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WoW: Ist das neue 1-Tasten-Makro zu stark?

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Als Blizzard den neuen Kampfassistenten für WoW und das damit verbundene 1-Tasten-Makro vor einigen Wochen vorstellte, gingen die meisten Spieler davon aus, dass das Feature einen zu großen Schadensverlust darstellen wird. Anfängliche Schätzungen erwarteten je nach Klasse einen Verlust von 10 bis 25%. Mittlerweile ist das Feature aber seit einiger Zeit auf den Liveservern aktiv und es hat sich gezeigt, wie stark der Kampfassistent wirklich ausfällt. Der erwartete Schadensverlust tritt nämlich nur dann ein, wenn Spieler ihre Klasse perfekt beherrschen und in jeder Situation immer die optimale Entscheidung treffen.

So eine Vorgabe ist aber etwas unrealistisch und in Wahrheit sind viele Spieler spürbar schlechter als der Kampfassistent. Neuen Daten zufolge könnten bis zu 75% der Charaktere in ihrer Spielweise hinter den Personen liegen, die das 1-Tasten-Makro für ihre Rotation verwenden. Der simple Kampfassistent mit leuchtenden Buttons schneidet ebenfalls deutlich besser als erwartet ab. Ein Großteil der Spieler von WoW könnte also zumindest in gewissen Situationen stark von dieser Neuerung profitieren.

Natürlich wirft diese Offenbarung jetzt eine Reihe von Fragen auf. Werden Spieler in Zukunft gezwungen sein diese Funktion zu verwenden? Muss Blizzard beim Balancing in Zukunft immer alle drei Spielweisen beachten? Ist das Design von WoW für durchschnittliche Spieler einfach etwas zu komplex geworden? Antworten auf diese Fragen dürften wir erst in der Zukunft erhalten. Auf jeden Fall kann ich für mich persönlich festhalten, dass ich kein Spiel spielen würde, in dem ein 1-Tasten-Makro die optimale Wahl darstellt. Wenn es darauf hinausläuft, warum sollte ich dann überhaupt Zeit in das Spiel stecken und mich damit beschäftigen? Hoffentlich nerft Blizzard das Ganze in Zukunft noch weiter.

Der YouTuber Bellular hat diese Situation in einem recht informativen Video zusammengefasst:

Kampf gegen Deepfakes: Dänen erhalten automatisch das Recht an ihrem Abbild

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Die mit AI erschaffenen Deepfakes haben sich in den letzten Jahren zu einem ziemlichen Problem entwickelt. Diese Art des Contents stiehlt nicht nur die Stimme und das Aussehen einer Person für nicht erlaubte Zwecke, sondern er kann auch ohne größeren Aufwand für die Manipulierung von anderen Personen verwendet werden. Um den Missbrauch von Deepfakes zu bekämpfen, hat Dänemark am vergangenen Donnerstag eine überraschend logische Änderung an seinem Urheberrecht durchgeführt.

Dem angepassten Urheberrecht von Dänemark zufolge besitzt einfach jeder Bürger des Landes automatisch das Recht an seinem eigenen Abbild. Das Ganze umfasst das eigene Gesicht, den Körper und natürlich auch die eigene Stimme. Durch diesen standardmäßig vorhandenen Schutz dürfte es deutlich einfacher werden, gegen Deepfakes und AI vorzugehen, weil diese Inhalte automatisch geschützte Elemente verwenden und gegen das Urheberrecht verstoßen. Dieser direkt bei der Geburt gewährte Schutz auf das eigene Abbild klingt zwar komplett einleuchtend, aber das Ganze ist trotzdem das erste Gesetz dieser Art in der EU.

“In the bill we agree and are sending an unequivocal message that everybody has the right to their own body, their own voice and their own facial features, which is apparently not how the current law is protecting people against generative AI.”

„Human beings can be run through the digital copy machine and be misused for all sorts of purposes and I’m not willing to accept that.“ – Jakob Engel-Schmidt, dänischer Kulturminister

Die Politiker in Dänemark hoffen darauf, dass andere Länder in der EU nachziehen und ähnliche Regulierungen erlassen werden. Sie möchten wohl die ab dieser Woche in Kraft tretende Ratspräsidentschaft der EU dafür nutzen, um die Adaptierung dieses Gesetzes zu fördern und das Ganze europaweit einzuführen. Menschen sollten das Recht an ihrem eigenen Abbild besitzen. Auf diesen Punkt können sich vermutlich die meisten Menschen unabhängig von der eigenen Meinung zu AI und den AI-Werkzeugen einigen. Die Chancen der dänischen Politiker auf eine Ausweitung ihrer neuen Regulierung innerhalb von Europa dürften also nicht unbedingt schlecht stehen. Im Gegensatz dazu haben die USA bereits gegen solch eine Maßnahme und für mehr Strafen bei den „Tätern“ entschieden.

