Der Entwickler Romain Toutain arbeitete bis zu der Schließung des Studios für BioWare, wo er seit 2022 als Technical Director für das nächste Mass Effect tätig war. Am vergangenen Samstag führte Toutain nun einen durchaus interessanten Livestream auf Twitch durch. Dort reagierte er dann erst einmal zu dem geleakten Trailer zu „Mass Effect Universe“. Danach sprach der Entwickler recht ausführlich über die Lore, das Gameplay und die technischen Besonderheiten des Spiels. Dadurch erhielt die über die Einstellung des Projekts verärgerte Fangemeinde einen Haufen an neuen Details zu dem vermutlich nie erscheinenden Spiel.
Die vermutlich interessanteste Information aus diesem leider nicht auf Twitch aufgezeichneten Stream beschäftigt sich damit, warum das Spiel überhaupt „Mass Effect Universe“ heißt. Laut dem Entwickler hätten alle früheren Entscheidungen aus Teil 1 bis 3 (und Andromeda) eine Rolle in dem Titel gespielt. Der Name basiert darauf, dass jeder Durchlauf eines Spielers ein eigenes Universum rund um die Entscheidungen des jeweiligen Spielers darstellt. Jede Entscheidung erzeigt eine neue Zeitlinie in einem parallelen Universum und es sollte möglich sein, Entscheidungen zu treffen, die vorherigen Momente in der Geschichte widersprechen. „Zero Time Dilemma“ diente wohl als große Inspiration für das Team.
Um diese Idee in Gameplay umzusetzen, bauten die Entwickler eine Technologie für Mass Effect 5, die Schlüsselmomente in der Zeitlinie erkennen und die Verbindungen mit den Entscheidungen der Spieler sehen kann. Sollte es keine Verbindung geben, dann würde das System die Story auf eine Weise anpassen, um den Weg zurück zu den Schlüsselmomenten zu finden. Auch diese Weise erleben alle Spieler zwar im Grunde die gleiche übergeordnete Geschichte, aber der genommene Weg würde in jedem Durchlauf komplett einzigartig sein. Toutain zufolge arbeitete das Team sogar an einer Option zum Teilen von Speicherständen zwischen Spielern, sodass sich besonders aufregende Wege mit der Community teilen lassen.
Das Ganze klingt nach einer wirklich faszinierenden Idee und es ist extrem bedauerlich, dass wir die Umsetzung dieses System vermutlich niemals zu sehen bekommen. Auch wenn aktuell viele Fans, Mitarbeiter und Sprecher an der Rettung von Mass Effect arbeiten, so darf man bei EA aber wohl keine Einsicht erwarten. Der Publisher deaktiviert einfach nur IPs und bleibt dann auf den Lizenzen sitzen.
So earlier, my brother was watching Octobinz (Romain Toutain)’s livestream on Twitch. He was the Technical Director on Mass Effect Universe, so I wanted to share some bits he discussed.
As he speaks french, I added subtitles to make it more accessible for everyone!#MassEffect #MassEffectUniverse
— ✨Lou🖤🤍💜 (@loustica-lucia.bsky.social) 25. Oktober 2026 um 00:44







