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Lord of Hatred: Die maximale Qualstufe wird von 4 auf 12 erhöht

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Aktuell stehen den Spielern in Diablo 4 nur vier verschiedene Qualstufen zur Verfügung. Der letzte Stream der Entwickler deutete allerdings bereits Änderungen in diesem Bereich an, weil ein Screenshot aus Lord of Hatred recht eindeutig eine Qualstufe 5 zeigte. In einem Interview mit wudijo bestätigte Associate Game Director Zaven Haroutunian jetzt nicht nur diese fünfte Qualstufe, sondern er lieferte eine umfangreiche Erklärung zu den geplanten Anpassungen. Laut dem Entwickler wird das nächste Addon für Diablo 4 insgesamt zwölft verschiedene Qualstufen beinhalten.

So with Lord of Hatred, we’re actually adding torment tiers up to 12. So that 12 is not going to exceed the pit, right? So we’re not actually in, you know, inflating the numbers past the current ceiling. What we’re actually doing is saying, hey, all these activities, all this content can be competitive. So you’re not just stuck in this one place at the very end of the game. – Haroutunian

Den Aussagen von Zaven Haroutunian zufolge hat Blizzard einen guten Grund für die Einführung weiterer Qualstufen. Der Turm und die Grube können schon jetzt weit über Qual 4 hinaus skalieren und Spielern eine richtige Herausforderung bieten. Die restlichen Features von Diablo 4 hängen aber alle auf Qualstufe 4 fest, weshalb sie sich ab einem bestimmten Power Level weder schwierig noch lohnenswert anfühlen. Die 12 verschiedenen Qualstufen sollen diese Situation ändern und Spielern sowohl mehr passenden Content als auch bessere Belohnungen bieten. Das Ziel der Qualstufen ist es also die offene Spielwelt, infernale Horden etc. auf das Level der Grube und des Turms anzuheben.

 

Die anfänglichen Reaktionen vieler Spieler auf diese Enthüllung fallen ziemlich negativ aus. Viele Spieler machen sich Sorgen darüber, dass die zusätzlichen Qualstufen das Spiel ruinieren könnten. Als Vergleich wird dabei oft Diablo 3 herangezogen, welches am Ende insgesamt 16 Qualstufen verwendete. Dadurch fühlten sich die einzelnen Schwierigkeitsgrade ziemlich verwässert und nicht unbedingt gut an. Zusätzlich dazu wurde dadurch das Gruppenspiel erschwert, weil Spieler immer auf der gleichen Qualstufe sein mussten. Niemand wünscht sich eine ähnlich lästige Mechanik für Diablo 4.

Auch wenn ich die Sorgen der Spieler durchaus nachvollziehen kann, so verstehe ich aber auch den Ansatz der Entwickler. Mit mehr Qualstufen kann die offene Spielwelt deutlich relevanter für das Endgame werden, was im Grunde eine gute Sache darstellt. Man kann nur hoffen, dass das Team aus Diablo 3 lernt und nicht die gleichen Fehler macht.

Tink: Das nächste Live-Action-Remake von Disney geht einen unerwarteten Weg

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Auch wenn die Welle an Live-Action-Remakes von Disney von vielen Personen als eine ziemlich billige und gierige Masche eingestuft wird, so sind diese Neuauflagen von geliebten Klassikern aber trotzdem finanziell enorm erfolgreich. Daher ist es auch nicht wirklich überraschend, dass in dieser Woche ein neues Projekt dieser Art angekündigt wurde. Es dürfte die Disney-Fans aber etwas unerwartet treffen, dass der bereits in 2023 in Live-Action umgesetzte Film „Peter Pan“ erneut als Vorlage für dieses Projekt fungieren soll.

