Bereits seit einigen Monaten gibt es Spekulationen darüber, dass die aktuell von Sony ausgearbeitete Playstation 6 in der Herstellung extrem teuer werden könnte. Der Grund dafür sind die steigenden Preise für Speicher und andere Bauteile, die schon die Kosten der aktuellen Konsolengeneration erhöht haben. Basierend auf einem Leak des sehr zuverlässigen Insiders Kepler_L2 sollen alleine schon der für die PS6 benötigte Arbeitsspeicher und der NAND-Flash-Speicher zusammen bei einem Preis von 680 USD liegen. Der Leaker ist sich bei diesen Angaben wohl sehr sicher.
Diese Kosten für sich genommen sind schon extrem hoch. Das Ganze wird aber noch schlimmer, wenn man bedenkt, dass dazu dann noch der eigentliche Prozessor, die Grafikeinheit, das Mainboard und andere Bauteile wie das Gehäuse und das Netzteil kommen. Im Frühjahr 2026 lagen die Schätzungen von Kepler_L2 für alle diese Teile bei einem Gesamtpreis von 960 USD. Mittlerweile ist dieser Wert aber auf 1000 bis 1200 USD gestiegen und er könnte je nach Zusatzkosten am Ende des Tages sogar bei 1300 USD pro Gerät liegen.
Dieser Wert klingt erst dann erschreckend hoch, wenn man ihn mit den Herstellungskosten für die PS5 vergleicht. Das Gerät kostete in 2020 nämlich gerade einmal 450 USD in der Herstellung. Die nächste Playstation von Sony könnte in der Produktion das Dreifache kosten. Auch wenn Hersteller durch Masseneinkäufe oder Langzeitverträge etwas Geld sparen und die Produktionskosten am Ende durch Spielverkäufe ein wenig ausgleichen, so fällt es aktuell wirklich schwer zu sehen, wie Sony diese enormen hohen Kosten reduzieren möchte. Die Preisgestaltung der PS6 dürfte extrem schwierig werden.
Gleichzeitig wirft das Ganze natürlich die Frage danach in den Raum, ob normale Kunden sich die PS6 am Ende überhaupt leisten können oder wollen. Sollten die Kosten nämlich im vierstelligen Bereich liegen, dann könnten viele Personen einen vollwertigen Gaming-PC vorziehen.







