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Tomb Raider: Amazon enthüllte Sophie Turner als Lara Craft

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Amazon MGM Studios verkündete im Verlauf des gestrigen Tages, dass die Dreharbeiten zu der kommenden Serienadaption von Tomb Raider vor Kurzem offiziell gestartet wurden. Um den Beginn der Dreharbeiten zu feiern, veröffentlichte Amazon ein spezielles Werbebild zu der Show. Diese Aufnahme zeigt zum ersten Mal, wie die als Lara Craft angeheuerte Sophie Turner aktuell in ihrem vollen Kostüm aussieht.

To celebrate the start of production Amazon MGM Studios debuts first-look image of Turner featuring iconic elements of the Lara Croft video game character  (via)

Das von Sophie Turner getragene Kostüm scheint eine recht simple Neuerschaffung von Laras klassischem Outfit aus den 90er Jahren zu sein. Sie trägt ein türkises Oberteil ohne Ärmel, eine Brille mit rötlichen Gläsern, eine kurze Hose und eine Reihe von Gürteln/Haltern an verschiedenen Stellen. Der einzige wirkliche Unterschied läuft darauf hinaus, dass sowohl das Oberteil als auch die Hose etwas dunklere Farbtöne besitzen. Ansonsten sieht sie in Verbindung mit dem recht muskulösen Körperbau tatsächlich aus wie Lara Craft.

Die Reaktion auf die Optik von Sophie Turner fallen überraschend sensibel aus. Selbst wenn Turner nicht unbedingt den Favoriten einiger Fans darstellt, so gibt es aber trotzdem keine gewaltigen negativen Reaktionen. Ihr einigermaßen treuer Look scheint von den meisten Menschen zumindest akzeptiert zu werden. Natürlich gibt es die übliche Gruppe von Leuten auf X, die sich über ihre „Proportionen“ beschwert. Allerdings kann man solche Beschwerden nur schwer ernst nehmen.

Lucasfilm: Kathleen Kennedy ist ganz offiziell zurückgetreten

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Bereits seit einiger Zeit gibt es Gerüchte und Berichte darüber, dass sich Kathleen Kennedy ihre Position als Präsidentin von Lucasfilm in der nahen Zukunft aufgeben möchte. In der Nacht von gestern auf heute veröffentlichte Lucasfilm nun eine Presseerklärung, die den Rücktritt von Kennedy offiziell bestätigte. Laut dieser Ankündigung wird Kathleen Kennedy ihren Posten zwar aufgeben, aber sie möchte sich nicht komplett zur Ruhe setzen. Sie schlüpft wohl wieder in die Rolle eines Vollzeit-Produzenten und in dieser Position wird sie unter anderem für „The Mandalorian and Grogu“ und „Star Wars: Starfighter“ zuständig sein.

Was den Ersatz von Kathleen Kennedy betrifft, so lagen die Gerüchte auch in diesem Bereich richtig. Lucasfilm erhält in der nahen Zukunft zwei Co-Präsidenten. Dave Filoni wird als Co-Präsident und Chief Creative Officer die kreative Seite von Lucasfilm kontrollieren und die Verantwortung für die erschaffenen Serie und Filme übernehmen. Ihm zur Seite steht Geschäftsführerin Lynwen Brennan, deren Aufgabengebiet als neue Co-Präsidenten sich hauptsächlich auf die Verwaltung des Unternehmens und den täglichen Ablauf begrenzen soll.

“My love of storytelling was shaped by the films of Kathleen Kennedy and George Lucas. I never dreamed I would be privileged to learn the craft of filmmaking from both of them. From Rey to Grogu, Kathy has overseen the greatest expansion in Star Wars storytelling onscreen that we have ever seen. I am incredibly grateful to Kathy, George, Bob Iger and Alan Bergman for their trust and the opportunity to lead Lucasfilm in this new role, doing a job I truly love. May the Force be with you.” – Filoni

“Lucasfilm has played such a meaningful part in my life. It’s a community of inspiring storytellers with a rebel spirit like no other, and I am honored to join Dave Filoni in leading us forward. I have been so fortunate to learn from George Lucas, Kathy Kennedy and Alan Bergman and have unwavering faith in Dave’s creative vision for the next chapter in this storied studio’s legacy.” – Brennan

