Vor rund einer Woche stellten Microsoft und Xbox ihr neues Spiel „Gears of War: E-Day“ vor, welches als neuer Xbox-Exklusivtitel nicht für die PS5 oder andere Konsolen erscheinen soll. Auch wenn dieser Punkt in der vergangenen Woche bereits stark diskutiert wurde, so erregte in dieser Woche aber ein anderer Aspekt des Spiels viel Aufmerksamkeit. Der Gaming-Journalist Tom Henderson sprach nämlich im Podcast von Insider Gaming darüber, wie extrem hoch die Entwicklungskosten für das Spiel ausgefallen sind. Dabei beruft der Journalist sich auf Insiderinformationen von anonymen Quellen.
Laut Tom Henderson hat Xbox in die Entwicklung von „Gears of War: E-Day“ an die 400 Millionen USD gepumpt. Damit würde dieser kommende Titel in Bereichen liegen, die normalerweise nur den gewaltigsten AAA-Spielen der größten Marken vorbehalten sind. Beispielsweise lagen die Kosten für die Erschaffung des im Herbst veröffentlichten Battlefield 6 ebenfalls bei etwas über 400 Millionen USD. Diese Enthüllung deckt sich auf jeden Fall damit, dass Xbox das Spiel bereits sehr aufwendig präsentierte, es als Fokus der letzten Enthüllungs-Shows verwendete und kurz zuvor die neuesten Technologien der Epic Games-Engine für das Projekt kaufte. Basierend auf diesen Faktoren gab es im Vorfeld bereits Spekulationen über die hohen Kosten des Spiels.
Die Reaktionen auf die Entwicklungskosten von 400 Millionen USD fallen derzeit auf jeden Fall interessant aus. Viele Spieler zeigen sich schockiert darüber, wie viel Geld in dieses Projekt geflossen ist. Schließlich lag Gears of Wars als IP lange Zeit brach und das Franchise ist nicht annähernd so beliebt wie andere Shooter. Zusätzlich dazu soll der Titel jetzt nur auf der Xbox erscheinen und Fans auf der PS5 komplett ignorieren. Spieler erwarten also, dass „Gears of War: E-Day“ seine Entwicklungskosten auf keinen Fall ausgleichen und ein eindeutiges Verlustgeschäft für Xbox darstellen wird. Diese Erwartung wird auch noch dafür verstärkt, dass das Spiel in den Game Pass kommen soll und die meisten Nutzer es daher nicht einmal direkt kaufen werden.
Gleichzeitig startete diese Enthüllung erneute Diskussionen darüber, dass Entwickler zu viel Geld in ihre Spiele investieren und diese Kosten am Ende dann den Spielern aufgezwungen werden. „Gears of War: E-Day“ dürfte das beste Beispiel für ein Spiel sein, welches viel zu teuer produziert wurde und am Ende des Tages einfach brennend untergehen wird. Zumindest zeigen sich Spieler schon jetzt frustriert über das Spiel und die Vorgehensweise von Xbox.
Tom Henderson of Insider Gaming: Gears of War: E-Day has a 400+ million budget
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u/VistaVick in
GamingLeaksAndRumours
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