Eine der interessanteren Spielenthüllungen aus dem Summer Game Fest 2026 dürfte für viele Spieler das von Panache Digital Games entwickelte Action-Adventure „1666: Amsterdam“ sein. Dieser Titel ist das Herzstück eines ehemaligen Mitarbeiters von Ubisoft, welches klassische Elemente der anfänglichen Assassin’s Creed Spiele mit Magie und Hexenwerk verbinden soll. Auch wenn der Hype für das Spiel bisher sehr groß war, so erntete das Entwicklerteam vor einigen Tagen aber heftige Kritik. Der Grund dafür ist die Verwendung von eindeutig mit AI erstellten Grafiken und Bildern in der derzeit spielbaren Prolog von „1666: Amsterdam“.

Aufgrund dieser Kritik sah sich Panache Digital Games vor einigen Tagen dazu gezwungen, eine öffentliche Stellungnahme abzuliefern. In einem Beitrag in den sozialen Netzwerken erklären die Entwickler, dass die AI-Art aus Versehen verwendet wurde und es in diesem Bereich an der notwendigen Aufsicht mangelte. Das Team möchte diese Grafiken möglichst bald durch Kunst von echten Menschen ersetzen. Gleichzeitig wurde ein Versprechen abgeliefert, dass der Early Access des Spiels und der fertige Titel keinerlei durch AI erzeugte Kunstwerke beinhalten werden.

Auch wenn Spieler mittlerweile die Verwendung von AI-Tools bei der Spieleentwicklung einigermaßen tolerieren, so zieht die Community bei Kunstwerken aber eine eindeutige Grenze. Sobald es an die kreative Arbeit geht, möchten die Spieler echte menschliche Hände bei der Arbeit sehen. Jegliche Alternativen werden sofort attackiert und in der Luft zerrissen. Gleichzeitig werden Entwickler dazu genötigt sich für die Verwendung von AI-Art zu schämen. Die Spielerschaft steht eindeutig hinter menschlichen Künstlern und ihrer Arbeit.

Meiner Meinung nach haben wir so langsam den Punkt erreicht, an dem Entwickler bemerken sollten, das die Verwendung von AI-Art mehr Probleme erzeugt als sie beseitigt. Schließlich ist eine öffentliche Entschuldigung nach der Aufdeckung auch nur ein Pflaster, welches die Situation nicht komplett ungeschehen macht.


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