Einem Bericht von Deadline zufolge scheint Disney mit dieser neuen Idee nämlich einen etwas anderen Weg einzuschlagen. Scheinbar handelt es sich bei diesem Projekt nicht einfach nur um einen weiteren Live-Action-Film zu Peter Pan, sondern Disney möchte das Ganze in Form einer Serie für Disney+ umsetzen. Dabei soll dieses unter dem Namen „Tink“ laufende Projekt die Fee Tinkerbell in den Vordergrund rücken und eine reine Drama-Serie darstellen. Disney möchte mit der Show wohl auf die ernsteren Elemente der Geschichte eingehen, die in bisherigen Adaptionen eher unterdrückt wurden.

Tinker Bell, Disney’s iconic fairy from Peter Pan, is getting the live-action television treatment. Deadline understands that Disney+ is developing Tink, a drama series featuring the character, from Liz Heldens and Bridget Carpenter. (via)

Ich selbst hege eine ziemliche Abneigung gegen die Live-Action-Remakes von Disney, weil ich sie als unnötige Geldmacherei und Zeitverschwendung einstufe. Schließlich erzählen beinahe alle diese Remakes einfach nur die gleiche Geschichte wie die Originale. Das Ganze in Form einer Serie für Disney+ zu produzieren und den Ton von eher humorvoll zu ernst zu wechseln, stufe ich als eine deutlich bessere Idee ein. Ich würde mir wünschen, dass Disney mehr Remakes auf diese Weise angeht und tatsächlich mal etwas Kreativität an den Tag legt. Vielleicht würden die Menschen dann etwas besser auf diese Projekte reagieren.

One Piece: Die zweite Staffel ist endlich auf Netflix verfügbar

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Nach beinahe drei Jahren des Wartens ist am heutigen Dienstag, den 10. März 2026 nun endlich die zweite Staffel der Live-Action-Adation von One Piece bei Netflix an den Start gegangen. Auch wenn Netflix in den letzten Jahren immer mehr Shows gestaffelt oder in einer wöchentlichen Rotation veröffentlicht hat, so verwendet die Plattform für One Piece aber ihre klassische Vorgehensweise. Die gesamte zweite Staffel der Show wurde also zeitgleich bei dem Streamingdienst freigeschaltet und kann auf einen Schlag konsumiert werden.

Für die zweite Staffel dieser Live-Action-Serie hat Netflix insgesamt acht verschiedene Folgen produziert. Die Laufzeit dieser Episoden reicht dabei dann von 54 Minuten bis zu 66 Minuten. Auch wenn die Anzahl von Folgen also relativ gering ist, so fällt die Dauer der einzelnen Episoden aber zumindest recht lang aus. Ansonsten lassen die Episodentitel der Staffel bereits deutlich erkennen, welche Themen die einzelnen Folgen abdecken und mit welchem Arc die Staffel ihr Ende findet wird.

  • Episode 1 – 66 Minuten – The Beginning of the End
  • Episode 2 – 63 Minuten – Good Whale Hunting
  • Episode 3 – 63 Minuten – Whiskey Business
  • Episode 4 – 54 Minuten – Big Trouble in Little Garden
  • Episode 5 – 57 Minuten – Wax On, Wax Off
  • Episode 6 – 55 Minuten – Nami Deerest
  • Episode 7 – 60 Minuten – Reindeer Shames
  • Episode 8 – 63 Minuten – Deer and Loathing in Drum Kingdom

Basierend auf diesem Plan leistet Staffel 2 also all die Vorarbeit, die für den deutlich größeren Alabasta-Arc benötigt wird. Die bereits bestätigte dritte Staffel der Show sollte den Alabasta-Arc dann komplett abdecken und zu dem bekannten Ende führen. Die Produktion dieser neuen Folgen läuft sogar bereits, weshalb die Wartezeit darauf etwas kürzer als die Wartezeit auf Staffel 2 ausfallen sollte. Mit etwas Glück veröffentlicht Netflix diese dritte Staffel bereits in 2027.

Der finale Trailer zum Super Mario Galaxy Film wurde veröffentlicht

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Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Nintendo und Illumination einen weiteren Nintendo Direct Livestream auf YouTube ausgestrahlt. Diese relativ kurze Sendung drehte sich dabei dann erneut um den Anfang April 2026 weltweit in die Kinos kommenden Film „The Super Mario Galaxy Movie“. Das Highlight der Präsentation war die Premiere eines brandneuen Trailers, der wohl das finale Vorschauvideo zu dem Film darstellt.

