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Hearthstone setzt weiterhin auf Glücksspiel zum Verbreiten von Haustieren

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Mit dem gestern Abend für Hearthstone veröffentlichten Patch 33.4 haben die Entwickler die Schätze des Dunkelmond-Jahrmarkts zurückgebracht. Dieses für drei Wochen laufende Event beinhaltet auch dieses Mal wieder insgesamt zehn kosmetische Objekte, die Spieler durch ein Drehen des Glücksrads erhalten können. Während der erste Zug kostenfrei ist, so kosten darauf folgende Ziehungen aber einen mit jedem Versuch steigenden Preis. Das Highlight dieses Angebots dürfte für viele Spieler das neue Haustier Rabbitath sein, welches eine ähnliche Rolle wie König Knirsch einnimmt und in gespielten Partien am Rand zu sehen ist.

Rabbit’ath, das neuste interaktive Hearthstone-Haustier ist ein schelmisches leerenberührtes Häschen, das auf euer Gameplay, eure Emotes und vieles mehr mit frechen Animationen und Sounds reagiert. Streichelt sie, füttert sie mit Leerenbeeren oder spielt mit ihrem Dolch von Xal’atah (via)

Natürlich stellen die Schätze des Dunkelmond-Jahrmarkts auch bei ihrer Rückkehr wieder einmal dreistes Glücksspiels der dreckigsten Art dar. Die 10 Objekte in dem „Spiel“ besitzen nämlich alle eine unterschiedliche Gewichtung und die Freischaltung von Rabbitath mit dem kostenlosen Zug liegt bei gerade einmal ein 0,1000 %. Selbst bei der vorletzten möglichen Ziehung liegt die Chance auf das Haustier nur in einem niedrigen einstelligen Bereich. Die meisten Spieler erhalten das Pet also nur dann, wenn sie sie als Wale herausstellen und insgesamt 158 Euro in das System investieren. Andernfalls ist die Freischaltung des Haustiers beinahe unmöglich.

Das erste dreckige Glücksspiel rund um König Knirsch erhielt zwar enorm viel Kritik von den Spielern, aber dieser Umstand scheint die Entscheidungsträger nicht wirklich zu interessieren. Scheinbar haben genug Spieler von Hearthstone die 158 Euro in das erste Haustier des Spiels investiert, um eine Wiederholung solch eines Events lohnenswert zu machen. Als normaler Spieler kann man in dieser Situation eigentlich nur den Kopf schütteln und um das Spiel weinen. Ich persönlich hätte eigentlich auch gerne den bei 5% liegenden Faerin Lothar Kartenrücken, weil ich das Heilsturz-Design wirklich ansprechend finde. Allerdings werde ich garantiert kein Geld in dieses Glücksspiel investieren.

Es gibt einen ersten Trailer zu Marvel Zombies

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Am 24. September 2025 wird auf Disney+ die neue Animationsserie „Marvel Zombies“ an den Start gehen. Dieses aus What If hervorgegangene Projekt ist eine Mini-Serie, die den gleichen Stil wie das ursprüngliche Format verwendet und leider nur aus vier unterschiedlichen Episoden bestehen soll. Da die Veröffentlichung der Show nur noch ca. drei Wochen entfernt ist, hat Marvel Studios in dieser Woche nun auch endlich einen offiziellen Trailer zu dem Projekt mit Fans geteilt.

Dieses Vorschauvideo beinhaltet Szenen aus allen vier Folgen, sodass man sich schon jetzt zusammenreimen kann, was für Themen die einzelnen Episoden abdecken werden. In diesem Bereich gibt es wenig Überraschungen und die Episoden scheinen recht stark auf What If zu basieren. Was viele Marvel Fans aber vermutlich etwas unerwartet treffen dürfte, ist das Auftauchen von Blade in der Show. Dieser seit Jahren auf einen eigenen MCU-Film wartende Charakter feiert in dieser Animationsserie wohl endlich sein Debüt. Ansonsten macht der Trailer schon jetzt deutlich, dass diese Show sehr brutal ist und sich an erwachsene Zuschauer richtet.

Basierend auf diesem Trailer hat Marvel Studios sich für dieses Projekt einfach einige interessante Ideen für die zu Zombies gewordenen Helden ausgedacht. Diese Vorgehensweise ist natürlich fein und die Folgen könnten am Ende sehr unterhaltsam sein. Trotzdem hätte ich mir bei einer eigenen Marvel Zombies Serie schon irgendwie gewünscht, dass die Macher sich stärker an den Comics orientieren und Elemente von dort übernehmen. Diese Geschichten sind nämlich nicht ohne Grund die Existenzgrundlage für alle Projekte zu Marvel Zombies.

