Die USA unter Präsident Donald Trump befindet sich mittlerweile bereits seit einigen Wochen in einem ernsten Handelsstreit mit dem Nachbarland Kanada. Das Ganze führte erst vor einigen Tagen dazu, dass Kanada heftige Importzölle gegen die USA eingeführt hat und nun bis zu 50% Zoll auf gewisse Waren aus den USA verlangt. Als Reaktion auf diesen Schritt hat sich Trump in dieser Woche inzwischen dazu entschieden, Kanada weiter zu provozieren und eine eher ungewöhnliche Verfügung zu unterlassen.
Durch diese gestern im Oval Office unterzeichnete Verfügung wurde der bisher als „Lake Ontario“ bezeichnete See offiziell in „Lake America“ umbenannt. Dieses Gewässer gehört zu den fünf großen Seen in Nordamerika, von denen insgesamt vier Stück sowohl an Kanada als auch an die USA grenzen. Der „Lake Ontario“ liegt in diesem Fall zwischen der kanadischen Provinz Ontario und dem US-Bundesstaat New York. Der ursprüngliche Name des Sees ist bereits mehrere Jahrhunderte alt und er basiert auf einem Begriff der Wyandot für „Großer See“. Die Provinz Ontario kam erst später und sie wurde nach dem bereits vorher etablierten See benannt.
Die Umbenennung des Sees durch Präsident Trump ist also nicht nur respektlos gegenüber Kanada, sondern es beleidigt auch die amerikanischen Ureinwohner. Dabei darf man aber wohl mit Sicherheit davon ausgehen, dass die US-Regierung den Ursprung des Namens nicht kennt. Die kanadische Regierung zeigt sich aktuell sowohl verärgert als auch empört über den Schritt der USA. Das beste Beispiel dafür ist Doug Ford, der als Premierminister von Ontario die Namensänderung weder für Kanada noch für den Rest der Welt akzeptiert hat.
It’s Lake Ontario to Canadians and the rest of the world. Now and forever.
— Doug Ford (@fordnation) August 27, 2026







