Mit den dieswöchigen Wartungsarbeiten wurde in jeder Spielregion von Retail WoW der neue Schlachtzug „Marsch auf Quel’Danas“ auf allen relevanten Schwierigkeitsgraden freigeschaltet. Diese aus zwei Encountern bestehende Instanz schließt die erste Saison von Midnight ab und beendet vorerst die in dieser Erweiterung erzählte Geschichte. Der Höhepunkt des Raids ist dabei dann ein brandneues Cinematic, welches abgespielt wird, wenn Spieler den Encounter „Anbruch der Mitternacht“ besiegen.

(Spoilerwarnung)

In dem Cinematic sieht man erst einmal Xal’atath, die gerade ihre finalen Pläne umsetzen und sowohl Arator als auch Veressa töten möchte. Das Duo wird allerdings im letzten Moment von Sylvanas Windläufer gerettet, die aus einem Portal zu den Schattenlanden auftaucht. Kurz darauf entscheidet sich Xal’atath für die Flucht und die Windläufer Familie erhält einen Moment, um eine kurze Unterhaltung zu führen. Auch wenn Sylvanas und Veressa sich eindeutig versöhnen, so spring Sylvanas am Ende aber wieder in das Portal, um durch ihre Arbeit zu sühnen.

Besonders wichtig in dem Cinematic sind aber wohl die letzten Worte von Sylvanas. Die ehemalige Königin der Verlassenen weiß nämlich gezielt darauf hin, dass die Schattenlande überhaupt nicht so sind, wie sie aktuell zu sein scheinen. Sie hofft darauf ihre Schwester vor dem „Ende“ noch einmal zu sehen. Diese kryptische Warnung lässt es wirklich so klingen, als würden entweder die Schattenlande oder die dahintersteckenden Mächte sich in der Zukunft erneut zu einem Problem entwickeln.

Diese Warnung von Sylvanas erinnert natürlich direkt an die finalen Worte des Kerkermeisters, der die Spieler ebenfalls vor einer kommenden Gefahr warnte. Auch wenn viele Spieler nach Shadowlands darauf hofften, dass Blizzard diesen Handlungsstrang zugunsten der World Souls Saga aufgegeben hat, so scheinen die Entwickler aber weiterhin darauf aufzubauen. Hoffentlich hat das Team zumindest seine ursprünglichen Pläne dafür angepasst, sodass wir keine Wiederholung von Shadowlands erleben.


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