Call of Duty: Paramount hat sich die Filmrechte gesichert

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In dieser Woche hat Paramount wohl eine Abmachung mit Microsoft getroffen, um eine weitere IP des Publishers in Form eines Films zu adaptieren. Bei der betroffenen IP handelt es sich um die von Activision verwaltete Call of Duty Reihe, die seit 2003 bereits mehr als 30 verschiedene Titel erhalten hat. Durch diese neue Partnerschaft darf Paramount jetzt einen Live-Action-Film zu Call of Duty entwickeln, produzieren und dann beliebig an die breite Masse verteilen. Aktuell ist nicht bekannt, ob der Film für die Kinos oder den Streamingdienst von Paramount bestimmt ist.

Paramount has signed a film deal with Microsoft-owned video game publisher Activision to bring its “Call of Duty” franchise to the big screen. (via)

Einer Quelle von Variety zufolge basiert die Partnerschaft zwischen Paramount und Microsoft zwar hauptsächlich auf der Produktion eines einzigen Films, aber der gemachte Deal birgt wohl auch das Potenzial für einen Ausbau der Abmachung. Sollte der CoD-Film erfolgreich sein, dann darf Paramount die IP wohl weiter ausbauen und mehr Produktionen zu Call of Duty erschaffen. Der beste Fall könnte dafür sorgen, dass die Marke ein eigenes „Universum“ mit mehreren Filmen und Serien erhält. Dafür muss der erste Film aber erst einmal wie eine Bombe einschlagen.

Genauere Details zu dem Film, dem Produktionsteam oder der erzählten Geschichte gibt es noch nicht. Bisher wurde nicht einmal erwähnt, welchen CoD-Teil der Film adaptieren möchte. Ich persönlich gehe daher davon aus, dass Paramount keine direkte Adaption erschafft und einfach nur einen Film im Stil von Call of Duty produziert. Eine „In Name Only“ Adaption wäre vermutlich der beste Ausgang für CoD- Fans, weil Paramount mit seinen Adaptionen von Spielen bisher nur wenig Erfolg gehabt hat. Einen simplen Action-Film mit CoD im Namen zu erhalten dürfte einer katastrophalen Adaption vorzuziehen sein.

 

Hearthstone: Das Mini-Set „Tag der Wiedergeburt“ wurde veröffentlicht

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Wie es bereits in der vergangenen Woche angekündigt wurde, hat das für Hearthstone verantwortliche Team gestern Abend mit Patch 33.4 das neue Mini-Set „Tag der Wiedergeburt“ auf die Liveserver dieses Kartenspiels aufgespielt. Dieses zu „The Lost City of Un‘Goro“ gehörende Mini-Set hat den Pool an verfügbaren Karten auch in diesem Fall wieder um insgesamt 38 neue Karten erweitert. Dabei handelt es sich um 4 legendäre Karten, 1 epische Karte, 17 seltene Karten und 16 neutrale Karten. Wie üblich, teilt sich das Ganze ungefähr gleichmäßig auf alle Klassen und die neutralen Karten des Spiels auf.

Was die Qualität des Mini-Sets betrifft, so wird „Tag der Wiedergeburt“ von vielen Spielern bisher als ziemlich schwach eingestuft. Das Set beinhaltet zwar einige brauchbare Karten für bestehende Decks, aber ein Großteil dieses Addons scheint zumindest auf den ersten Blick nicht sonderlich brauchbar zu sein. Der Grund dafür sind oft zu situationsabhängige Effekte, zu hohe Manakosten, zufallsbedingte Effekte oder fehlende Unterstützung durch andere Karten. Die Zukunft muss zeigen, ob kommende Sets und Rotationen das Ganze möglicherweise noch einmal aufwerten.

Wer sich das Mini-Set trotz seiner Schwäche zulegen möchte, der kann das komplette Set (alle 72 Karten) wie üblich für 14,99 EUR oder 2.000 Gold kaufen. Eine deutlich teurere goldene Variante wird für 69,99 EUR oder 10.000 Gold im Shop von Hearthstone angeboten. Da aber nur wenige Karten aus „Tag der Wiedergeburt“ wirklich spielbar sein, dürfte es sich in diesem Fall aber wohl mehr lohnen die gewünschten Karten einfach herzustellen. Das restliche Set kann im Verlauf der Zeit durch Kartenpackungen angesammelt werden.

