Das zu Beginn des Monats von Rebel Wolves veröffentlichte „The Blood of Dawnwalker“ stellte sowohl einen kritischen als auch einen finanziellen Erfolg dar. Deswegen arbeiten die Entwickler schon jetzt aktiv an einem Nachfolger des Spiels. Trotz dieses Erfolgs gibt es aber noch immer einen Aspekt dieses RPGs, der ziemlich kontrovers ist und nicht unbedingt allen Spielern gefällt. Dabei handelt es sich um die Zeit-Mechanik von Dawnwalker. Dieses System limitiert einen Durchlauf auf gerade einmal 30 Ingame-Tage und so gut wie jede Tätigkeit im Spiel reduziert diese Zeit drastisch. Als Spieler kann man also nicht alles im Spiel erledigen.

Die Kontroverse rund um dieses System lässt natürlich die Frage danach aufkommen, ob die Entwickler die Zeit-Mechanik auch in das kommende Sequel einbauen werden. Eine Antwort auf diese Frage wurde den Fans in dieser Woche durch ein Interview zwischen Eurogamer und Game Director Konrad Tomaszkiewicz geliefert. Der Entwickler erklärte, dass sie die Zeit-Mechanik aus Teil 1 nicht unbedingt als ihr Markenzeichen und eine absolute Notwendigkeit einstufen. Nicht jedes ihrer kommenden Spiele wird eine Einschränkung dieser Art beinhalten. Das Team möchte dieses System dort nutzen, wo es für die erzählte Geschichte sinnvoll ist.

„If we will have parts of the story, or the whole story, to which it fits, then we will use it. If we will have stories where it does not fit, we will not force it. We will play with this system and we will try to use it to boost the urgency of some events in the game. But I’m not saying that in every game we will have the same scheme or loop.“ – Tomaszkiewicz

Der zweite Teil der Dawnwalker-Reihe dürfte also auf eine grundlegende Zeit-Mechanik verzichten. Tomaszkiewicz wirft aber gleichzeitig auch die Option dafür in den Raum, dass die Entwickler dieses System nur an bestimmten Stellen im Spiel verwenden. In dem Sequel könnte also zeitlich limitierte Quests oder Abschnitte beinhalten, in denen die Spieler sich temporär nicht so frei bewegen können, wie es normalerweise der Fall wäre. So ein Limit würde die Dringlichkeit der jeweiligen Ereignisse betonen. Für die Spieler wäre eine etwas limitierte Anwendung dieses System sicherlich wünschenswert. Zeitdruck und Einschränkungen dieser Art können sich zwar durchaus positiv auf das Spielgefühl auswirken, aber für manche Personen hat es den gegenteiligen Effekt, wenn sie dauerhaft auf diese Weise begrenzt werden.

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