In 2015 startete eine Manga-Adaption von Dragon Ball Super, die den zeitgleich laufenden Anime schnell weit überholte. Dieses Werk entstand unter der Anleitung von Akira Toriyama und mit den Zeichnungen des Mangaka Toyotaro. Nach dem tragischen Tod von Toriyama in 2024 wurde das Projekt aber erst einmal pausiert und Fans warten noch immer auf eine Rückkehr des Mangas. Eine Ankündigung dieser Art würde es, wenn überhaupt auf dem im Dezember von dem Verlag Shueisha veranstalteten Jump Festa Event geben.
Mittlerweile wurden aber alle relevanten Informationen zu dieser Messe mit den Fans geteilt und basierend auf diesen Informationen scheint Dragon Ball Super dort absolut keine Rolle zu spielen. Der Zeitplan der Veranstaltung listet keine Panels auf, es soll keinen eigenen Stand geben und das Promo-Artwork zu dem Event zeigt auch keine Charaktere aus dem Franchise. Das Ganze könnte zwar aufgrund des derzeit laufendes neuen Animes gelegentlich thematisiert werden, aber der von Fans erwartete Manga dürfte dort auf keinen Fall fortgesetzt werden. Das Werk liegt weiterhin auf Eis.
Der Grund für die immer schwammiger werdende Zukunft dieses Mangas dürfte die Verteilung der Rechte an dem Franchise sein. Die Rechte an Dragon Ball sind aktuell aufgeteilt zwischen der Toriyama Estate, Shueisha als Verlag des Mangas, Toei als Studio hinter dem Anime, Bandai Namco (Merch) und dem von Toriyamas altem Assistenten gegründeten Firma Capsule Corporation Tokyo. Mit fünf Beteiligten dürfte es aktuell recht schwierig werden das Franchise in eine gewisse Richtung zu drücken und neue Projekte rund um Dragon Ball zu starten. Derzeit dürfte hinter den Kulissen ein Kampf darüber stattfinden, wer die IP kontrolliert und die Entscheidungen treffen kann.
Auch wenn sich für den Anime und die Fanartikel vermutlich nichts ändert wird, so könnten auf den Manga aber drastische Änderungen zukommen. Neben einer kompletten Absetzung und einer Fortsetzung wären auch noch ein Wechsel des Künstlers oder der Sprung zu einem anderen Verlag möglich. Es hängt alles davon ab, wer am Ende die Entscheidungen trifft. Für Fans läuft das Ganze natürlich auch eine lange Wartezeit hinaus.