Mehr Informationen zu dem Mini-Set und den Auswirkungen von Patch 33.4 findet ihr in den offiziellen Patchnotes.

Eine Demo zu Anno 117: Pax Romana wurde veröffentlicht

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Am 13. November 2025 wird Ubisoft mit Anno 117: Pax Romana den nächsten Teil der beliebten Anno-Reihe auf den Markt bringen. Das Spiel soll bei seiner Veröffentlichung nur 59,99 Euro kosten und sowohl für den PC als auch gängige Konsolen erscheinen. Damit Spieler sich schon im Vorfeld einen Eindruck von dem Titel verschaffen können, wurde am heutigen Dienstag, den 02. September wohl eine offizielle Demo zu dem Spiel auf Steam veröffentlicht. Diese Demo steht Fans bis zum 16. September zur Verfügung.

Play the demo of Anno 117: Pax Romana and discover a premier builder set in the Roman Empire. CHOOSE YOUR STARTING PROVINCE in this one-hour sandbox demo that automatically caps once you reach Tier 2. (via)

Wie man es von einer Demo erwarten würde, unterliegt das Ganze natürlich gewissen Einschränkungen. Diese Sandbox-Demo ist wohl auf eine einstündige Spielerfahrung limitiert. Spieler können zwar mehrere Speicherstände anlegen, aber jede Runde endet automatisch nach 60 Minuten. Zusätzlich dazu sind Fortschritte im Spiel auf Tier 2 limitiert. Spieler können in ihrer Stunde an Spielzeit also noch so schnell hetzen, sie werden nicht über Tier 2 hinauswachsen können. Das Ganze ist wohl wirklich nur dazu dar, um Fans einen ersten Vorgeschmack zu liefern.

Was das Gameplay von Anno 117: Pax Romana betrifft, so bleiben die grundlegenden Elemente der Anno-Reihe erhalten. Spieler müssen Siedlungen bauen, Produktionsketten optimieren und sich um ihre Bevölkerung kümmern. In Anno 117 passiert das Ganze aber im Kontext des römischen Imperiums und der römische Kaiser stellt regelmäßig gewisse Anforderungen. Zusätzlich dazu werden Spieler in eroberten Gebieten immer vor die Wahl gestellt, ob sie lokale Begebenheiten und Traditionen erlauben oder komplett auf den römischen Einfluss setzen. Entscheidungen dieser Art sollen relevant sein.

Diablo 4: In Saison 10 verlieren Bosse ihre Immunitäts-Phasen

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Bereits vor einigen Monaten haben die Entwickler von Diablo 4 darüber gesprochen, dass erzwungene Immunitäts-Phasen in Bosskämpfen in der Zukunft verschwinden sollen. Das Ganze war eine Reaktion auf die Wünsche der Spiele, die sich in letzter Zeit äußerst frustriert über dieses Element vieler Bosskämpfe zeigten. Schließlich ist es enorm lästig, wenn man Bosse in Diablo 4 zwar eigentlich mit einem Schlag töten können, aber die notwendigen Immunitäts-Phasen sie am Leben halten und die Kämpfe unnötig in die Länge ziehen.

Mit der kommenden zehnten Saison für das Spiel will Blizzard diese Pläne wohl endlich in die Tat umsetzen und die erzwungenen Immunitäts-Phasen bei Bossen entfernen. Dieser Umstand wurde durch den laufenden PTR zu Saison 10 deutlich, der bei einigen Bossen bereits auf Phasen dieser Art verzichtet. Den Berichten vom PTR zufolge verlieren ab Phase 10 wohl Duriel, Andariel und der Bote des Hasses ihre bisherigen ihre Immunitäts-Phasen. Die Bosse sind also dauerhaft angreifbar und überlegende Spieler werden nicht mehr in lästige Mechaniken gezwungen.

PTR S10 Uber Boss Immunity is gone!
byu/-Kritias- indiablo4

Natürlich entfernen die Entwickler die Immunitäts-Phasen der Bosse nicht einfach so ohne einen Ausgleich. In den normalerweise immunen Phasen eines Kampfes aktivieren diese drei Bosse ab Saison 10 wohl zusätzliche Schulde, ihren Pool an Gesundheit ein wenig erhöhen. Da Spieler den Bossen aber weiterhin wie gewohnt Schaden zufügen können, ist das Ganze wohl nicht wirklich bemerkenswert. Wer genug Schaden verursacht, der kann diese Encounter einfach in wenigen Sekunden niedermetzeln. Die neuen Schilde ändern den üblichen Kampfverlauf in keinster Weise.

