Im Bereich der Trading Card Games verschwimmt die Grenze zwischen echten Karten und digitalen Inhalten immer weiter. Viele beliebte TCGs sind mittlerweile komplett in digitalen Clients spielbar und einige online entwickelte Kartenspiele brachten sogar reale Varianten ihrer Karten auf den Markt. Diese Situation wirft für Fans von Blizzard Entertainment natürlich die Frage danach in den Raum, ob die Entwickler von Hearthstone aktuell über eine reale Variante ihres Titels nachdenken.

Laut Kotaku wurde genau diese Frage vor einiger Zeit während eines Roundtable Interviews auf dem Campus von Blizzard in Irvine gestellt. Dort beantworteten Game Director Tyler Bielman und Executive Producer Nathan Lyons-Smith eine Reihe von Fragen der eingeladenen Journalisten. Den Erklärungen von Bielman zufolge hat das Team tatsächlich bereits über eine physische Variante von Hearthstone nachgedacht. Allerdings entschieden sich die Entwickler relativ schnell gegen solch ein Produkt.

Der Grund für diese Entscheidung ist relativ simpel und offensichtlich. Hearthstone als Spiel basiert gezielt darauf, dass es einen digitalen Client verwendet und die Möglichkeiten dieser Struktur nutzen kann. Viele Mechaniken des Spiels funktionieren nur, weil das Spiel im digitalen Raum abläuft und die Systeme jegliche zufälligen Elemente übernehmen können. Hearthstone in den physischen Raum zu bringen würde darauf hinauslaufen, dass die Designer alle diese Mechaniken umkrempeln oder entfernen müssen. Das dadurch entstehende Produkt wäre nicht mit dem richtigen Hearthstone zu vergleichen, weshalb die Entwickler diesen Weg auch nicht gehen wollen.

I’ll start with, we have nothing to announce today. The team [has many] big physical TCG players. I came from physical TCGs; our friends at Riot and Riftbound are having a moment. It’s great for them. From the very beginning, our “founding fathers” of Hearthstone asked the question of, “What if you could remove all the pain points from physical play?” and, at that point, kind of looking at Magic as the foundational element, ‘[if you could] remove pain points around Magic, too?’ And they asked all these questions, and then they put this game together in a way that is [an] incredible digital [experience].

The things that we do, mechanically, that you can’t do on a tabletop, when we go to look at expansions and new mechanics, we value those really highly. It gets a little extra oomph from us if it’s something that is unique to the digital format. If you were to translate Hearthstone into a physical format, you would be sacrificing a lot of things that make it special. Now that said, the core of what makes Hearthstone a great game is pretty universal and very accessible, and that’s why we believe it’s been around for 12 years, but I think that we would lose so much in that translation, we would have to be really careful about defining for ourselves what makes Hearthstone great in the minds of all the players and then how much of that could we recapture if we take it to a different platform at all. – Bielman


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