In seinem in dieser Woche veröffentlichten Interview mit dem Hollywood Reporter sprach George R.R. Martin nicht nur über seine Probleme mit HotD, sondern er äußerste sich auch ein wenig zu möglichen Sequels zu Game of Thrones. Dabei sprach er erst einmal das mittlerweile verworfene Sequel rund um Jon Snow an, welches von Kit Harington selbst vorangetrieben wurde. Die Erklärungen des Autors liefern dabei dann einige bisher komplett unbekannt gewesene Details darüber, was für eine Story dieses Sequel hätte erzählen sollen.
Laut Martin sollte das Jon Snow Sequel eine Version des Charakters zeigen , die alleine im Norden lebt und mit heftiger PTSD zu kämpfen hat. Dieser Jon Snow hat seinen Wolf Ghost vertrieben, sein Schwert weggeworfen und er verbringt seine Zeit hauptsächlich damit, neue Holzhütten zu bauen und sie anschließen wieder zu verbrennen. Zusätzlich dazu wollte Harington dem Charakter einen eindeutigen Todeswunsch verpassen. HBO stufte diese Ideen aber wohl als zu deprimierend ein, weshalb sie sich anderen Ideen zugewendet haben.
„Harington, working with two writers from his drama series Gunpowder, was interested in mapping out a tale of Snow living alone as a broken man with PTSD.“
„Having chased off his direwolf Ghost and thrown away his sword Longclaw, Jon spent his time building cabins and burning them back down again. Harington also wanted Jon to die and to avoid being a hero.“ (via)
Ansonsten erwähnt George R.R. Martin auch noch ein weiteres Sequel, welches wohl von Quoc Dang Tran geschrieben wird. Dieses Sequel soll die Geschichte nach Essos verlegen und Arya Stark zurückbringen. Vermutlich würde diese Geschichte sich um ihre im Finale von GoT erwähnte Weltreise und die Erfahrung der nicht bekannten Teile der Welt drehen. Genauere Details zu dem Projekt lieferte der Autor leider nicht. Allerdings klingen die Aussagen von Martin auf jeden Fall so, als würde sich dieses Sequel noch immer aktiv in Produktion befinden.
„One possibility is shifting the drama to the Mediterranean-like land of Essos and adding another hugely popular legacy character — Arya Stark.“ (via)
Von den zwei Optionen gefällt mir die verworfene Idee für Jon Snow deutlich besser. Ich mag einfach Geschichten, in denen Menschen sich mit ihren inneren Dämonen auseinandersetzen müssen und nicht alle Probleme wie von Zauberhand gelöst werden. Und nach all den Ereignissen in GoT dürfte Jon Snow auch ziemlich viele negative Gedanken mit sich herumschleppen. Sich damit zu beschäftigen könnte enorm interessant sein. Leider hat HBO das Projekt eingestellt.
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Also die Jon Snow Show klingt nicht sonderlich interessant. Arya schon, würde nur viel zu spät kommen. Der Zug ist abgefahren, zumindest für mich.