Anfang Februar 2026 enthüllte Valve, dass sie die eigentlich für das Frühjahr 2026 geplante Steam Machine möglicherweise stark verzögern müssen. Der Grund dafür ist die anhaltende Knappheit von RAM, den größere Firmen wie wahnsinnig für ihre AI-Projekte aufkaufen. Am gestrigen Freitag lieferte Valve nun ein neues Update zu dieser Situation, welches von Spielern erst einmal negativ aufgenommen wurde. Der Text erwähnte nämlich, dass die Firma nur darauf „hofft“ seine neue Konsole in 2026 auf den Markt zu bringen.

“We hope to ship in 2026, but as we shared recently, memory and storage shortages have created challenges for us. We’ll share updates publicly when we finalize our plans!” – Entfernter Text von Valve

Interessanterweise hat Valve relativ schnell darauf reagiert, wie negativ die potenziellen Käufer den Begriff „hoffen“ aufgenommen haben. Der Text des Updates wurde nämlich relativ schnell überarbeitet und das Wort „hoffen“ wurde komplett entfernt. Valve weist in dem Schreiben zwar weiterhin auf die zuvor erwähnte RAM-Knappheit hin, aber die Firma betont auch gleichzeitig, dass alle seine drei neuen Produkte noch in 2026 auf den Markt kommen werden. Man ist in diesem Bereich wohl plötzlich deutlich zuverlässiger als es anfänglich geklungen hat.

“We shared recently that there have been challenges with memory and storage shortages, but we will be shipping all three products this year. More updates will be shared as we finalize our plans.” – Der neue Text

Für die auf die Steam Machine wartenden Fans bedeutet dieses Update jetzt also, dass sie mit einer gewissen Wartezeit leben müssen. Das Gerät erscheint nicht mehr im Frühjahr 2026. Allerdings wird es zeitgleich aber wohl auch nicht über das Jahr 2026 hinaus verschoben und Gerüchte über eine Veröffentlichung in 2027 sind falsch. Die Konsole wird wohl irgendwann innerhalb der nächsten neun Monate auf den Markt kommen. Die Frage ist dann aber natürlich, wie viele Exemplare davon zu dem Zeitpunkt verfügbar sein werden und wie viel die Kunden dafür zahlen müssen. Basierend auf der aktuellen Situation darf man wohl mit wenigen sehr teuren Geräten rechnen.


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