Harry Potter: HBO hat weitere Teile der Besetzung enthüllt

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Die Dreharbeiten für die von HBO produziere neue Serienadaption von Harry Potter laufen mittlerweile bereits seit einigen Wochen. Als Teil der Werbekampagne für diese Show hat HBO in dieser Woche eine Reihe von neuen Schauspielern bestätigt, die man für die Serie angeheuert hat. Diese mit diesen Personen besetzten Rollen sind zwar alle etwas kleiner und wir dürften sie nur in einigen wenigen Szenen zu Gesicht bekommen, aber dieser Umstand macht sie nicht unbedingt unwichtig. Schließlich sollten wir diese Schauspieler für das nächste Jahrzehnt immer mal wieder in neuen Staffeln zu Gesicht bekommen.

Die vielleicht interessanteste Ankündigung zu der Besetzung der Harry Potter Serie erfolgte im Rahmen der „Back to Hogwarts“ Feierlichkeiten. Während dieses Event verkündete HBO nämlich, dass man den beliebten Schauspieler Warwick Davis als Professor Filius Flitwick verpflichtet hat. Diese Besetzung dürfte Harry Potter Fans aufhorchen lassen, weil Davis bereits in den Filmen zu Harry Potter zwei unterschiedliche Versionen von Flitwick darstellen durfte. Damit ist dieser Schauspieler die erste Person, die in beiden Adaptionen zu sehen ist.

Die restlichen Schauspieler verkörpern Dean Thomas, Crabbe & Goyle, Professor Sprout, Professor Binns, Madam Pomfrey und den Kobold Griphook. Mit diesen Rollen ist die Besetzung der Harry Potter Serie beinahe komplett. Ist fehlen zwar noch einige kleinere Figuren und Nebencharaktere, aber diese Rollen lassen sich vermutlich schnell besetzen. Das einzige wirkliche Loch in der Besetzung ist der Schauspieler, der in der Serie in die Rolle von Lord Voldemort schlüpfen wird. Da der Dunkle Lord aber erst in Buch 4 wirklich als Körper zu sehen ist, könnte HBO sich in dieser Sache etwas Zeit lassen und nur eine temporäre Stimme für seine Auftritte anheuern. Allerdings wäre es für viele Fans wohl besser, wenn man durchgehend den gleichen Menschen in der Rolle sehen würde.

Switch 2: Auf diese Weise limitiert Nintendo die Produkte von Drittanbieter

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Die seit einiger Zeit erhältliche Switch 2 von Nintendo verwendet einen simplen USB-C-Anschluss für die verfügbaren Zubehörelemente wie das Dock. Dadurch würde man eigentlich erwarten, dass das Gerät auch mit oft deutlich billigeren Produkten von Drittanbieter kompatibel ist. Einer Untersuchung des Youtube-Kanal „Linus Tech Tips“ zufolge hat Nintendo aber wohl einige Anpassungen an dem USB-C-Anschluss durchgeführt, um zu beschränken, was für Produkte die Nutzer an ihre Konsole anschließen können.

Dabei nutzt die Nintendo die Freiheiten des USB-Protokolls wohl dafür, um eine Herstellersperre in den Anschluss einzubauen. Sogenannte „Vendor Defined Messages“ legen fest, ob eine Switch 2 mit einem angeschlossenen Gerät interagieren darf. Dabei hat Nintendo eine auffällig hohe Anzahl von Schritten dieser Art eingebaut, die dafür sorgen, dass die meisten Produkte von Drittanbietern einfach ignoriert werden. Das Ganze scheint auch der Grund dafür zu sein, warum die Konsole immer nur mit maximal 15 Watt Leistung lädt und keine schnelleren Alternativen erlaubt.

Durch diese Limitierungen werden Nutzer also direkt zum Kauf des offiziellen Zubehörs von Nintendo gezwungen. Während ein offizielles Dock für die Nintendo Switch 2 dort satte 110 Euro kostet, so würden die Produkte von Drittanbietern im niedrigen zweistelligen Bereich liegen. Ein gutes Beispiel dafür wäre wohl die 27 Euro teure Antank S3 Station, die laut den Test von LTT auch tatsächlich mit der Switch 2 kompatibel ist. Allerdings könnte Nintendo durch Updates für die Firmware jederzeit dafür sorgen, dass auch diese USB-C-Verbindung nicht mehr funktioniert. So eine gierig wirkende Maßnahme wäre nicht überraschend bei einer Firma, die sich die Freiheit nimmt die von Nutzern gekauften Geräte jederzeit aus der Distanz heraus zu sperren.

