In 2023 prophezeite XBOX, dass Cloud-Gaming die nächste große Sache sein und sich zu dem Aushängeschild des Game Passes entwickeln wird. Ungefähr drei Jahre später haben sich diese Erwartungen als falsch herausgestellt. Die meisten Nutzer verzichten komplett auf das Cloud-Gaming im Game Pass, weil sie lieber auf die klassische Weise spielen. Daher hat sich XBOX in dieser Woche wohl auch dazu entschieden, das Cloud-Gaming im Game Pass als nächstes Opfer seiner Sparmaßnahmen auszuwählen.

Bisher konnten Abonnenten des XBOX Game Passes Ultimate das Cloud-Gaming ohne Limits nutzen. Diese Freiheit wurde von XBOX sogar häufiger als einer der Gründe für steigende Kosten angegeben. Dieser Umstand soll sich ab November 2026 aber drastisch ändern. Zu diesem Zeitpunkt erhält nämlich jede Abostufe ein Limit dafür, wie viele Streaming-Stunden den Nutzern im Monat zur Verfügung stehen. Wer diese „kostenlose“ Zeit verbraucht hat, der kann weitere Zeit im XBOX Store dazu kaufen. Die folgenden Limits werden gesetzt:

  • Ultimate-Abo: Für 21 Euro im Monat gibt es 15 Stunden.
  • Premium-Abo: Für 13 Euro im Monat gibt es 10 Stunden.
  • Essentia-Abo:  Für 9 Euro im Monat gibt es 5 Stunden.

Laut Microsoft und XBOX dürften diese Änderungen am Game-Pass „nur“ ungefähr vier Prozent der zahlenden Kunden wirklich beeinflussen. Das fehlende Interesse an dem Cloud-Streaming hält diesen Wert relativ gering. Als Grund für die Umstellung nennt das Unternehmen erneut die steigenden Kosten für das Angebot. Der Betrieb von dem Dienst wird immer teurer und diese Kosten erhöhen sich mit der Anzahl der Nutzer. Diese Ausrede wirkt natürlich etwas hohl, wenn das Unternehmen gleichzeitig betont, wie wenig Personen das Angebot überhaupt wahrnehmen.

So oder so scheint die Änderung zwar nur wenige Personen wirklich negativ zu treffen, aber diese kleine Gruppe an Fans dürfte sich extrem über die Umstellung ärgern. Von einem komplett freien Angebot auf 15 Stunden pro Monat zu springen, ist halt eine drastische Veränderung.

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