Der YouTube-Kanal „Ai SHOW“ hatte vor Kurzen die Gelegenheit dazu, sich ein wenig mit George Wada (Präsident von WIT Studio) über den kommenden Remake-Anime von One Piece zu unterhalten. In diesem Gespräch betonte Wada, dass diese Neuauflage hauptsächlich nur erschaffen wird, weil Eiichiro Oda selbst das Projekt so stark vorangetrieben hat. Der Autor übte in der Vergangenheit wohl schon häufiger Kritik an dem bestehenden Anime, welches nicht nur auf veralteten Animationsstandards basiert, sondern auch ein ziemlich schwaches Pacing besitzt. Das Ganze ist zwar ikonisch, aber es könnte auch neue Fans abschrecken.
Der einfach nur als „The One Piece“ bezeichnete neue Anime unterliegt daher einem von Oda gewünschten deutlich moderneren Ansatz. Dieses Remake soll sich sowohl durch ein besseres Pacing als auch eine schneller ablaufende Geschichte auszeichnen. Das neue Team verzichtet dabei dann komplett auf jegliche Filler, Streckungen oder unnötige Szenen, um eine möglichst flott ablaufende und modern aussehende Geschichte zu erzählen. Die aus dem anderen Anime bekannten Szenen mit Reaktionen wird es daher beispielsweise nicht geben.
Ansonsten ist der neue Anime komplett frei von dem Sendeumfeld der anderen Show und den für TV notwendigen Regulierungen. Da „The One Piece“ nicht auf einem klassischen Sendeplatz für Kinderserien liegt, kann WIT Studio die Show gezielt auf ein reiferes Publikum ausrichten. Damit fällt Zensur jeglicher Art weg, ernste Themen können auch tatsächlich angesprochen werden und brutale Momente erhalten die korrekte Präsentation innerhalb der Show. Laut George Wada orientiert sich das Studio in diesem Bereich an ihren anderen Serien wie beispielsweise „Attack on Titan“ oder „Vinland Saga“, die sich ebenfalls eher an erwachsene Zuschauer richten.
Das Hauptziel des neuen Animes ist es also wohl neue Fans anzusprechen und der aktuellen Generation von Fans einen modernen Punkt zum Einsteigen in das Franchise zu liefern.
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