Wie man es von einem so kurz vor der Veröffentlichung des eigentlichen Films präsentierten Trailer erwarten würde, geht dieses Video schon etwas genauer auf die im Film erzählte Story ein. Das Ganze offenbart direkt, was die Ausgangssituation für „The Super Mario Galaxy Movie“ sein wird und warum die Helden ihren bisherigen Planeten verlassen müssen. Zusätzlich dazu sah man die Schurken, alle etablierten Charakteren und eine Reihe von neuen Figuren.

Ansonsten haben Nintendo und Illumination die Show auch noch dafür benutzt, um einige der Synchronsprecher aus dem Film auftreten zu lassen und neue Sprecher für gewisse Rollen zu enthüllen. Laut der Sendung wird Luiz Guzman die Rolle von Wart übernehmen, Issa Rae verleiht Honey Queen ihre Stimme und Donald Glover fungiert ganz offiziell als die Stimme von Yoshi. Derzeit ist nicht bekannt, ob Glover den Charakter in allen Sprachen oder nur in der englischen Fassung verkörpern wird.


Pokémon Pokopia scheint für Nintendo einen vollen Erfolg darzustellen

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Vor einigen Tagen hat Nintendo das neue Spiel „Pokémon Pokopia“ für die Switch 2 auf den Markt gebracht. Während andere Pokémon-Spiele für gewöhnliche eher klassische JRPGs darstellen, so handelt es sich bei diesem neuen Projekt um eine deutlich gemütlichere Lebenssimulation. Auch wenn die Pokémon Company mit dem Titel somit stark von ihrer etablierten Formel abweicht, so scheint Pokopia aber sowohl einen finanziellen als auch kritischen Erfolg darzustellen.

Der finanzielle Erfolg von „Pokémon Pokopia“ zeigt sich bisher eindeutig daran, wie gut sich das Spiel verkauft. Auf Amazon ist die physische Version des Titels derzeit ausverkauft und selbst bei anderen Händlern wie Mediamarkt werden die Vorräte knapp. In anderen Regionen fallen die Bestände laut Berichten sogar noch knapper aus. Scheinbar hat Nintendo das Interesse an dem Spiel drastisch unterschätzt. Auch wenn Spieler natürlich eine unbegrenzte Anzahl von digitalen Keys für das Spiel kaufen können, so sind die meisten Kunden aber noch immer an richtigen Spielen interessiert.

Was die Kritiken zu dem Spiel betrifft, so erfreut sich „Pokémon Pokopia“ aktuell vieler positiver Reviews. Bei Metacritic und Opencritic liegt das Spiel bei einer soliden 88. Der Titel wird von vielen Reviewern als eine charmante und gemütliche Lebenssimulation beschrieben, die die Spieler wunderbar von ihrem Alltag abschalten lässt. Die größte Kritik ist der im Endgame notwendige Grind, der die Spielerfahrung wohl leicht trübt. Ansonsten gibt es zwar auch einige wenige enorm negative Kritiken, aber diese Reviews scheinen das Spiel alleine dafür zu kritisieren, dass es eine Lebens- und Aufbausimulation ist. Action etc. sollte man dort nicht erwarten.

Diablo 4: Ab Mittwoch kann der Paladin kostenlos getestet werden

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Die bald für Diablo 4 erscheinende Erweiterung „Lord of Hatred“ beinhaltet neben dem Warlock auch noch den Paladin als neue spielbare Klasse. Während der Warlock aber bis zum 28. April auf sich warten lässt, so fungiert der Paladin als Bonus für alle Vorbesteller des Addons. Wer die Erweiterung im Vorverkauf erwirbt, der darf die Klasse also schon jetzt komplett im Spiel verwenden.

