Vor einigen Tagen konnte das Manga zu One Piece weltweit mehr als 600 Millionen Exemplare veräußern, wodurch es bei den Verkäufen offiziell mit den Superman-Comics gleichgezogen ist und sich jetzt an der Spitze der Liste befindet. Gefeiert wurde dieser Meilenstein durch eine Werbeaktion, in der Eiichiro Oda erstmalig die genauen Hintergründe des legendären „One Piece“ zu Papier brachte. Dieses in einer Box verpackte Papier wurde danach dann in dem japanischen Meer bei einer Tiefe von 651 Metern versenkt.

Auch wenn diese Aktion den Verantwortlichen sicherlich wie ein amüsantes Werbeevent ohne größere Nachteile erschien, so hat sich mittlerweile aber ein eindeutiges Problem herauskristallisiert. Nach gerade einmal zwei Tagen konnten Fans die Details in dem Video zu der Aktion untersuchen und herausfinden, dass das „One Piece“ in der Sagami-Bucht in Japan versenkt wurde. Als Reaktion darauf starteten Fans mehrere Spendenaktionen, um Geld für die Bergung des Behälters zu sammeln. Der Streamer IShowSpeed verkündete bereits seine Teilnahme an dieser Schatzjagd.

Durch die Werbeaktion zu 600 Millionen verkauften Exemplaren hat Eiichiro Oda das „große Piratenzeitalter“ aus seinem Manga im Grunde in die Realität gebracht. Viele Fans bereiten sich derzeit darauf vor den Schatz zu suchen und das Geheimnis rund um das „One Piece“ zu lüften. Das Ganze wirft natürlich einige Fragen zu der Zukunft des Mangas und potenziellen Spoilern in den Raum. Sollte Oda tatsächlich genaue Details auf das Papier geschrieben haben, dann dürfte ein Fund des Behälters das größte Geheimnis des Franchise ruinieren.

Ich würde erwarten, dass Oda oder sein Verlag in den kommenden Tagen eine Entwarnung geben und das Blatt Papier in dem Behälter als „leer“ bezeichnen. Unabhängig davon, was genau dort geschrieben steht. Einfach nur, um die Jagd danach und mögliche Verletzungen bei Fans zu vermeiden. Trotzdem dürfte es einige Verrückte geben, die den Behälter auf jeden Fall suchen werden.


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5 Kommentare

  1. Nach 25(?) Jahren Wartezeit das Ende von One Piece kurz vor Schluss zu spoilern für einen PR-Gag wäre so dermaßen on-brand für Oda und One Piece, es ist fast lächerlich…

  2. Ich würde davon ausgehen, dass Oda damit gerechnet hat, also das ein paar Ultrafans so was durchziehen wollen / werden und Vorkehrungen getroffen hat. Würde mich also nicht wundern wenn der Text nochmal verschlüsselt ist mit einem Code den nur er entschlüsseln kann. Er sitzt dazu noch auf einem Deadman-Switch der erst auslöst wenn er…nunja, nicht mehr weitermachen können sollte, dann wird der Code veröffentlicht. Ein Backupplan, für den Fall das er keine Möglichkeit mehr dazu haben sollte. Ein sehr düsteres Bild irgendwie. Verdammt 🙁

  3. Kann es kaum erwarte, wie die Fanbase brennen wird, weil die eine hälfte enttäuscht ist und OP als größten Müll und Zeitverschwendung betiteln und die die andere hälfte OP bis aufs letzte verteidigen werden.

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