Der Druide ist in Immortal hübscher als in Diablo 4 und Spieler sind wütend

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In der vergangenen Woche kündigten Blizzard und NetEase an, dass sie den Druiden als spielbare Klasse in Diablo Immortal einbauen möchten. Diese Ankündigung löste in der Fangemeinde von Diablo jetzt einige interessante Diskussionen rund um die Optik der Klasse aus. Während der Druide in Diablo 4 für beide Geschlechter ziemlich kräftig und teilweise sogar schon dick dargestellt wird, so wirkt die Klasse in Immortal aber deutlich muskulöser und generisch attraktiver. Dieser Umstand warf für Spieler die Frage danach auf, warum man in Diablo 4 mit dem „hässlichen“ Druiden leben muss.

Diablo Immortal gets a way better looking Druid design than D4. Why is the difference between the two games so significant?
byu/Lemonicetea00 indiablo4

Laut den Kritikern führt sich Diablo 4 durch die hässlichen Modelle etwas vernachlässigt und auch alt ein. Mit hübscheren Spielfiguren könnte man deutlich mehr „Wale“ anlocken und den Spielern mehr Raum für die Distanzierung vom echten Leben liefern. Andere Nutzer konterten diese Meinung damit, dass die Druiden in Diablo 4 auf klassischen Elemente der Fantasy basieren und dadurch eine einzigartige Optik erhalten. Die Druiden in Immortal erinnern wohl zu sehr an generische „chinesische Spielfiguren“, die man heutzutage in jedem Mobile-Game antreffen kann.

Ein weiterer Grund für den Unterschied dürften die zuständigen Entwickler sein. Blizzard versucht aktuell eher lebensechte oder zumindest diverse Spielfiguren zu erschaffen, während NetEase seine Charaktere lieber traditionell hübsch erschafft. Schlanke und dekorative Figuren passen einfach besser zu der gierigen Monetarisierung eines modernen Spiels für mobile Geräte. Unabhängig von dem Standpunkt in dieser Debatte sind sich die Spieler aber zumindest einige darüber, dass Diablo 4 mehr Optionen für die Optik von Klassen erhalten sollte. Dünne Druiden zusammen mit den bisherigen Modellen anzubieten wäre wohl die beste Möglichkeit, um alle Spieler zufriedenzustellen.

Space Marine: Käufer des miesen Remasters erhalten ihr Geld zurück

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Da Warhammer 40K: Space Marine 2 einen unerwartet enormen Erfolg darstellte und die Verantwortlichen diese Situation natürlich voll ausnutzen wollen, wurde bereits im vergangenen Mai ein Remaster des Vorgängers angekündigt. Diese „Master Crafted Edition“ ist seit einigen Wochen verfügbar und sie versprach Käufern eigentlich aktualisierte Grafiken und ein modernisiertes Gameplay. Mittlerweile haben sich diese Versprechen aber als recht leere Worte herausgestellt und der Titel erntet enorme Kritik dafür, dass er sich nicht sonderlich stark von dem Original unterscheidet. Zusätzlich dazu gibt es deutlich mehr Probleme mit dem Remaster als mit dem eigentlichen Spiel.

If you’ve already purchased Space Marine: Master Crafted Edition, you are eligible for a full refund, regardless of playtime, as long as you request it before 6pm BST/10pm PST July 10 2025 (when the Steam Summer Sale ends). (via)

Als Reaktion auf diese enorme Kritik haben die Entwickler vor einigen Tagen eine unerwartete Entscheidung getroffen. Laut einer Stellungnahme wurde das Fenster für die Rückgabe des Titels verlängert. Wer möchte, der kann das Remaster bis zum 10. Juli zurückgeben und den vollen Kaufpreis zurückerhalten. Gleichzeitig wurde eine Rabattaktion für das Remaster gestartet, die Spielern 50% Rabatt gewährt, wenn sie bereits Warhammer 40,000: Space Marine – Anniversary Edition besitzen. Auf diese Weise will man Fans des Spiels erlauben, dem Titel eine zweite Chance zu geben.

