Bereits seit dem September 2025 arbeitet ein aus Silver Lake, Affinity Partners und dem Public Investment Fund (PIF) von Saudi-Arabien bestehendes Konsortium darauf hin, den auf Videospiele spezialisierten Publisher Electronic Arts zu übernehmen. In dieser Woche wurde diese Maßnahme nun endlich vollständig abgeschlossen, sodass sich EA jetzt offiziell in den Händen dieser drei Gruppen befindet. Trotz der theoretisch drei vorhandenen Eigentümer besitzt Saudi-Arabien eindrucksvolle 93.4% an der Firma. Damit dürfte der PIF alle relevanten Entscheidungen treffen.
„This moment recognizes the extraordinary people whose creativity, ambition and passion have made EA one of the world’s leading interactive entertainment companies,“
„We’re entering this next chapter from a position of strength with partners who share our vision and ambition. Together, we’ll invest boldly, accelerate innovation, and build the next generation of games and experiences for the hundreds of millions of players and fans who inspire us every day.“ – Andrew Wilson, Chairman & CEO of Electronic Arts
EA selbst bestätigte die Finalisierung der Übernahme in einer gestern Abend veröffentlichten Presseerklärung. In diesem Schreiben betont der Publisher, dass er sich von dieser neuen „Partnerschaft“ eine anhaltende Stabilität, erhöhte Einnahmen und mehr strategische Unterstützung erhofft. Das ganze Schreiben ist voll mit den üblichen Buzz-Wörtern, die zwar hübsch klingen, aber im Grunde keine relevanten Informationen vermitteln. Daher gibt es derzeit auch eine gewisse Untersicherheit darüber, wie sich EA in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln wird und was für Ziele sich die neuen Besitzer für das Unternehmen gesetzt haben.
Dazu kommen natürlich auch noch gewisse Sorgen aus der Fangemeinde darüber, was für Auswirkungen Saudi-Arabien auf das Unternehmen haben könnte. Laut CEO Andrew Wilson sollen sich weder die Werte noch die Arbeitsumgebung des Publishers durch diese Übernahme verändern. Allerdings hat Saudi-Arabien viel Kritik dafür erhalten, wie es mit andernorts gewährten Rechten für Frauen und die LGBTQ+ Community umgeht. Spieler befürchten daher, dass normalerweise durch ihre Inklusivität glänzende Spiele wie die Sims in Zukunft einen anderen Ton treffen werden. Sicher ist aktuell wohl nur, wie wenig Sorgen sich die Spieler um die üblichen „Schusswaffen und Fußball“ Titel machen müssen.
Ob die Ängste und Sorgen der Fans wirklich berechtigt ist, muss die Zukunft zeigen.
Anzeige








Schon ewig kein Spiel mehr von EA gespielt. Gefühlt machen die ja nur noch die 3 Ballsportspiele und Battlefield.
Damit sollten die Spiele zumindest von Regenbogen und DEI befreit sein und das ist schonmal ein großer Win. An der toxischen Monetarisierungspolitik wird sich sicher nichts ändern.
Ich bin gespannt.
Ich glaub das wird erstmal bleiben mit den Frauen und LGBTQ+
Saudi-Arabien will sich whitewashen. Hier ein paar rechte für frauen z.b. Autofahren und woanders ein bissel weniger Krittik an diversen Geschlechter. Geköpft wurde auch niemand in letzter Zeit.. glaube ich..
Ich glaube die erhalen erstmal alles aufrecht. So als Lippenbekenntnis …anders als EA…oder andere Spielefirmen