Im vergangenen Juni schickte Blizzard Entertainment eine Abmahnung mit Unterlassungsaufforderung an die Betreiber des beliebten WoW Privatservers „Project Ascension“. Dieses Schreiben forderte die Betreiber dazu auf, ihre Server herunterzufahren und den Betrieb ihrer Spielversion einzustellen. Direkt darauf folgte eine Vorladung der Betreiber vor Gericht, um sie über eine von Blizzard eingereichte Klage zu informieren.
In dieser Woche enthüllten die Betreiber von „Project Ascension“ nun, wie sie auf diese Situation reagieren möchten. Laut einer Ankündigung der Betreiber konnte sich das Team wohl außergerichtlich mit Blizzard einigen, um ernsthaften Konsequenzen zu entgehen. Diese Abmachung sieht allerdings vor, dass alle Server und anderen Projekte von „Project Ascension“ dauerhaft heruntergefahren werden. Die permanente Abschaltung der Privatserver soll dabei dann bereits am 04. September 2026 erfolgen.
Die Abschaltung von „Project Ascension“ erfolgt vier Monate nach der Abschaltung von TurtleWoW und einiger weiterer kleinerer Projekte. Das Ganze ist Teil einer umfangreichen Maßnahme von Blizzard, in der das Studio gezielt gegen alle größeren Privatserver zu World of Warcraft vorgeht. Das Ganze erinnert stark an eine ähnliche Maßnahme in 2017, in der der damals sehr beliebt gewesene Privatserver „Nostalrius“ seine Pforten schließen musste. Diese Deaktivierung erfolgte im Vorfeld der Veröffentlichung einer offiziellen WoW Classic Version.
Basierend auf dieser etablierten Strategie dürfte auch diese neue Welle mit Klagen und Abmahnungen eine Vorbereitung für eine größere offizielle Ankündigung sein. Viele Fans erwarten, dass es sich dabei um die erste Enthüllung von Project Camelot bzw. Classic+ handelt. Ob diese Annahme korrekt ist, dürften wir auf der BlizzCon 2026 erfahren.