Damit noch immer zögernde Spieler sich im Vorgeld einen Eindruck von dem Paladin verschaffen können, haben die Entwickler vor einigen Tagen eine anstehende Testphase für die Klasse angekündigt. Dieser Test soll am 11. März 2026 um 19:00 Uhr starten und von dort aus dann genau eine Woche lang aktiv sein. Der Ankündigung zufolge findet dieser komplett kostenlose Test des Paladins sowohl auf dem PC als auch den Konsolen statt. Spieler aus der Xbox oder der PS5 werden also nicht benachteiligt.

Your opportunity to embody the blessed is upon you, wanderer. From March 11—18 at 10 a.m. PT, try the Paladin class for free for a limited time on Battle.net, Xbox, and PlayStation.

During the Free Trial, play as the Paladin up to Level 25 and experience the righteous might of Sanctuary’s holy warrior. Pre-purchase Lord of Hatred to carry your progress forward on the same character. (via)

Wichtig an diesem kostenlosen Umstand ist allerdings der Umstand, dass es eine Levelgrenze für Tester gibt. Wer den Paladin ausprobiert, der kann die Klasse nur bis Stufe 25 spielen. Danach stoppt der Fortschritt und Spieler sitzen auf der jeweiligen Stufe fest. Allerdings kann der jeweilige Charakter direkt weiter verwendet werden, wenn Spieler sich für die Vorbestellung von „Lord of Hatred“ entscheiden. Da sich Stufe 25 in Diablo 4 recht schnell erreichen lässt und eine wirkliche Spezialisierung der Klasse erst auf höheren Leveln möglich ist, dürfte dieser Test wirklich nur einen ersten Eindruck des Paladins vermitteln.

Sony: Die lange Wartezeit ist der Hauptgrund für die miesen PC-Verkäufe

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In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony seine Bemühungen im PC-Bereich stark zurückfahren möchte und es in Zukunft deutlich weniger Ports von exklusiven PlayStation-Spielen geben soll. Als Reaktion darauf hat die Seite GamesIndustry.biz das Marktforschungsunternehmen Newzoo einmal damit beauftragt herauszufinden, wie gut sich die PC-Ports von Sony eigentlich wirklich verkauft haben. Die Ergebnisse dieser Untersuchung ergaben ein recht offensichtliches und vermutlich für jede Person außerhalb von Sony wenig überraschendes Bild.

„Newzoo’s data shows that PlayStation titles ported to PC after their console launch typically see PC account for around 13% of total players in the first three months across both releases,“

„By comparison, when comparable AAA titles launch simultaneously on PC and console, PC contributes closer to 44% of players in the same period.“ (via)

Laut dem Bericht von Newzoo haben sich die PC-Ports von Sony tatsächlich schlecht verkauft. Während erste Spiele in ihren jeweiligen Reihen noch einigermaßen gut abgeschnitten haben, so sanken die Zahlen aber Nachfolgern aber deutlich. Den Grund für diese Problematik sieht der Marktforscher recht eindeutig bei dem langen Abstand zwischen den Veröffentlichungen der PS5-Spiele und ihrer jeweiligen PC-Ports. Man ist sich sicher, dass eine zeitgleiche Veröffentlichung der Spielversionen zu deutlich höheren PC-Verkäufen geführt hätte. Dieses Muster zeichnet sich allerdings nicht nur bei Sony ab, sondern es betrifft alle Anbieter von Multiplattform-Titeln.

„What’s notable is that this pattern is not specific to Sony’s first-party portfolio. We see almost no difference between first-party PlayStation titles (12% PC share) and third-party PlayStation exclusives (13%), suggesting the outcome is primarily driven by the staggered release strategy rather than franchise demand on PC.“ (via)

Eine Version eines Spiels aus dem einen oder anderen Grund zu verzögern führt eigentlich immer zu schlechteren Verkäufen auf der jeweiligen Plattform. In so einem Fall ist die primäre Plattform bereits abgedeckt und Besitzer von mehreren Geräten sehen keinen Grund für einen zweiten Kauf des gleichen Spiels. Zusätzlich dazu wollen Fans eines Spiels natürlich nicht 1 oder 2 Jahre länger auf die Fortsetzung warten. Wer also den ersten Teil der Reihe auf dem PC für sich entdeckt hat, der neigt durch die Verzögerung bei dem Sequel eher zu einem Sprung auf die Konsole. Das Ganze unterstützt zwar die PlayStation, aber es reduziert Verkäufe auf dem PC.

