In letzten Jahren gab es bei Disney und Marvel Studios eine Reihe von kleineren und größeren Veränderungen, die unter anderem auf einen Wechsel des Personals, drastische Planänderungen, entfernte Schauspieler und eine direkte Kursänderung des MCUs hinausliefen. Mit Blick auf diese Umstrukturierungen ist es jetzt auch nicht unbedingt verwunderlich, dass Disney scheinbar einige Veränderungen an dem Serienkatalog für Disney+ durchführen möchte. Laut dem recht zuverlässigen Leaker Daniel Richtman will das Unternehmen zwei ursprünglich einmal als Serien geplante Projekte nehmen und daraus vollwertige Live-Action-Filme machen.

Bei diesen zwei Projekten handelt es sich angeblich um „Strange Academy“ und um „Champions“. Die zu Beginn von 2025 eingestellte Serie „Strange Academy“ sollte sich um Wong (Benedict Wong) drehen, der eine kleine Schule für junge Zauberer und andere magisch begabte Wesen leitet. Bei dem noch früher aufgegebenen „Champions“ handelt es sich im Grunde um ein Avengers-Projekt rund um die jüngeren Charaktere des MCUs. Beide Projekte in Filme zu verwandeln könnte für Disney und Marvel Studios sinnvoll erscheinen, wenn das MCU nach den Ereignissen der nächsten Avengers-Filme drastisch verändert. Das Studio hat diese Absicht bisher aber noch nicht bestätigt.

Die Umwandlung der zwei Shows in zwei Filme passt überraschend gut zu der aktuellen Vorgehensweise von Disney. Die Firma hat sich recht deutlich von weiteren Live-Action-MCU-Serien auf Disney+ distanziert und mehrere laufende Projekte eingestellt. Der Fokus scheint dort nur noch auf großen Knallern mit bekannten Charakteren oder den erfolgreichen Animationsserien zu liegen. Gleichzeitig hat Disney mit „The Mandalorian and Grogu“ bereits einen ähnlichen Vorstoß bei Star Wars gewagt. Auch wenn dieser Versuch nicht unbedingt enorm erfolgreich war, so könnte der Konzern aber weiterhin an der Idee festhalten.


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