwickler veröffentlichte gestern Abend ein Video auf X, in dem er auf die Kritik an dem Design von Anran eingegangen ist. In dieser Aufnahme gibt Keller offen zu, dass das Design der Heldin tatsächlich nicht gut zu der zuvor etablierten Optik passt und man den Frust der Community durchaus versteht. Daher möchten die Entwickler noch in Saison 1 des Events einige Anpassungen an Anran vornehmen, um die Erwartungen der Spieler an den Charakter zu erfüllen. Vermutlich wird die Figur in der nahen Zukunft also noch einmal überarbeitet und ihr unpassendes Äußeres verlieren.


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