Seit seiner Einführung im Juni 2017 haben sich die Kosten für den vollwertigen Battle Pass von Microsoft mehr als verdoppelt. Dieser erhöhte Preis sorgt akuell für viel Frust bei bestehenden Kunden und Neukunden, die immer mehr Probleme mit diesem anfänglich sehr vorteilhaften Angebot sehen. Interessanterweise sieht es aktuell aber ganz danach aus, als würde Microsoft die Unzufriedenheit mit dem Game Pass teilen und bereits aktiv darauf hinarbeiten den Kunden einige bessere Angebote zu liefern.

Diese Information stammt von einem internen Memo von Microsoft, welches The Verge ausfindig machen und verbreiten konnte. In diesem Dokument spricht Microsoft Gaming CEO Asha Sharma offen darüber, dass der Game Pass mittlerweile zu teuer geworden ist und dadurch viele Kunden abschreckt. Kurzfristig möchte Sharma daher das Angebot des Game Pass aufstocken und den Wert des Abos erhöhen. Auf lange Sicht gesehen soll der Game Pass wohl in ein deutlich flexibleres System mit mehr Optionen umgewandelt werden. Dieser Umschwung benötigt allerdings Zeit und umfangreiche Tests.

“Game Pass is central to gaming value on Xbox. It’s also clear that the current model isn’t the final one,” Sharma wrote. “Short term, Game Pass has become too expensive for players, so we need a better value equation. Long term, we will evolve Game Pass into a more flexible system, which will take time to test and learn around.” Microsoft Gaming CEO Asha Sharma

Das Ganze klingt auf jeden Fall erst einmal positiv. Den Wert des Game Passes zu erhöhen, kann nur vorteilhaft für die Kunden sein. Wie gut allerdings das langfristige Ziel von Sharma ist, muss die Zukunft zeigen. Das Einführen von mehreren Abo-Stufen, mehr Optionen und flexiblen Angeboten könnte eine enorme Verbesserung darstellen, weil die Kunden auf diese Weise mehr Optionen erhalten. Gleichzeitig gibt es natürlich aber auch eine realistische Chance darauf, dass Microsoft den gesamten Dienst durch diese Umstellung ruiniert und keine der neuen Optionen ein sinnvolles Angebot darstellt. Damit würde Microsoft sich zwar selbst in den Fuß schießen, aber wir haben schon schlechter durchdachte Pläne in der Gaming-Branche gesehen.


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