Die Fangemeinde von Star Wars dürfte diese Ankündigung als eine rein positive Nachricht aufnehmen. Schließlich ist Kathleen Kennedy bei vielen Fans ziemlich verhasst, weil die Community ihr die Schuld an dem aktuellen Zustand der IP gibt. Im Gegensatz dazu ist Dave Filoni eine allgemein beliebte Figur, dessen Produktionen sich selbst unter Kennedy häufig durch Qualität und tolle Geschichten auszeichneten. Die Zukunft muss jetzt aber zeigen, ob seine Führung alleine ausreicht, um Star Wars als Franchise wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Da die meisten laufenden Projekte aber noch immer unter dem alten Regime aufgebaut wurden, dürfte man seinen Einfluss wohl erst in einigen Jahren bemerken.

HotD: Es gibt neue Details zu dem Streit zwischen Ryan Condal und Martin

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In 2024 veröffentlichte George R.R. Martin einen Blogeintrag mit dem Namen „Beware the Butterflies”, in dem er heftige Kritik an Showrunner Ryan Condal und dem Produktionsteam von House of the Dragon übte. Dabei beschwerte sich der Autor über die Änderungen an seiner ursprünglichen Geschichte, die Konsequenzen dieser Eingriffe und die fehlende Kommunikation mit ihm. Ein in dieser Woche veröffentlichtes Interview zwischen Martin und dem Hollywood Reporter ging etwas stärker auf dieses Thema ein und lieferte den Fans ein Update zu dieser Situation.

„It’s worse than rocky, It’s abysmal.“

Laut George R.R. Martin hat er aktuell ein schreckliches Verhältnis zu Showrunner Ryan Condal und er ist wohl nur noch eingeschränkt in die Produktion von HotD involviert. Der Autor erklärte, dass er Condal ursprünglich angeheuert hat und sie in Staffel 1 sehr gut zusammenarbeiteten. Der Autor erhielt früh Material zu der Show, er verfasste Anmerkungen und Condal setzte sich ernsthaft mit der Kritik auseinander. Ab Staffel 2 ignorierte der Showrunner aber beinahe jegliches Feedback des Autors und irgendwann konnte Martin seine Kritik nur noch an HBO und nicht mehr an das Produktionsteam schicken. Der Zwist lief dann auf die Veröffentlichung von „Beware the Butterflies” hinaus.

I hired Ryan, I thought Ryan and I were partners. And we were all through the first season. I would read early drafts of the scripts. I would give notes. He would change some things. It was working really well — I thought.“

„Then we got into season two, and he basically stopped listening to me. I would give notes, and nothing would happen. Sometimes he would explain why he wasn’t doing it. Other times, he would tell me, ‘Oh, OK, yeah, I’ll think about that.’ It got worse and worse, and I began to get more and more annoyed.“

„Finally, it got to a point where I was told by HBO that I should submit all my notes to them and they would give Ryan our combined notes,“

Auch wenn Martin selbst nicht genauer auf die aktuelle Situation eingehen konnte, so wurde das Interview durch einige Aussagen der anonymen Quellen des Hollywood Reporters ergänzt. Diese Quellen erwähnen einen problematischen Zoom-Call voller Streitigkeiten. Martin und Condal hatten komplett unterschiedliche Ansichten zu Staffel 3 von HotD und Martin ließ wohl irgendwann die Worte „This is not my story any longer“ fallen. Danach bat HBO den Autor um eine kleine Auszeit, die nach einigen Monaten auf seine Rückkehr zu dem Projekt hinauslief.

Auch wenn George R.R. Martin aktuell wieder eine beratende Rolle in der Produktion von HotD einnimmt, so darf man aber wohl nicht davon ausgehen, dass sein Feedback eine große Rolle spielt. Ryan Condal scheint den Weg so vieler problematischer Showrunner zu gehen und die Geschichte des Autors in seine Geschichte verwandeln zu wollen. Da so eine Einstellung für gewöhnlich zu einem schlechten Endergebnis führt, sind zumindest meine Erwartungen an Staffel 3 eher gering.

