Am vergangenen Mittwochabend wurden in München während eines Live-Events die Deutschen Computerspielpreise für das Jahr 2026 verliehen. Diese Preise sollen die deutsche Gaming-Industrie fördern und hervorragende regionale Leistungen in diesem Bereich hervorheben. Dafür wurde der Deutsche Computerspielpreis in insgesamt 15 verschiedenen Kategorien verliehen und die Bundesregierung hat Preisgelder im Gesamtwert von ca. 800.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Der Sieger dieser Preisverleihung ist das von Paintbucket Games entwickelte Spiel „The Darkest Files“. In diesem Indie-Adventure schlüpfen die Spieler in die Rolle eines Staatsanwalts, der sich in 1956 mit den Akten von ehemaligen Nazis auseinandersetzen muss. Der Titel zeichnet sich neben dem guten Gameplay also auch durch historische Relevanz aus. Daher ist es nicht überraschend, dass er sowohl als „Bestes Deutsches Spiel“ als auch als „Bestes Serious Game“ ausgezeichnet wurde.
Was die restlichen Kategorien betrifft, so entsprechen diese Preise ungefähr den Erwartungen an einen deutschen Spiele-Preis. Die Indie-Perle „Blue Prince“ wurde als bestes internationales Spiel auszeichnet, Anno 117 erhielt den Preis für die beste Innovation und „The Berlin Apartment“ wurde für seine tiefe Geschichte ausgezeichnet. Die folgende Liste beinhaltet alle weiteren Preisträger aus dem Jahr 2026.
Die Gewinner des deutschen Deutsche Computerspielpreises:
- Bestes Deutsches Spiel (Platz 1: 100.000 €): The Darkest Files (Paintbucket Games)
- Bestes Internationales Spiel (undotiert): Blue Prince (Dogubomb / Raw Fury)
- Bestes Mobiles Spiel (40.000 €): MicroMacro: Downtown Detective (Soft Boiled Games)
- Studio des Jahres (50.000 €): Weltenbauer Software
- Sonderpreis der Jury (10.000 €): Forschungsverbund RadiGaMe
- Bestes Grafikdesign (40.000 €): The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
- Beste Innovation und Technologie (40.000 €): Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
- Bestes Familienspiel (40.000 €): Flick Shot Rogues (Butter By The Fish / Noodlecake Studios)
- Nachwuchspreis: Bestes Debüt (60.000 €): Tiny Bookshop (Neoludic Games / Skystone Games)
- Bestes Gamedesign (40.000 €): Super Meat Boy 3D (Sluggerfly / Headup)
- Nachwuchspreis: Bester Prototyp (Platz 1: 50.000 €): Garden Ink (Kranich Games /Arne Jürgens, Sven Mehlhorn)
- Beste Story (40.000 €): The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
- Spieler / Spielerin des Jahres (Publikumspreis / undotiert): Dennsen86
- Bestes Audiodesign (40.000 €): Everspace 2: Wrath of the Ancients (Rockfish Games)
- Bestes Serious Game (40.000 €): The Darkest Files (Paintbucket Games)
Anzeige







