Im Verlauf des vergangenen Abends veröffentlichte Blizzard Entertainment den mittlerweile bereits dritten animierten Kurzfilm zu der kommenden Erweiterung „Midnight“. Aufgrund der Nähe zu dem Veröffentlichungstermin des Addons darf man wohl davon ausgehen, dass dieser dritte Kurzfilm auch das letzte Video dieser Art darstellt. Unterstützt wird diese Annahme durch vergangene Projekte zu älteren WoW Addons, die oft ebenfalls drei Episoden spendiert bekommen haben.
Elf and Human. Mother and Father. Darkness and Light. For Arator, division has defined his entire life; embracing these dualities has given it purpose. (via)
Der gestern Abend veröffentlichte Kurzfilm trägt den Namen „Son of Two Worlds“ und er dreht sich komplett um den bereits mit TBC eingeführten Arator „The Redeemer“ Windrunner. Der Kurzfilm ist wohl hauptsächlich dafür dar, um den Zuschauern die Hintergrundgeschichte des Charakters und seine familiären Bindungen ein wenig näherzubringen. Gleichzeitig betont er den Status von Arator als Halbelf und seine komplizierten Erfahrungen als Produkt von zwei verschiedenen Völkern. Diese Elemente zu vermitteln ist wichtig für Midnight, weil Arator nicht nur eine zentrale Figur von Midnight darstellt, sondern auch die Grundlage der Kampagne der Erweiterung bildet.
Was die Optik von „Son of Two Worlds“ betrifft, so orientiert sich das Ganze an dem gleichen Stil der vergangenen Midnight-Kurzfilme. Diese Art der Präsentation kann einige Szenen wie das Auftauchen von Sylvanas oder das Training von Arator auf eine wirklich sehenswerte und unheimliche Weise darstellen. Gleichzeitig gibt es aber auch Momente wie die Unterhaltung mit Liadrin, in denen dieser Stil nicht unbedingt gut funktioniert und etwas billig wirkt. Auch wenn die meisten Spieler die Optik mögen und sogar loben, so hätte das Video aber vielleicht noch einmal eine weitere Überprüfung benötigt.
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