Die Server von New World: Aeternum werden in 2027 heruntergefahren

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Bereits vor einigen Monaten hat Amazon einen Großteil der an New World: Aeternum arbeitenden Entwickler entlassen und verkündet, dass das MMORPG keine neuen Inhalte mehr erhalten wird. Gestern wurde nun ein Update zu diesem Spiel veröffentlicht, welches enthüllte, wie lange Amazon das Spiel noch betreiben möchte. Dieser Ankündigung zufolge werden die Spielserver für New World am 31. Januar 2027 auf allen Plattformen dauerhaft heruntergefahren. Nach dieser Abschaltung können Käufer den Titel also nicht mehr spielen.

Amazon hat das Spiel gestern bereits von Steam entfernt und den Verkauf des Spiels vollständig eingestellt. Im Juli 2026 soll dann auch der Handel im Ingame-Währung enden. Wer New World: Aeternum bereits auf dem PC oder einer Konsole besitzt, der behält natürlich weiterhin Zugang zu dem Spiel. Solche Personen können bis zur finalen Serverabschaltung auf das Spiel zugreifen. Die vor einiger Zeit gestartete Nachtoase-Saison wird bis 2027 verlängert, sodass die Spieler dauerhaft in der aktuellen Welt bleiben dürfen.

Es ist immer ein etwas deprimierender Moment, wenn ein Studio die Abschaltung eines einigermaßen beliebten Computerspiels ankündigt. Dabei ist die dauerhafte Deaktivierung von New World sogar eine ziemliche Überraschung, weil der Titel noch immer 50.000 bis 60.000 aktive Spieler auf Steam hatte. Damit kommt das Spiel zwar nicht an WoW und FF14 ran, aber es liegt trotzdem weit über anderen langsam sterbenden Vertretern des Genres. Man kann nur davon ausgehen, dass Amazon deutlich höhere und unrealistischere Erwartungen für das MMO hatte und sich nach mehreren Fehlschlägen aus der Gaming-Branche zurückziehen möchte. Die Zukunft muss zeigen, ob Spieler und Fans irgendwann eigene Server für New World: Aeternum auf die Beine stellen werden.

Die Ankündigung:

A few months ago we shared with you, our valued community, that no additional content would come to New World: Aeternum after the Nighthaven seasonal update. We also said more details on what’s happening next, alongside other essential information, would soon follow. Today, we’re here to share updates and provide transparency on where the game goes from here.

New World: Aeternum will officially be taken offline from all platforms on January 31, 2027. On January 15, 2026, the title will be delisted and no longer available for purchase. Players will still be able to play New World: Aeternum on their purchased platform, and we are extending the Nighthaven season until the servers are taken offline on January 31, 2027.

We want to thank the players for your dedication and passion. We are grateful for the time spent crafting the world of Aeternum with you. Together we built something special. While we are saddened to say goodbye, we’re honored that we were able to share so much with the community.

It has been our pleasure to work on New World: Aeternum and evolve this unforgettable adventure with you all. We look forward to one more year together, and giving this fantastic adventure a sendoff worthy of a legendary hero. From the bottom of all our hearts, thank you for sharing this world with us.(via)

Midnight: Die wöchentliche Vault skaliert doch nur bis zu Mythic +10

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Im Verlauf der Beta von Midnight hat Blizzard Entertainment mehrere Experimente und Tests an den Mechaniken für die mythischen Schlüsselsteindungeons des Spiels durchgeführt. Einer dieser Tests lief darauf hinaus, dass die Spieler über M+ deutlich bessere Beute aus der wöchentlichen Schatzkammer erhalten konnten. Dabei skalierte dieses System bis zu Dungeons auf einer Schlüsselsteinstufe von 18, was erfolgreichen Spielern dann Beute mit 4/6 Mythic einbrachte.

Mit dem in dieser Woche auf die Beta aufgespielten Build von Midnight haben die Entwickler diese Anpassung am M+ System aber wieder rückgängig gemacht. Dungeons in der Beta skalieren jetzt wohl wieder nur bis Stufe 10 mit der wöchentlichen Schatzkammer und Spieler können höchstens Beute im Bereich 1/6 Mythic erhalten. Das Ganze funktioniert also wieder genauso, wie es in TWW der Fall gewesen ist.