Natürlich wollen die Entwickler auch noch neue Update für das Remaster veröffentlichen, die auf das Feedback der Spieler eingehen und Probleme lösen sollen. Die Fangemeinde reagiert bisher zwar recht positiv auf diese Reaktion, aber das Ganze ändert wenig daran, dass das Remaster niemals in so einem Zustand hätte veröffentlicht werden dürfen. Die Aktion wirkt aktuell einfach nur wie ein Cashgrab, der Fans das Geld aus den Taschen ziehen sollte. Spieler fordern, dass die 50% Rabatt für Besitzer des Originals dauerhaft angeboten werden und man nach einigen Updates billiger zu dem Spiel zurückkehren kann.

Diablo 4: Ein Teaser verspricht große Änderungen für das Spiel

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Der vor einigen Tagen zu Diablo 4 durchgeführte Livestream der Entwickler fühlte sich für viele Zuschauer ein wenig enttäuschend an. Das Team stellte keine unbekannten Inhalte vor und auch die Zukunft des Spiels wurde nicht großartig angesprochen. Dadurch wirkt es aktuell so, als würde sich Diablo 4 in einem etwas verschlafenen Tief befinden, welches einfach nur auf aufgewärmten Saisons mit leichten Variationen besteht.

Als Reaktion auf dieses Feedback hat sich der als Head of Social & Content Marketing fungierende Adam Fletcher gestern Abend in den sozialen Netzwerken zu Wort gemeldet. In zwei Beitragen erwähnte er, dass er nicht bei dem Livestream anwesend war, weil das Team große Pläne für Diablo 4 hat und er anderweitig eingebunden war. Laut Fletcher stoßen die Wünsche und Kritiken der Spieler nicht auf taube Ohren und die Entwickler wollen dieses Feedback schon bald in einige der größten Änderungen umsetzen, die das Spiel bisher erlebt hat.

Derzeit ist nicht bekannt, was genau Adam Fletcher mit diesen Beiträgen anteasert. Viele Spieler gehen aber davon aus, dass er damit die nächste Erweiterung für Diablo 4 meint. Eine Saison könnte zwar ebenfalls enorme Anpassungen am Spiel durchführen, aber die bisher verfügbare Roadmap für 2025 listet keine Saison dieser Art auf. Ein Addon mit groß angelegten Anpassungen könnte auf der Gamescom 2025 oder im Herbst auf einem eigenen Event enthüllt werden. Bis dahin müssen Spieler von Diablo 4 damit leben, dass sich das Action-RPG noch immer nicht so rund anfühlt, wie sie es sich wünschen würden.

I live. To drop off cakes.

But really, I know I haven’t been present as much. I have a lot more items behind the scenes I’m managing, BUT within those are big plans.

Just know, that your warcries of wanting more change aren’t going unnoticed…. (cont)

[image or embed]

— Adam Fletcher (@pezradar.com) 28. Juni 2025 um 00:06

The team has been cooking on some of the biggest changes that really hit home on things people have been asking for and more. We will share more as we get closer.

❤️‍🔥 you all.

— Adam Fletcher (@pezradar.com) 28. Juni 2025 um 00:06

MrBeast streicht seinen AI-Thumbnail-Generator aufgrund von Kritik

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Vor ca. einer Woche stellte der bekannte YouTuber MrBeast (Jimmy Donaldson) als Teil seiner Viewstats Plattform ein neues AI-Tool zum automatischen Erschaffen von Thumbnails für Videos vor. Das Werkzeug war ein Teil eines 80 USD pro Monat teuren Abos und es versprach Nutzern die Erschaffung von Thumbnails, die ein Video garantiert „viral“ gehen lassen. Die Pläne des YouTubers ernteten zu Beginn zwar einige positive Reaktionen, aber das Ganze wechselte sehr schnell zu enorm negativer Kritik. Wütende Menschen beschwerten sich über die Verwendung von AI-Art, die unethisch Praktiken dahinter und die Verwendung bestimmter Kanäle in dem Trailer für das Projekt.

Als Reaktion auf eine Woche voll mit Kritik hat MrBeast am gestrigen Freitag nun ein neues Video zu diesem Thema veröffentlicht. In dieser Aufnahme gibt er zu, dass ihn die Kritik zwar etwas überraschend trifft, aber er das Werkzeug trotzdem von seiner Plattform entfernen möchte. Das Ganze wird wohl durch eine Liste mit Thumbnail-Künstlern ersetzt, die an YouTube interessierte Abonnenten zum Erstellen ihrer Grafiken anheuern können. Laut dem Video wollte MrBeast einfach nur kleineren Kanälen und YouTubern dabei helfen, ihre eigenen Wünsche in die Tat umzusetzen.

