Die verschiedenen Sportspiele von Electronic Arts sind dafür bekannt, dass sie besonders viel und extra aufdringliche Werbeanzeigen für eine Reihe von Produkten beinhalten. Oft fungieren echte Marken als Sponsoren in diesen Spielen, um ihre Namen auf möglichst vielen Spielelementen platziert zu bekommen. In dieser Woche verkündete EA nun, dass es die Werbung in seinen Spielen noch verstärken möchte. Dafür hat der Publisher die neue Initiative „EA Advertising“ gestartet.
Electronic Arts Inc. (NASDAQ: EA), the global leader in interactive entertainment, today announced the launch of EA Advertising, a new platform transforming how brands connect with audiences through digital and real-world experiences across its global portfolio of games. (via)
Bei „EA Advertising“ handelt es sich um eine Plattform, die es Marken erlaubt direkt mit den Spielen von EA zu interagieren und dort mehr Werbung zu schalten. Die Ankündigung spricht von dynamischer und in Echtzeit platzierter Werbung in den Gameplay-Elementen der Spiele von EA. Dabei könnte es sich um Aufschriften in Stadien, gewisse Fanartikel, Overlays für Vorträge, Ingame-Herausforderungen oder sogar maßgeschneiderten Content handeln. EA scheint Werbung sowohl in Form von simplen Anzeigen als auch in Form von interagierbaren Medien zu planen. Dabei betont der Publisher aber natürlich, dass diese neue Form der Werbung die Erfahrung der Spieler aufwerten und nicht stören soll.
EA Advertising is expanding EA’s ecosystem by enabling brands to integrate directly into gameplay through dynamic, real-time placements, from stadium signage to custom in-game content, designed to enhance, not disrupt, the player experience. In these interactive gameplay environments, brands become part of the game itself, reflecting how players engage with advertising in real-world contexts. (via)
Wer in die Vergangenheit von EA blickt, der erkennt schnell, dass der Publisher bereits seit Jahrzehnten einen ähnlichen Weg geht und regelmäßig versucht die Menge an Werbung in seinen Spielen zu erhöhen. Jedes Mal starten die Spieler einen Shitstorm gegen diese Pläne, weil sie nicht wie ein Produkt in der Werbemaschine von EA behandelt werden wollen. Ich würde daher auch dieses Mal davon ausgehen, dass diese neue Masche von EA auf viel Kritik von Spielern stoßen wird. Schließlich kann der Publisher sich selbst vormachen, was er möchte, aber zusätzliche Werbung in Spielen ist niemals ein Vorteil für die Nutzer und es garantiert auch keine Verbesserung der Spielerfahrung.
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Ich spiele zum Glück keine EA Games mehr.