Man darf wohl davon ausgehen, dass Sony sich in dieser Sache nicht ändern wird. Auch wenn die Schuld für die schlechten PC-Verkäufe eindeutig an ihrer nutzerfeindlichen Verkaufsstrategie liegt, so scheint das Unternehmen aber keine Schuld bei sich selbst zu sehen. Es dürfte interessant sein zu sehen, ob Sony mit seinen Exklusivtiteln in Zukunft mit den Multiplattform-Veröffentlichungen von Xbox mithalten kann.

Merz spricht sich gegen ein Renteneintrittsalter aus und fordert eine Reform

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Am vergangenen Freitag hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz auf einer CDU-Wahlveranstaltung öffentlichen gegen das bisher vorhandene feste Renteneintrittsalter ausgesprochen. Laut Merz sollte es keine Rolle spielen, in welchem Alter eine Person seine Rente antritt. Wichtig sei für ihn wohl eher, wann diese Person das Arbeiten begonnen hat, wie lange sie im Beruf tätig war und wie lange sie für die Rente gespart hat. Angeblich hat auch die SPD bereits signalisiert, dass man die Rentenhöhe in Zukunft nicht mehr an dem etablierten Altersgrenzen, sondern an der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit bemessen könnte.

„‚Ja, wir könnten uns vorstellen, dass wir das nicht mehr nach einem abstrakten Renteneintrittsalter bemessen, sondern dass wir das nach Lebensarbeitszeit bemessen'“ – Merz

Gleichzeitig betonte Merz in seiner Rede, dass die Deutschen mehr Arbeiten und auch mehr Sparen müssen. Ideen wie „Work-Life-Balance“ oder die oft gewünschte „Vier-Tage-Woche“ sind für ihn keine realistischen Ansätze. Dem CDU-Politiker zufolge sollten die Menschen möglichst früh damit beginnen und sich schon in den jungen Jahren auf ihre Rente vorbereiten. Dabei würde es schon reichen, wenn sie 50 Euro im Monat auf die hohe Kante legen, um im Ruhestand dann auf eine sechsteilige Altersversorgung zurückgreifen zu können. Merz möchte seine umfassende Sozialreform für die Rente noch in 2026 auf den Weg bringen, weil die Reformbereitschaft einer Regierung in den späteren Jahren immer weiter abnimmt.

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen früh genug beginnen, für ihr Alter auch zu sparen. Man muss nur mit kleinen Beträgen früh genug anfangen, darf es nie unterbrechen. Und wenn Sie mit 50 Euro im Monat anfangen, dann haben Sie eine sechsstellige Altersversorgung, wenn Sie dann mit 65, 68 in den Ruhestand gehen.“ – Merz

Forderungen dieser Art können meiner Meinung nach auch nur von einer Person kommen, die schon lange nicht mehr richtig arbeitet oder sich Sorgen um ihr Geld machen muss. Als Gemeinschaft sollten wir eher darauf hinarbeiten, dass die Menschen immer weniger arbeiten müssen und ihr Leben auch tatsächlich leben können. Der technische Fortschritt ist auf dieses Ziel ausgerichtet und unsere Regulierungen sollten ebenfalls diesem Ziel dienen. Mehr Arbeit von den Menschen zu fordern wirkt irgendwie rückständig. Allerdings würde ich auch genau so eine nach hinten gewandte Denkweise von Merz erwarten.

Herrenspielzimmer #246: Kein Geografie-Podcast

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Neue Folge, neue Meinungen, wahrscheinlich zu viele Themen. Wir sprechen über Hypes, Alltagsrätsel und alles zwischen Controller, Fußballplatz und Kinoleinwand. Kurz gesagt: Wir haben Redebedarf.

