Seit der vergangenen Woche dürfen die Spieler von Retail WoW in den Marsch auf Quel’Danas eindringen und dort den von der Leere verdorbenen Naaru L’ura besiegen. Am heutigen Mittwoch wurde in WoW nun das direkt darauf folgende Kapitel der Kampagne von Midnight freigeschaltet, welches diesen anfänglichen Handlungsstrang der Erweiterung vollständig abschließt. Das Ganze endet mit einem neue Ingame-Cinematic, welches den Höhepunkt dieser Kampagne darstellt und ein neues Zeitalter für die Elfen von Azeroth einleitet.
Das Finale der Kampagne von Midnight stellt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Elbenvölkern in den Vordergrund. Rommath bietet den Leerenelfen eine dauerhafte Botschaft in Silbermond an, Veressa und Aethas unterzeichnen einen Pakt für zukünftige Partnerschaften und alle Elfen versammeln sich am verdorbenen Düsterbrunnen, um ihn zu retten. In der dadurch startenden Zwischensequenz opfert jede Art von Elf eine andere Art von Objekt:
- Hochelfen bieten die Krone von Anasterian an
- Die Nachtgeborenen beiten eine Frucht des Arcan’dor an
- Leerenelfen fügen einen Splitter der Leere hinzu
- Die Nachtelfen opfern Mondbrunnenwasser
- Die Blutelfen fügen die Magie des Lichts hinzu
Durch diese fünf Objekte entsteht dann der neue Morgenbrunnen, der wohl verschiedene Arten von Magie beinhaltet und die perfekte Balance aus Licht und Schatten darstellt. Das Ganze vereinigt nicht durch die verschiedenen Völker der Elfen, sondern es ist auch ein starkes Symbol für die Probleme mit diesen beiden Mächten. In extremen Mengen und alleine führen das Licht und die Leere zu Problemen und nur in Balance können sie auf Dauer hilfreich sein.
Nach der Rettung des Brunnens offenbaren die Gespräche zwischen den NPCs die folgenden Punkte:
- Lady Liadrin bestätigt, dass sie kurz vor der Ankunft der Armee des Lichts zu Beginn von Legion den „Radiant Song“ von Azeroth gehört hat.
- Laut Rommath und Umbric konnte Xal’atath unglaubliche Mengen von Leerenwesen durch den Düsterbrunnen nach Azeroth bringen. Diese Wesen suchen nach etwas tief in der Welt.
- Anduin spürt eine erneute Verbindung zum Licht. Trotzdem zweifelt er an seiner Rolle in den Visionen von Velven. Der Prophet offenbart, dass es viele verschiedene Versionen der Zukunft gibt und er nicht richtig liegen muss. Damit weicht Blizzard dem Comic von 2016 aus.
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