Vor Kurzem verkündete Discord, dass es im März 2026 eine allgemeine Alterskontrolle für alle seine Nutzer einführen wird. Da Menschen wenig überraschend aber weder ihr Gesicht noch ihren Ausweis an einen gesichtslosen Konzern aushändigen möchten, stieß diese Ankündigung natürlich auf extrem viel Kritik aus der Community. Viele Nutzer kündigten damals eine Distanzierung von Discord und die Suche nach einer weniger lästigen Alternative an. Mittlerweile sieht es ganz danach aus, als würde diese Alternative auf eine Rückkehr zu dem klassischen TeamSpeak hinauslaufen.

TeamSpeak verkündete in dieser Woche nämlich auf X und Facebook, dass es in den letzten Tagen einen unglaublichen Zuwachs an neuen Nutzern verzeichnen konnte. Diese Menge an frischen Nutzern reichte dabei wohl aus, um die Kapazitäten der Plattform in mehreren Regionen (inklusive den USA) zu erreichen. TeamSpeak arbeitet angeblich bereits daran, diese Kapazitäten aufzustocken, um bald noch mehr neue Nutzer begrüßen zu können. Bedauerlicherweise hat TeamSpeak keine konkreten Zahlen zu dieser Enthüllung geteilt, weshalb man die Plattform bei dieser Sache beim Wort nehmen muss.

Es war zu erwarten, dass Discord in den kommenden Wochen und Monaten viele Nutzer verlieren wird. Die angekündigte Alterskontrolle sorgt einfach für zu viel Unmut bei den Nutzern, um zu einem anderen Ergebnis zu führen. Die Rückkehr zu TeamSpeak mag wie ein Witz erscheinen, aber diese Plattform stellt eine wirklich brauchbare Alternative dar. Seit dem letzten größeren Update verwendet TeamSpeak sogar ein ähnlich wirkendes Design wie Discord, weshalb Menschen beim Wechsel sich nicht einmal drastisch umgewöhnen müssen. Man sollte aufgrund dieser Welle an wechselnden Nutzern aber wohl nicht mit einem Umdenken bei Discord rechnen. Dafür ist diese Alterskontrolle wohl zu sehr mit Politik, dem Sammeln von Daten und anderen Elementen verbunden.


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