Hat ein Blinder Lieblingsfarben? Wenn eine Fliege keine Flügel hat – ist sie dann eine Laufe? Kann eine Schildkröte Rückenschmerzen bekommen? Hat ein Regenwurm Heimweh, wenn er ausgegraben wird? Wenn der frühe Vogel den Wurm kriegt – was ist dann mit dem Wurm, der früh aufgestanden ist?

Fragen über Fragen. Die Antworten gibt es wie immer in dieser Podcast-Ausgabe!

Hier eine Übersicht zu allen Themen:

– Feedback der Community

– Faceless Youtube-Channel

– Krömers Paladin Buch

– WrestleMania Rückblick

– Vorfreude auf Lord of Hatred

– viele gute Serien


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1 Kommentar

  1. In Sachen Buch:
    Erstmal, gerade in Zeiten des Self-Publishing, gibt es kein „richtiges“ Schreiben mehr. Dieses „Rumpimmeln“, wie du es nennst, gehört zwar irgendwo dazu, aber wie viel man pimmelt, ist doch sehr individuell. GoT bzw. A Song of Ice and Fire ist sicherlich das extremste Beispiel, wie sehr man etwas strecken kann. Ich kenne andere Bücher, da wird nichtmal das Aussehen der Charaktere beschrieben.
    Dann bist du es als Drehbuchautor natürlich vorallem gewohnt, Dialoge zu schreiben. Selbst der „Erzähler“ war ja oft eher ein weiterer Sprecher und niemand, der erzählt, was gerade passiert. Den Rest hast du über die Stimmen der Sprecher und die Soundkulisse geregelt. Daher ist es völlig normal, dass das jetzt für dich ungewohnt und komisch ist, all das, was du sonst über Audio transportierst, ausschreiben zu müssen.

    Was den konkreten Fall mit Corvin(?) angeht:
    Wenn du aus der Perspektive eines Charakters erzählst (nicht zu verwechseln mit einem Ich-Erzähler), dann hast du immer schon den Vorteil, dass du auch nur über das Schreiben musst, was der Charakter weiß und erlebt. Die Apokalypse als globales Ereignis ist nichts, was den Paladin in seinem täglichen Geschäft tangiert, sondern nur die direkten Auswirkungen auf das, was um ihn herum passiert. Du musst ihn also nicht „im Sand buddeln“ lassen, sondern kannst dich aktiv darauf fokussieren, was er tun muss, damit er am Ende der Geschichte quasi in Folge 1 des Hörspiels ankommt.

    Dieser Weg ist nicht immer ganz einfach, obwohl es absolut hilft, dass du einen klar definierten Endpunkt hast, in dem sich Corvin in einem Zustand X befinden muss. Denk es dir so: Stell dir vor der Charakter in Folge 1 ist ein Kriegsveteran, der den Tod seiner Frau betrauert und von seinem Bruder verraten wurde. Dann weißt du schonmal, dass du in der Vorgeschichte eine Frau brauchst, einen Bruder und einen Krieg. Lernt der Charakter die Frau in der Vorgeschichte kennen oder sind sie schon verheiratet? Was haben er und sein Bruder gemacht, bei dem er von dem Bruder verraten werden kann? Was ist das für ein Krieg? usw.

    Es gibt jetzt verschiedene Herangehensweisen, wie man so etwas „plottet“. Ich hab die Tendenz, mich da immer viel zu sehr in Kleinigkeiten zu verfrimmeln, aber grundsätzlich bin ich ein Fan davon, dass man einen groben Plan hat, wie das Buch (oder die Geschichte) verlaufen soll. Ich sage dazu immer: Man sollte soviele Stichpunkte wie nötig machen, aber so wenig wie möglich.
    Dann hast du eine Idee, was du brauchst, was passiert und wo du hinmusst, ohne das es dich zu sehr einengt, wenn dir unterwegs noch eine Idee kommt.

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