In dieser Woche wurde bekannt, dass das Entwicklerstudio Wildlight Entertainment einen Großteil seiner Entwickler, Techniker und anderen Mitarbeiter entlassen hat. Diese Welle mit Kündigungen wurde zu Beginn von Level Designer Alex Graner auf LinkedIn enthüllt und mittlerweile hat das Studio diese Situation auf X bestätigt. Diese Kündigungen erfolgen gerade einmal zwei Wochen nachdem das Studio den am 26. Januar veröffentlichten Hero-Shooter „Highguard“ auf den Markt gebracht hat.

Der Launch von „Highguard“ brachte dem Spiel sehr viel Aufmerksamkeit und eine ziemliche hohe Spieleranzahl ein. Nach wenigen Wochen ist das Interesse an dem Spiel deutlich zurückgegangen, was theoretisch den Grund für die Entlassungen darstellen könnte. Allerdings wäre es etwas sonderbar, wenn das Studio nach gerade einmal zwei Wochen so eine relevante Entscheidung trifft. Zusätzlich dazu erwähnte Lead Designer Mohammad Alavi in Interviews mit PCGamer und Polygon, dass dieser Helden-Shooter keine gewaltigen Spielermassen benötigt und man nur eine Kernfangemeinde aufbauen möchte. Nach zwei Wochen dürfte dieses Ziel wohl kaum erfüllt sein.

Die Situation wirkt umso sonderbarer, wenn man bedenkt, dass „Highguard“ auf den Game Awards 2025 den begehrten „One More Thing Spot“ am Ende der Show erhalten hat. Der dadurch erzeugte Hype hätte den Shooter eigentlich die Anfangszeit über tragen sollten. Vielleicht fiel die nach diesem Hype erzeugte enorme Enttäuschung bei den Spielern einfach zu groß was, was zu einer übereifrigen Reaktion der Verantwortlichen führte. Alternativ könnten die Entscheidungsträger auch von Anfang an geplant haben die nach der Fertigstellung des Spiels unnötig gewordenen Entwickler zu entfernen.


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