Vor einigen Tagen hat Nintendo das neue Spiel „Pokémon Pokopia“ für die Switch 2 auf den Markt gebracht. Während andere Pokémon-Spiele für gewöhnliche eher klassische JRPGs darstellen, so handelt es sich bei diesem neuen Projekt um eine deutlich gemütlichere Lebenssimulation. Auch wenn die Pokémon Company mit dem Titel somit stark von ihrer etablierten Formel abweicht, so scheint Pokopia aber sowohl einen finanziellen als auch kritischen Erfolg darzustellen.
Der finanzielle Erfolg von „Pokémon Pokopia“ zeigt sich bisher eindeutig daran, wie gut sich das Spiel verkauft. Auf Amazon ist die physische Version des Titels derzeit ausverkauft und selbst bei anderen Händlern wie Mediamarkt werden die Vorräte knapp. In anderen Regionen fallen die Bestände laut Berichten sogar noch knapper aus. Scheinbar hat Nintendo das Interesse an dem Spiel drastisch unterschätzt. Auch wenn Spieler natürlich eine unbegrenzte Anzahl von digitalen Keys für das Spiel kaufen können, so sind die meisten Kunden aber noch immer an richtigen Spielen interessiert.
Was die Kritiken zu dem Spiel betrifft, so erfreut sich „Pokémon Pokopia“ aktuell vieler positiver Reviews. Bei Metacritic und Opencritic liegt das Spiel bei einer soliden 88. Der Titel wird von vielen Reviewern als eine charmante und gemütliche Lebenssimulation beschrieben, die die Spieler wunderbar von ihrem Alltag abschalten lässt. Die größte Kritik ist der im Endgame notwendige Grind, der die Spielerfahrung wohl leicht trübt. Ansonsten gibt es zwar auch einige wenige enorm negative Kritiken, aber diese Reviews scheinen das Spiel alleine dafür zu kritisieren, dass es eine Lebens- und Aufbausimulation ist. Action etc. sollte man dort nicht erwarten.
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