Vor einigen Wochen verkündete Sony, dass das Unternehmen ab 2028 keine physischen Datenträger mehr für seine Spiele produzieren möchte. Diese Ankündigung startete einen enormen Shitstorm innerhalb der Fangemeinde, die mit dieser Entscheidung des Publishers absolut nicht einverstanden ist. Eine Petition gegen die Aufgabe von Discs liegt bereits bei mehr als 345.000 Unterschriften. Zusätzlich dazu hat der X-Account „Does It Play“ am vergangenen Wochenende nun zu einem neuen „PS5 Blackout Event” aufgerufen, um diese schreckliche Entscheidung von Sony zu protestieren.
Für diesen anstehenden PS5 Blackout sind die Regeln relativ simpel. Alle daran teilnehmenden Personen sollen in einer Woche im August 2026 komplett auf jeglichen Content von Sony verzichten. Damit sind unter anderem das Einloggen in PS Plus, das Spielen von Titeln auf der PlayStation und das Kaufen von Artikeln im PlayStation Store gemeint. Der Aufruf gilt neben der PS5 auch für Spieler auf der PS4 und jegliche anderen Angebote von Sony. Der Startschuss für den Protest soll am 23. August 2026 fallen und von dort aus möchte man das Event bis zum 30. August 2026 aufrechterhalten.
Sony wants to abandon fans? Let’s give them a small taste of their own medicine!
Together with other creators we call for a 1 week #PSBlackout in August. No logins, no play sessions, no purchases on any of Sony’s platforms. pic.twitter.com/v6JvdvbHLD
— Does it play? (@DoesItPlay1) July 26, 2026
Laut Does It Play und anderen Veranstaltern hat man sich für ein Zeitfenster entschieden, welches sowohl Spieler als auch Entwickler minimal negativ beeinflussen sollte. Aus diesem Grund findet der Blackout auch in einer Woche statt, in der kaum neue Spiele erscheinen. Aufgrund des vollen Terminplans der nächsten Monate lassen sich Veröffentlichungen zwar nicht komplett vermeiden, aber die Veranstalter haben den bestmöglichen Zeitpunkt gewählt. Man hofft darauf, dass eine Woche an gesunkenen Einnahmen eine deutliche Nachricht an Sony schickt.
Ansonsten betonen die Veranstalter auch noch, dass dieser Protest nicht nur die Disc-Problematik betrifft. Sony hat in den letzten Jahren viele problematische Entscheidungen getroffen und dieses neueste Problem ist einfach nur der letzte Nagel im Sarg. Die verärgerten Fans werfen Sony unter anderem auch noch die Schließung von favorisierten Studios, den Fokus auf Live-Service-Angebote, die Aufgabe von Einzelspieler-Titeln, die Rückkehr zu Exklusivtiteln, abgebrochene Fan-Events und die komplette Zerstörung beliebter Franchises vor.
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