Zu Beginn des Jahres wurde bekannt, dass Warner Bros. Discovery einen neuen LotR-Film mit dem Namen „The Shadow of the Past“ produzieren möchte. Für das Drehbuch des Films waren Stephen Colbert, sein Sohn und die schon seit Jahren an der IP beteiligte Philippa Boyens verantwortlich. Der Film sollte 14 Jahre nach der Reise von Frodo in den Westen spielen und sich um die restlichen drei Hobbits drehen, die über ihre vergangenen Abenteuer nachdenken. Dabei sollte der Film die in anderen Produktionen weggefallenen Kapitel 3 bis 6 von „Die Gefährten“ adaptieren.
Einem Bericht von Knight Edge Media zufolge hat sich Skydance in der vergangenen Woche aber wohl dazu entschieden, diese Produktion erst einmal auf Eis zu legen. Eigentlich sollten die Dreharbeiten für den Film kurz nach dem Abschluss der Arbeit an „The Hunt for Gollum“ beginnen. Derzeit pausiert das Projekt allerdings durch die Einmischung von Skydance, die vor einigen Monaten mit Warner Bros. und Paramount verschmolzen sind. Auch wenn natürlich kein offener Grund für diese Pause genannt wurde, so gibt es aber recht glaubwürdige Theorien.
Angeblich hat Skydance ein Problem mit dem Film, weil Stephen Colbert in das Projekt involviert ist. Der Moderator wurde schon vor einiger Zeit von CBS (gehört Skydance) in seiner „The Late Show“ gefeuert, weil er sich kritisch gegenüber Trump und der US-Regierung äußerte. Skydance Chef David Ellison ist einer der größten Unterstützer des US-Präsidenten, weshalb die Kritik von Colbert auch direkt Folgen hatte. Es wäre also keine allzu große Überraschung, wenn Sykdance den Moderator dann auch aus diesem zweiten Projekt entfernen möchte.
Alternative könnte das Studio auch einfach abwarten wollen, wie es „The Hunt for Gollum“ an den Kinokassen ergeht und ob sich ein zweiter Film finanziell lohnen würde. Diese vorsichtige Vorgehensweise deckt sich aber nur bedingt mit dem angeblich hohen Interesse an der IP.







