Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass es wohl ein größeres Datenleak bei Valves Verkaufsplattform „Steam“ gab. Insgesamt sind wohl rund 12 TByte an Daten gestohlen worden, die danach dann im Internet aufgetaucht sind. Bei den Daten handelt es sich allerdings nicht um Informationen zu Nutzern, sondern um Spieldateien aus den Jahren zwischen 2003 und 2013. Diese Dateien gehören dabei dann sowohl zu Valves eigenen Marken wie „Portal“ oder „Half-Life“ als auch zu Spielen von Drittanbietern wie „Fallout“ oder „CoD“.

Die Quelle für das Leak war dabei dann nicht einmal ein Angriff von Hackern. Scheinbar hat einfach nur die eigene Unvorsichtigkeit von Valve dafür gesorgt, dass gewisse Personen auf diese Daten zugreifen konnten. Scheinbar war ein Endpoint nicht ausreichend abgesichert, weshalb die Angreifer die Dateien finden konnten. Da Valve in 2013 aber seine Systeme überarbeitet und bessere Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat, konnten die Angreifer nur Dateien bis zu diesem Zeitpunkt ausfindig machen. Alle neueren Daten sind besser abgesichert.

Es dürfte wohl einige Wochen dauern, bis alle gestohlenen Daten von interessierten Personen durchsucht und identifiziert wurden. Daher kann man aktuell nur schwer sagen, was für Schätze sich möglicherweise darin verbergen. Bisher konnten Data Miner und Leaker aber schon haufenweise verworfene Ideen, Demos und unfertige Builds ausfindig machen, die Eindrücke von frühen Versionen ikonischer Spiele vermitteln. Besondere Aufmerksamkeit erhalten aktuell die gefundene Daten zu Portal und Portal 2, weil Spieler dort die ersten Level des Spiels und die frühesten Ideen der Entwickler sehen könnten.

Man darf wohl gespannt darauf sein zu sehen, was die nächsten Wochen noch alles offenbaren werden.

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