Solche AI-Systeme sind mittlerweile wichtige Werkzeuge geworden, um die Arbeit von Menschen zu erleichtern und aufzuwerten. Daher kann man auch verstehen, warum sich zumindest einige Kunden von MrBeast über das neue Werkzeug gefreut haben. Bedauerlicherweise werden sie aber direkt zu einem Problem, wenn sie echte Menschen ersetzen oder aktiv missbraucht werden. Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis sich diese Kontroverse gelegt hat und die breite Masse sich auf die eine oder andere Seite geeinigt hat. Bis dahin bin ich zumindest froher darüber, wenn man den lästigen AI-Slop auf Plattformen etwas eindämmen kann.

Microsoft entfernt den Blue Screen of Death

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Im Verlauf der vergangenen Tage verkündete Microsoft überraschenderweise, dass es eine umfangreiche Änderung an einem der klassischsten Aspekte von Windows durchführen möchte. Laut dieser Ankündigung soll der auf einen kritischen Systemfehler hinweisende „Blue Screen of Death“ (BSOD) bereits in den kommenden Monaten aus der aktuellen Variante von Microsofts Betriebssystem verschwinden. Dieser Blue Screen ist bereits seit den frühen 90er Jahren ein Teil von Windows und er wurde erstmalig in Windows 3.1 zum Einsatz gebracht. Mit der Entfernung endet also eine Ära für Windows-Nutzer.

Der Grund für diese Änderung ist wohl der in 2024 erfolgte massive CrowdStrike-Ausfall, der Microsoft zum Umdenken in diesem Bereich motivierte. Microsoft möchte den Blue Screen noch im Sommer 2025 durch einen neuen „Black Screen of Death“ ersetzen. Dieser neue Bildschirm ersetzt die bisher als Teil des Blue Screens angezeigten Informationen mit einem neuen System Stop Code und einem Hinweis auf den Treiber, der den Absturz des Systems ausgelöst hat. Dadurch können Techniker die Probleme schneller identifizieren und sie benötigen keine externen Werkzeuge mehr.

Laut Microsoft ist diese Umstellung ein Teil einer größeren Initiative, um Windows 11 stabiler und zuverlässiger zu machen. Auch wenn die Farbe solch einer Anzeige eigentlich keine Rolle spielen sollte, so denke ich persönlich aber trotzdem, dass Microsoft in dieser Sache zumindest auf einer gewissen Ebene einen Fehler macht. Der Blue Screen ist ein ikonisches Element des Betriebssystems, welches selbst Laien direkt verstehen können. Das Ganze ist eng mit dem System, der IP und Microsoft verbunden und gewisser Nutzer mögen den damit verbundenen „Flair“. Alleine dafür hätte es sich vermutlich gelohnt, die Farbe des Bildschirms beizubehalten.

WoW: Die Dropchance von alten Mounts wird verzehnfacht

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Im Juli 2025 wird in World of Warcraft mal wieder das Ingame Event „Greedy Emissary“ stattfinden. Während dieses Ereignisses können die Spieler sich auf die Jagd nach Schatzgoblins aus dem Diablo-Franchise machen und neue kosmetische Belohnungen wie beispielsweise das erste Recolor des neuen T-2 Sets erlangen. Vor Kurzem hat Blizzard nun angekündigt, dass dieses Event auch noch von dem neuen „Collector’s Bounty Buff“ begleitet werden soll.

Dieser neue Collector’s Bounty Buff sorgt im Juli 2025 wohl dafür, dass die Droprate gewisser älterer Sammelobjekte direkt verzehnfacht wird. Betroffen davon sind alle Mounts aus Legacy-Instanzen (vor Dragonflight), legendäre Waffen aus Vanilla und TBC und die Goldene Hearthstone-Karte: Lord Jaraxxus aus der Nachtfestung. Zusätzlich dazu verdoppelt dieser temporäre Effekt auch noch die Dropchance von passender Transmog-Beute in älteren Dungeons und Raids.

Dieser nützliche Buff soll zwischen dem 01. Juli und dem 29. Juli 2025 in Retail WoW Aktiv sein. Das Ganze ist die perfekte Gelegenheit für Spieler, um ihre persönliche Sammlung etwas aufzustocken und sich die schon langen gewünschten Reittiere der Vergangenheit anzuschaffen. Eine verzehnfachte Droprate ist zwar noch immer kein garantierter Drop, aber das Ganze dürfte sich über den Verlauf eines Monats trotzdem lohnen. Besonders, wenn man mehrere Charaktere für IDs verwenden kann.