Schlüsselsteinstufe Itemlevel der Vault
2 259 (Hero 1/6)
3 259 (Hero 1/6)
4 263 (Hero 2/6)
5 263 (Hero 2/6)
6 266 (Hero 3/6)
7 269 (Hero 4/6)
8 269 (Hero 4/6)
9 269 (Hero 4/6)
10+ 272 (Myth 1/6)

 

Viele Spieler gingen bisher davon aus, dass Blizzard mit Midnight das Abschließen von höheren Schlüsselsteindungeons besser belohnen möchte. Der Rückschritt auf den Beta-Servern widerlegt diese Annahme aber jetzt. Scheinbar haben die Entwickler sich nach ihren Tests und dem gesammelten Feedback dazu entschieden, die etablierte Funktionsweise beizubehalten und +10 als höchste Stufe mit konkreten Belohnungen beizubehalten. Diese Situation könnte sich zwar noch ändern, aber die Chance darauf ist mit der zunehmenden Nähe zum Launch-Termin relativ gering.

Ohne Bluepost zu dem Thema kann man über die Gründe für diese Rücknahme nur spekulieren. Es liegt aber nahe, dass Blizzard übliche Probleme mit dem Spielerverhalten vermeiden wollte. Wenn +18 die höchste Stufe mit Belohnungen ist, dann fühlen sich Spieler natürlich auch dazu gezwungen, diese Stufe aktiv anzugehen. Dieser „Zwang“ hätte Gelegenheitsspielern sicherlich den Spaß verdorben und zu viel Frust geführt.

(via)

Es gibt erste Reviews zu A Knight of the Seven Kingdoms

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Auch wenn normale Fans die erste Folge von „A Knight of the Seven Kingdoms“ erst am kommenden Wochenende anschauen dürfen, so hat HBO die ersten Folgen dieser Show aber natürlich bereits vielen Kritikern, Influencern und Pressevertretern im Vorfeld zur Verfügung gesteht. In dieser Woche ist nun wohl auch endlich das Embargo für diese Personen gefallen, sodass sie jetzt offen über ihre Eindrücke dieser Serie berichten können. Diese ersten Reviews könnten Zuschauern dabei helfen zu entscheiden, ob sie diesem neuen GoT-Spin-Off eine Chance geben wollen.

Bisher fallen die vorläufigen Reviews zu „A Knight of the Seven Kingdoms“ durchaus positiv aus. Die Show liegt mit 52 kritischen Bewertungen auf Rottentomatoes derzeit bei einer Wertung von 87%. Dieser Wert liegt im direkten Vergleich zwar etwas niedriger als bei den meisten Staffeln von GoT und HotD, aber diese Werte basieren auch auf deutlich mehr Meinungen. Für die ersten Reviews einer ersten Staffel ist ein Wert von 87% auf jeden Fall ein sehr gutes Ergebnis. Außerdem scheinen die Abzüge bei Wertungen hauptsächlich darauf zu basieren, dass sich „A Knight of the Seven Kingdoms“ stark von GoT und HotD unterscheidet.

Die bisher im Netz veröffentlichten Reviews zu „A Knight of the Seven Kingdoms“ loben vor allem den etwas anderen Ton der Show und die Charakterisierung der auftauchenden Figuren. Während GoT und HotD politische Dramas darstellen, so ist diese neue HBO-Serie schon deutlich eher eine Heldensaga rund um eine wirklich gute Person. Dieser Umstand ist aber wohl auch die am häufigsten vorgebrachte Kritik. GoT ist umfangreich, groß und wirklich bombastisch. Das Spin-Off ist deutlich bodenständiger und Fans des Originals könnten enttäuscht werden, wenn sie ähnlich epische Momente erwarten.

„Like its heroes, it keeps an old-fashioned, chivalric moral compass: a series simply sworn to protect the innocent.“ – Empire

„If you like Game of Thrones for its grandeur, you will be disappointed.“ TV Guide

„From a 10,000 foot view, ‚A Knight of the Seven Kingdoms‘ is savvy IP management, acquainting fans with lesser-known corners of Martin’s intricately constructed lore while providing a more regular fix than the flagship show.“ – Variety

„Swapping kingdom-shaking battles for grounded character drama, this latest installment in the ever-expanding Game of Thrones universe is also a moving, resonant exploration of what it truly means to be a knight.“ – GamesRadar+

