Die Plattform Eurogamer hatte vor etwas über einer Woche die Chance dazu, sich ein wenig mit Matthew Cederquist von Blizzard Entertainment zu unterhalten. Dieser Entwickler fungiert aktuell als Legacy Executive Producer für das Diablo-Franchse und in dieser Rolle verwaltet er hauptsächlich die älteren Titel der Reihe. In dem Gespräch enthüllte Cederquist, dass Diablo 3 noch immer Million von aktiven Spielern hat. Einige Menschen sind dauerhaft zu Diablo 4 gewechselt, aber viele Personen hängen noch immer an dem Vorgänger.

„There’s actually millions of people that still play Diablo 3. Even when Diablo 4 came out, some players were cannibalised and brought over to D4, but there’s still a massive player base for Diablo 3,“ – Cederquist

Interessant ist, wie die Spieler mit Diablo 3 interagieren und wie viel Zeit sie in das Spiel stecken. Laut Cederquist sind es die Saisons von Diablo 3, die die Spieler zu dem Titel zurückbringen. Mit dem Start jeder Saison von Diablo 3 verlassen die Spieler von Diablo 4 den Nachfolger, um noch einmal ein Wochenende oder eine Woche in dem Vorgänger zu verbringen. Danach springen sie wieder zu Diablo 4. Das Team erlebt eine ähnliche Vorgehensweise mit Diablo 2.

„Every single ladder season that comes out, you will see people transition from D4 back to D3 and play for that opening weekend, or that week or so, and they’ll transition right back to D4. And vice versa D2.“ – Cederquist

Da den Entwicklern diese Spielweise aufgefallen ist, wollen sie das Ganze natürlich aktiv unterstützen. Der saisonale Content in allen drei Diablo-Produkten erlaubt es Spielern relativ einfach zwischen den Titeln zu wechseln und ihre gewünschte Diablo-Erfahrung zu erleben. Die Entwickler wollen daher auch in Zukunft vermeiden, dass sich Saisons in den Spielen zu stark überschneiden. Es wird also niemals eine Situation geben, in der eine Saison in Diablo 4 in der gleichen Woche wie eine Saison in Diablo 2 oder 3 startet. Gleichzeitig motiviert dieses Verhalten die Entwickler dazu, auch neue Inhalte für die älteren Spiele zu entwickeln und alle drei Spiele aktiv am Laufen zu halten.

„Our games fluctuate wildly and it’s because you have those seasonal contents. Everyone comes back for a ladder race, and actually the way we produce them is we separate them for that to happen, so we’re never going to have a D3 ladder stepping over a D2 ladder stepping over a D4 ladder. We want players to be able to say, Okay yeah, let me jump into this flavour of Diablo today, maybe this flavour of Diablo two weeks from now and so on.“ – Cederquist


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1 Kommentar

  1. Ich glaube, ich würde sogar nochmal Geld für neuen Content in D3 bezahlen, wenn der Umfang stimmt. 25 € für ’ne Klasse wäre z.b. nichts für mich.

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