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

Allgemein:

– Der Frühling ist da!

– Der Iran-Krieg

– Trumps neue Zölle – trotz Gerichtsentscheidung?

– Warum arbeiten wir nicht noch mehr?

– Den Kinos geht es gut

Fußball/Sport:

– Werder kann doch noch gewinnen

– Wrestling-Liebe und warum ich trotzdem dabei bleibe

Gaming:

– Pokemon Go Events

– Pokopia mit sehr guten Kritiken

– Midnight-Release – WoW hat Krömer verloren

– Immer noch im D2R Warlock-Hype

– D4 Warlock/New Season Impressions

Serien/Filme:

– Pokemon Johto League

– Dicke Filme 2026

Housing: Spieler kritisieren die unverschämten Preise für Dekorationen

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Wer sich ein wenig mit dem Housing in Retail WoW beschäftigt, der sollte schon bemerken, wie die Spieler mit diesem Content interagieren. Die meisten Personen neigen dazu dutzende Exemplare von jeder verfügbaren Dekoration zu kaufen, um ganze Häuser nach einem bestimmten Thema einzurichten. Zusätzlich dazu gibt es einfach viele Objekte wie Stühle, Blumentöpfe, Fenster oder Regale, von denen jeder normale Nutzer einfach mehrere Exemplare benötigt. Schließlich würde es albern aussehen, wenn ein Haus nur 1 oder 2 Stühle hätte.

Bedauerlicherweise zeigt die Preispolitik bei den neuen Housing-Items aus Midnight nicht unbedingt, dass die Entwickler von Blizzard diese Vorgehensweise der Spieler verstehen. Die Dekorationen bei vielen Händlern sind nicht nur hinter gewissen Ruhmstufen und Erfolgen versteckt, sondern sie kosten nach der Freischaltung auch unverschämt hohe Mengen an Leerenlichtmergeln. Während diese Gegenstände oft zwischen 750 und 3000 Einheiten dieser Währung benötigen, so erhalten Spieler bei guten Weltquest gerade einmal 150 Mergel. Dazu kommen dann noch die Dekorationen, die hinter wöchentlichen Limitierungen wie dem Überfluss-Events verborgen sind. Zumindest stellt das Ganze einen enormen Grund dar, den kaum ein Spieler wirklich angehen möchte.

Wie man es nicht anders erwarten würde, sorgt diese Situation aktuell für viel Frust innerhalb der Fangemeinde. Die Foren und Reddit beinhalten viele Beiträge mit Kritik und möglichen Lösungsvorschlägen für diese Situation. Im Grunde fordern die Spieler eine drastische Reduzierung der Preise für alle mit Midnight eingeführten Housing-Dekorationen. Die simpelste Lösung basiert dabei dann darauf, einfach eine 0 am Ende aller Kaufpreise zu streichen. Nur dadurch würden diese Objekte in einem Bereich gelangen, an denen die Spieler genug davon erwerben können.

Housing Decor Vendor Prices Are Absurd and It’s Killing My Interest In Housing
by
u/JollySieg in
wow

Besonders zynische Stimmen werfen den Entwicklern aktuell sogar das absichtliche Quälen ihrer Fangemeinde vor. Durch die hohen Ingame-Preise wären Spieler nämlich eher bereits den neuen Echtgeld-Shop zu nutzen und die dortigen Dekorationen für das Housing zu kaufen. Auch wenn ich selbst dieser Theorie nicht unbedingt zustimme, so kann ich den Frust der Spieler aber verstehen. Die Housing-Dekorationen kosten einfach viel zu viel und es wirkt tatsächlich so, als hätten die Entwickler keine Ahnung davon, wie die Spieler mit dem Housing interagieren. Aktuell sollte man auf jeden Fall noch keine dieser Dekorationen kaufen, weil die Entwickler möglicherweise die Preise senken werden.