Alongside the Greedy Emissary event, take advantage of the Collector’s Bounty buff. Foes in legacy dungeons and raids find themselves overloaded with extra treasure. Defeat them once again to collect their bountiful rewards for you and your Warband.

When : Begins July 1 at 8:00 am PDT and ends July 29 at 8:00 am PDT

If you’ve been on the hunt for rewards that have been eluding you, now’s the time to get them. The following will have drop rates increased by up to 10 times (and in one case, 25 times!), while your chance for Transmog loot drops is doubled in legacy (pre-Dragonflight) raids and dungeons:

All pre-Dragonflight legacy mounts from legacy dungeons and raids
Eye of Sulfuras (Molten Core)
Golden Hearthstone Card (The Nighthold)
Bindings of the Windseeker (Molten Core)
Warglaives of Azzinoth (Black Temple)
Thori’dal, The Stars‘ Fury (Sunwell Plateau)

Some exclusions do apply—for instance, all Timewalking content is excluded, as are Pets and Toys.

The Collector’s Bounty buff is active by default, but you can visit any innkeeper in the capital cities and Dalaran to turn it off or on again.

(via)

Stevinho Talks #618: Der Schmetterlingsflüsterer

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Warum machen Autofahrer die Musik leiser, wenn sie einparken? Woran merkt man eigentlich, dass ein Schimmelkäse schlecht ist? Woher würden wir wissen, wenn ein Wort im Duden falsch geschrieben wäre? Schwitzen Kühe unter schwarzen Flecken mehr als unter weißen? Antworten auf all diese Fragen (und noch viel mehr) bekommt Ihr in der neuesten Ausgabe meines Podcasts.

Heute geht es um folgende Themen:

– Mein Blog ist wieder online

– Mikro neu eingestellt

– Vorfreude auf die neue Diablo 4 Season

– unser Wrestling-Kanal

– „Projekte“ mit Leo

– Ich habe meine ersten Karten graden lassen

RTL hat Sky für 150 Millionen Euro aufgekauft

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Heute Mittag gab RTL Deutschland überraschenderweise bekannt, dass es Sky Deutschland aufgekauft hat. Diese Übernahme betrifft dabei dann alle Sky-Geschäfte in der DACH-Region (Deutschland, Schweiz, Österreich) und alle Kundenbeziehungen in Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol. Für diesen Sender musste RLT erst einmal 150 Millionen Euro zahlen. Zusätzlich dazu wurde eine weitere erfolgsabhängige Zahlung abgemacht, die allerdings 377 Millionen Euro nicht überschreiten darf.

Durch diese Übernahme entsteht ein neuer deutscher Streaminggigant, der ein recht umfangreiches Angebot besitzt. Sky bringt eine Vielzahl von Sport-Lizenzen in die Partnerschaft ein (+ möglicherweise das HBO-Angebot) und RTL versorgt die Zuschauer mit klassischen TV-Shows, Reality-Formaten und gewissen Nachrichteninhalten. Zusammen möchten RTL und Sky ab jetzt jährlich 2.5 Milliarden Euro in neue Produktionen und Inhalte investieren. Die Chance ist hoch, dass es in der Zukunft auch eine gemeinsame Plattform oder ein Abo für diese Angebote geben wird.

„Der Erwerb von Sky Deutschland ist für RTL eine einmalige Gelegenheit: Wir bringen zwei große europäische Medienmarken zusammen und schaffen eine führende Streaming- und TV-Plattform. Beide Unternehmen ergänzen sich ideal. RTL steht für große Shows und Sport-Highlights, unabhängigen Journalismus und die beliebtesten Reality-Formate. Sky ist in Deutschland als Heimat der Bundesliga und Formel 1 die klare Nummer eins im Sport und steht für weltweit beliebte Filme und Serien.“ – Stephan Schmitter, CEO von RTL Deutschland:

Der Zusammenschluss der zwei Sender läuft derzeit noch ohne die konkrete Zustimmung der Wettbewerbs- und Medienkonzentrationsbehörden. Eine Entscheidung in dieser Sache wird in 2026 erwartet. Bis zu diesem Zeitpunkt agieren beide Sender erst einmal unabhängig voneinander. Bei einer Zustimmung dürften die Sender aber deutlich näher auseinanderrücken und ihre Zukunft stärker aufeinander abstimmen. Als Zuschauer darf man gespannt sein, was für Auswirkungen das Ganze in Zukunft haben wird.