Bereits vor einigen Monaten verkündete Sony, dass das Unternehmen ab dem Januar 2028 keine physischen Discs mehr für seine Spiele produzieren möchte. Diese Ankündigung brachte eine enorme Menge an Menschen gegen den Publisher auf, wodurch sich ein noch immer aktiver Shitstorm gegen Sony bildete. Trotz dieser gewaltigen Menge an Kritik hielt der Publisher bisher eindeutig an seinen Plänen fest und er betonte diese Absicht in offiziellen Stellungnahmen. In dieser Woche gab es nun allerdings einen ersten Hinweis auf ein mögliches Umdenken.

Dieser Hinweis stammt von dem Insider und Leaker „Moore’s Law Is Dead“, der in der Vergangenheit zwar schon häufiger mit seinen Vorhersagen richtig lag, aber auch einige eindeutig nicht korrekte Informationen verbreitete. Laut dem Leaker hat Sony vor Kurzem wohl eine Umfrage an seine verschiedenen Entwicklerstudios geschickt. Dieses Dokument soll herausfinden, wie die Entwickler zu der geplanten Einstellung der Discs stehen. Dabei ist etwas überraschend, dass Sony scheinbar erst jetzt seine Entwickler zu diesem Thema befragt.

Dem Insider zufolge hat Sony sich zu dieser Umfrage entschieden, weil die Firma über eine mögliche Kurskorrektur nachdenkt. Sollten genug Entwickler sich für physische Datenträger aussprechen, dann könnte Sony seinen Spieler gewisse Zugeständnisse machen. Ob das Ganze zu einer kompletten Planänderung und der Rückkehr der Discs hinausläuft, kann aber natürlich niemand mit Sicherheit sagen. Allerdings sollte man bei Sony eher von einer Alternative ausgehen.

Für einen Kompromiss mit den Spielern sprechen auch der bisher gezeigte Unwille von Sony diese Pläne zu ändern und die bereits durchführte Umrüstung eines der wichtigsten Presswerke des Unternehmens. Ohne größeren Aufwand könnte Sony also wohl gar nicht zu dem bisherigen Arbeitsablauf zurückkehren. Selbst wenn der Leaker mit seinen Informationen richtig liegt und genug Entwickler ernste Kritik an Sony üben, dann dürfte die Firma im besten Fall eine Übergangslösung für die nächsten Jahre anstreben.

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