In der Nacht von gestern auf heute fand in Los Angeles die mittlerweile bereits 83. Verleihung der Golden Globes statt. Diese für gewöhnlich im Januar stattfindende Preisverleihung findet seit 1944 statt und sie soll Künstler, Schauspieler und Arbeiter in der Film/Serienindustrie auszeichnen. Im Jahr 2026 wurden die Golden Globes in insgesamt 27 Kategorien verteilt, die sich entweder Filmen oder Serien zuordnen lassen.
Der begehrte Preis für den besten dramatischen Film ging wohl verdient an den Historienfilm „Hamnet“. Diese Produktion dreht sich um William Shakespeare und seine Frau, die den Tod ihres Sohnes verarbeiten müssen. Jessie Buckley wurde für ihre Darstellung der Frau von Shakespeare als beste Hauptdarstellerin in einem Drama ausgezeichnet. Ansonsten erhielten „KPop Demon Hunters“ den Preis für den besten Animationsfilm und „One Battle After Another“ gewann den Preis für die beste Komödie/Musical.
Was den Bereich der Serien betrifft, so wurde „The Pitt“ als beste dramatische Serie des letzten Jahres ausgezeichnet. Gleichzeitig erhielt Noah Wyle für seinen Auftritt in dieser Show den Preis als bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie. Eine weitere oft ausgezeichnete Show ist „Adolescence“, die die Preise für beste Limited/Anthology-Serie oder TV-Film, bester Nebendarsteller und beste Nebendarstellerin erhalten hat.
Die Gewinner der Golden Globe Awards:
Film:
- Bester Film (Drama): „Hamnet“
- Bester Film (Musical oder Komödie): „One Battle After Another“
- Bester Hauptdarsteller (Drama): Wagner Moura – „The Secret Agent“
- Beste Hauptdarstellerin (Drama): Jessie Buckley – „Hamnet“
- Beste Hauptdarstellerin (Musical oder Komödie): Rose Byrne – „If I Had Legs, I’d Kick You“
- Bester Hauptdarsteller (Musical oder Komödie): Timothée Chalamet – „Marty Supreme“
- Beste Nebendarstellerin: Teyana Taylor – „One Battle After Another“
- Bester Nebendarsteller: Stellan Skarsgård – „Sentimental Value“
- Bester nicht-englischsprachiger Film: „The Secret Agent“ (Brasilien)
- Bester Animationsfilm: „KPop Demon Hunters“
- Beste Regie: Paul Thomas Anderson – „One Battle After Another“
- Bestes Drehbuch: Paul Thomas Anderson – „One Battle After Another“
- Kino- und Box-Office-Erfolg: „Sinners“
- Bester Filmsong: „Golden“ aus „KPop Demon Hunters“
- Beste Filmmusik (Score): Ludwig Göransson – „Sinners“
TV:
- Beste Drama-Serie: „The Pitt“
- Beste Musical-/Comedy-Serie: „The Studio“
- Bester Hauptdarsteller (Drama-Serie): Noah Wyle – „The Pitt“
- Beste Hauptdarstellerin (Drama-Serie): Rhea Seehorn – „Pluribus“
- Beste Hauptdarstellerin (Musical-/Comedy-Serie): Jean Smart – „Hacks“
- Bester Hauptdarsteller (Musical-/Comedy-Serie): Seth Rogen – „The Studio“
- Beste Limited/Anthology-Serie oder TV-Film: „Adolescence“
- Bester Hauptdarsteller (Limited/Anthology/TV-Film): Stephen Graham – „Adolescence“
- Beste Hauptdarstellerin (Limited/Anthology/TV-Film): Michelle Williams – „Dying for Sex“
- Bester Nebendarsteller (TV): Owen Cooper – „Adolescence“
- Beste Nebendarstellerin (TV): Erin Doherty – „Adolescence“
- Beste Stand-up-Comedy-Performance (TV): Ricky Gervais – „Ricky Gervais: Mortality“
- Bester Podcast: „Good Hang with Amy Poehler“
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