Just as The Mandalorian is to Star Wars, this is a sweetly enjoyable bite-size alternative to a franchise’s unwieldy mothership — a shaggy-dog story about a big lad and his little mate. – empireonline

Kai Cenat verbessert seine Aussprache und wird dafür verspottet

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Der bekannte und erfolgreiche Twitch-Streamer Kai Cenat veröffentlichte in dieser Woche ein Video, in dem er ein wenig über sein Privatleben spricht und einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Dabei enthüllte er unter anderem, dass er aktuell versucht sowohl sein Sprachverständnis als auch seine Aussprache zu verbessern. Dafür setzt er sich jeden Tag für 20 bis 60 Minuten hin, um bestimmte Bücher laut vorzulesen. Gelegentlich muss er dann natürlich gewisse Wörter nachschlagen und ihre Definition nachschlagen.

Diese Enthüllung von Kai Cenat hat einige recht extreme Reaktionen innerhalb der Community hervorgerufen. Viele etwas erfahrenere Personen loben diese Maßnahme und sie befürworten seine Absicht sich selbst auf diese Weise zu verbessern. Bedauerlicherweise gibt es aber auch genug Zuschauer, die sich offen über den Streamer lustig machen. Dabei lachen diese Personen über das Lesen im Allgemeinen, die Aussprache von gewissen Wörtern und die Notwendigkeit zum Nachschlagen dieser Wörter. Diese Reaktionen entsprechen leider den Erwartungen, die man heutzutage an das Internet setzen darf.

Der Bildungsstand bei jüngeren Menschen nimmt gefühlt immer weiter ab und selbst das korrekte Lernen von Lesen/Schreiben wird nicht mehr unbedingt als Pflicht angesehen. Daher kann ich persönlich auch wirklich nur loben, dass der Streamer auf diese Weise versucht sich selbst zu verbessern und vielleicht sogar sein Image zu verbessern. Der von einigen Personen ausgehende Spott ist einfach nur extrem albern und ein wirklich trauriger Spiegel unserer aktuellen Kultur. Durch Reaktionen dieser Art sind die Menschen leider selbst Schuld daran, wenn niemand sie ernst nimmt und sie nicht über einen gewissen Stand hinauswachsen können.

God of War: Ryan Hurst verkörpert Kratos in der Amazon-Serie

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Derzeit bereitet Amazon noch immer die anstehende Produktion ihrer Live-Action-Adaption von God of War vor. Im Rahmen dieser Arbeit enthüllte die Plattform gestern Abend endlich, welcher Schauspieler in dieser Show eigentlich in die Hauptrolle von Kratos schlüpfen soll. Dieser Ankündigung zufolge wurde nach einer längeren Suche wohl der bekannte Schauspieler Ryan Hurst für diese Aufgabe ausgewählt.

Ryan Hurst als Kratos ist auf jeden Fall eine interessante Wahl. Der Schauspieler ist unter anderem durch gelungene Auftritte in Serien wie Sons of Anarchy oder The Walking Dead bekannt. Zusätzlich dazu besitzt er bereits eine Verbindung mit den God of War Spielen, weil er in der englischen Version von Ragnarok als Synchronstimme für Thor fungiert. Er dürfte also wissen, wie er die von Kratos erwartete raue und schroffe Art in Live-Action darstellen muss.

Ansonsten steht Ryan Hurst mit dieser Rolle natürlich vor einer extrem schweren Herausforderung. Er muss in den Fußspuren von Christopher Judge folgen, der als Kratos eine preisgekrönte Darbietung abgeliefert hat und von der Community als ideale Version der Figur eingestuft wird. Da Judge diese Rolle allerdings nicht in Live-Action übernehmen kann, scheint Hurst zumindest ein guter Ersatz zu sein. Wenn der Schauspieler zu seinem muskulösen Körperbau zurückkehrt und die Haare auf dem Kopf entfernt, dann dürfte er Kratos selbst optisch einigermaßen entsprechen. Man darf gespannt sein.

