In den vergangenen vier Jahren hat die bekannte Nu Metal Band Korn sich etwas ruhig verhalten und im Stillen an kommenden neuen Projekten gearbeitet. Daher traf es viele Fans durchaus unerwartet, als in dieser Woche plötzlich ein neues Musikvideo der Band veröffentlicht wurde. Noch überraschender dürfte der Umstand sein, dass es sich bei diesem Lied mit dem Namen „Reward The Scars“ um eine Kollaboration mit Diablo 4: Lord of Hatred handelt und der Song speziell für diesen Titel erschaffen wurde. In einem Interview erklärte Sänger Jonathan Davis, dass er ein großer Diablo-Fan ist und nach der Anfrage von Blizzard natürlich direkt zugestimmt hat.

„Blizzard approached us and asked if we would be into doing a song for [Diablo 4: Lord Hatred]. I said, ‚Of course,‘ because I’m a huge fan of the game. I’ve been playing it for a long time. It was just a no-brainer — of course we want to be involved.“ – Jonathan Davis

Was die Produktion des Songs betrifft, so lief die Arbeit daran wohl recht simpel ab. Korn hat in den letzten vier Jahren eine Reihe von Liedern erschaffen, die zwar musikalisch fertig waren, aber noch keine Texte hatten. Davis wählte eines dieser Lieder aus und verfasste einen Text, der inhaltlich auf dem Spielen eines Diablo-Titels basiert. „Reward the Scars“ wurde als Titel ausgewählt, weil man in dem Spiel für den Grind mit Loot belohnt wird.

„When you start writing a song like this, the music comes first. We had a bunch of songs we’re working on. We picked that song [and] I started writing lyrics for it. The lyrics were inspired by the game. I thought ‚Reward the Scars‘ was a good title, because it’s basically what happens if you grind in the game: You’re going to be rewarded with loot. “ – Jonathan Davis

Natürlich erhielt „Reward the Scars“ auch wieder ein eigenes Musikvideo, welches sowohl von Blizzard als auch von Korn veröffentlicht wurde. Dieses Video wechselt dabei dann dauerhaft zwischen zwei Perspektiven. Die eine Sicht zeigt die Band dabei, wie sie den Song in einem rot ausgeleuchteten Raum spielen. Die andere Perspektive ist im Grunde ein animierter Kurzfilm. Man sieht, wie Mephisto sich aus Akarat „schält“ und danach in einen direkten Konflikt mit einem Paladin gerät.


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