Vor einigen Tagen verkündete Nintendo, dass es die klassischen Pokémon-Spiele „FireRead“ und „LeafGreen“ in der kommenden Woche für die Switch veröffentlichen möchte. Diese Ankündigung lief natürlich erst einmal Fragen darüber aufkommen, ob diese für 20 Euro verkauften Titel in die modernen Systeme integriert werden und eine neue Online-Funktion erhalten. Mittlerweile hat Nintendo durch ihr FAQ klargestellt, dass diese zwei Spiele nur über eine drahtlose lokale Verbindung kommunizieren können und Online-Play nicht unterstützt wird.
It will be possible to connect with up to four other players in the Pokémon Wireless Club, located on the second floor of a Pokémon Center. Players can access Union Rooms to trade, battle, or play a minigame.
Online play is not supported.
Auch wenn diese Einschränkung natürlich enorm lästig ist, so könnten Spieler aber wohl damit leben, wenn diese zwei kommenden Spiele mit Pokémon Home interagieren können. Dieser Dienst erlaubt das Verschieben von Pokémon zwischen Editionen und die Verbindung mit „FireRead“ und „LeafGreen“ würde das Vervollständigen von Sammlungen enorm erleichtern. Bedauerlicherweise sieht es aktuell aber auch in diesem Bereich nicht gut aus. Der Shop von Nintendo erwähnte nach der Enthüllung der Spiele zwar eine „kommende Unterstützung für Pokémon HOME“, aber dieser Hinweis wurde mittlerweile komplett aus dem Shop entfernt.
Die Entfernung dieser Textstelle spricht erst einmal dafür, dass Nintendo zwar irgendwann einmal die Unterstützung für Pokémon HOME einführen wollte, aber das Team diese Pläne aktuell schon wieder verworfen hat. Natürlich muss diese Annahme nicht unbedingt korrekt sein und die Entfernung des Hinweises könnte auch nur einen Fehler darstellen. Trotzdem sollten Fans sich über alle diese möglichen Einschränkungen bewusst sein, bevor sie diese Titel kaufen. Möglicherweise kann man den PokéDex in diesen Spielen nicht ohne enorm großen Aufwand vervollständigen.
Je mehr ich über diese zwei Titel für die Switch höre, desto größer wird meine Abneigung gegen sie. Nintendo hätte für diese Veröffentlichung nur etwas Aufwand investieren müssen, um Fans ein richtig tolles Produkt zu liefern. Aber scheinbar war minimaler Aufwand bereits zu viel verlangt und das Unternehmen entschied sich lieber für einen geschmacklosen Cashgrab.
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