Masters of Albion geht im April in den Early Access über

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Die von 22Cans entwickelte Göttersimulation „Masters of Albion“ wurde bereits vor einiger Zeit angekündigt und seit diesem Moment durchlief der Titel bereits mehrere Testphasen. In dieser Woche wurde nun ein brandneuer Trailer zu dem Spiel veröffentlicht, der als Launch Trailer fungiert und den Veröffentlichungstermin enthüllte. Laut diesem Video soll der Titel am 22. April 2026 auf Steam erscheinen. Wichtig dabei ist allerdings, dass „Masters of Albion“ nicht sofort komplett veröffentlicht wird und an diesem Tag nur in den Early Access übergeht.

Die kommende Göttersimulation „Masters of Albion“ wurde von dem weltbekannten Entwickler Peter Molyneux erschaffen. In seiner Laufbahn war Molyneux für einige der beliebtesten und kreativsten Spiele aller Zeiten verantwortlich. Dazu gehören unter anderem „Populus“, das erste „Fable“ und der erste Teil von „Black & White“. Zeitgleich hat der Entwickler aber die Angewohnheit seine Projekte zu sehr zu loben und Spieler enorme Versprechen zu machen, die er dann nicht wirklich halten kann. Das neue „Masters of Albion“ soll diese Situationen wiedergutmachen und auf allen seinen Projekten gleichzeitig aufbauen.

Der neue Launch-Trailer ist wohl darauf ausgelegt, potenziellen Käufern möglichst viele Aspekte des Spiels gleichzeitig zu präsentieren. Diese Aufgabe erfüllt das Video extrem gut. Man kann Blicke auf den Bau von Gebäuden, das Verwalten seiner Ortschaft, das Interagieren mit Helden/Quests, das Bekämpfen von Monstern und die verschiedenen Fähigkeiten der „Gott Hand“ werfen. Wer mit den Werken von Peter Molyneux vertraut ist, der dürfte direkt erkennen, woher die verschiedenen Aspekte des Spiels stammen.

Games Workshop distanziert sich öffentlich AI-Technologie

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In dieser Woche hat Games Workshop seinen Finanzbericht für die zweite Jahreshälfte von 2025 mit der Öffentlichkeit geteilt. Auch wenn dieser Bericht leider nicht die erhofften Neuigkeiten zu der Partnerschaft mit Amazon auflistet, so beinhaltet er aber trotzdem einige interessante Details. Einer der vielleicht vielversprechendsten Punkte dreht sich darum, was für eine interne Firmenpolitik die Verantwortlichen von Games Workshop für den Einsatz von generativer AI aufgestellt haben.

Laut dem Finanzbericht haben einige Personen bei GW zwar AI-Technologien und generative AI untersucht, aber niemand ist wirklich begeistert davon. Daher hat sich die Firma dazu entschieden, ein komplettes Verbot für generative AI auszusprechen. Die Mitarbeiter von Games Workshop dürfen diese Technologie in ihren Design-Prozessen oder anderen Arbeitsabläufen verwenden. Zusätzlich dazu ist der Einsatz solcher Technologie auch bei allen Wettbewerben und Events der Firma untersagt. Auch wenn das Unternehmen den Einsatz von AI natürlich weiterhin untersuchen möchte, so zeigt sich Games Workshop derzeit aber recht eindeutig Anti-AI.

A very broad topic and to be honest I’m not an expert on it. We do have a few senior managers that are: none are that excited about it yet. We have agreed an internal policy to guide us all, which is currently very cautious e.g. we do not allow AI generated content or AI to be used in our design processes or its unauthorised use outside of GW including in any of our competitions. (via)

Wer sich etwas mit Games Workshop und der Vergangenheit der Firma auskennt, der dürfte von dieser Einstellung nicht überrascht sein. Schließlich sind die Künstler der Firma der Hauptgrund dafür, warum die verschiedenen Versionen von Warhammer überhaupt einen ikonischen eigenen Stil besitzen. Zusätzlich dazu hat die Arbeit von John Blanche sowohl das Franchise als auch die Branche im Allgemeinen geprägt. Mit so einer Vergangenheit zu AI zu wechseln, würde viele Fans enorm enttäuschen und extrem scheinheilig wirken. Ein so enorm auf den Schutz seiner eigenen IP konzentriertes Unternehmen sollte nämlich nicht mit einer Technologie spielen, die von vielen Menschen mit dem Diebstahl von geistigem Eigentum gleichgesetzt wird.

3rd edition John Blanche Artwork. That is all.
byu/g_tan inBlackTemplars

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