Jujutsu Kaisen: Staffel 3 startet im Januar 2026

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In den finalen Monaten des Jahres 2023 hat die zweite Staffel der Animeadaption von Jujutsu Kaisen ihr Ende gefunden. Seit diesem Moment warten die Fans darauf zu hören, wann die Ausstrahlung der dritten Staffel beginnen soll. Vor einigen Tagen hat der X-Account von Jujutsu Kaisen den Fans nun endlich einen Trailer zu Staffel 3 geliefert, der auch endlich die Frage nach dem Starttermin beantwortet. Laut diesem Vorschauvideo wird die Ausstrahlung von Staffel 3 im Januar 2026 beginnen.

Die dritte Staffel von Jujutsu Kaisen dreht sich komplett um den aus dem Manga bekannten „Culling Game Arc“. Die Adaption dieses Teils der Geschichte wird auch weiterhin von Studio MAPPA übernommen, deren Stil unter anderem dafür sorgt, dass sich dei Animeadaption durch hervorragende Kampfszenen auszeichnet. Als Regisseur fungiert erneut Shota Goshozono und das Drehbuch wird auch in Staffel 3 von Hiroshi Seko verfasst. Da sich das Team mit den neuen Folgen also nicht ändert, dürfte die Qualität der Show erhalten bleiben.

Wer die dritte Staffel von Jujutsu Kaisen sehen möchte und in Deutschland lebt, der kann die Show wie üblich über den Streaming-Dienst Crunchyroll verfolgen. Dort wird auch Staffel 3 ab Januar 2026 im japanischen Originalton mit deutschen Untertiteln im Simulcast ausgestrahlt. Die ersten zwei Staffeln des Animes und der Prequel-Film stehen den Fans dort schon zur Verfügung.

Pornoseiten ohne Alterskontrolle profitieren gewaltig von britischen Gesetzen

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Vor einigen Wochen wurden in Großbritannien neue Gesetze erlassen, die von allen an erwachsene Menschen gerichteten Plattformen (Pornos, soziale Netzwerke etc.) im Internet erfordern, dass sie das Alter ihrer Nutzer kontrollieren. Dafür können diese Seiten dann spezielle Apps oder ähnliche Dienste verwenden. Einem Bericht der Washington Post ist diese neue Anforderung nicht einfach nur sehr lästig für Nutzer, sondern das Ganze könnte im pornografischen Bereich auch einige eher unerwartete Nebeneffekte haben.

The age-verification laws rapidly expanding across the United States and United Kingdom are bringing with them some surprising downsides, including bursts of traffic to seedy parts of the web. (via)

Die Washington Post wertete in den letzten Wochen die Daten der 90 am häufigsten von Briten besuchten Pornoseiten aus. Von diesen 90 Seiten haben 14 bisher noch keine Alterskontrolle per App implementiert. Während die Nutzerzahlen für die 76 Seiten mit einer Verifizierung des Alters in den letzten Wochen immer mehr Besucher verloren haben, so wurden die 14 verbliebenen Plattformen aber gerade zu mit Nutzern überschüttet. Einige dieser Seiten konnten ihrer Nutzerzahlen im Vergleich zu 2024 beinahe verdreifachen, was einen gewaltigen Boost für Werbeeinnahmen etc. darstellen sollte. Ohne VPNs dürfte dieser Abstand zwischen den Plattformen noch stärker ausfallen.

Diese Situation zeigt eindeutig, dass Nutzer lieber gewillt sind, sich eine Plattform ohne Alterskontrolle zu suchen als diese Anforderung zu erfüllen. Es lohnt sich für Pornoseiten also gewaltig, wenn sie die Vorgaben der britischen Regierung ignorieren und ihr Angebot weiterhin ohne Kontrollen anbieten. Gleichzeitig werden Nutzer dadurch zu immer fragwürdigeren und möglicherweise auch gefährlichen Seiten getrieben, weil die legitimieren Plattformen sich natürlich bereits an die Vorgaben halten.

Eine intelligent und informiert vorgehende Regierung hätte so einen Ausgang erahnen können. Es ist schon irgendwie verrückt, dass ein Gesetz zum Jugendschutz nicht funktioniert und die Menschen am Ende vermutlich noch mehr in Gefahr bringt und sie auf eher fragwürdige Plattformen treibt.