Die mittlerweile beinahe 30 Jahre alten Euro-Noten sollen in 2028 oder spätestens 2029aktualisiert und mit neuen Designs bestückt werden. Um die neue Optik dieser Scheine festzulegen, ging ein Gremium in den vergangenen Monaten tausende von möglichen Optionen und Vorschlägen durch. Von all diesen Möglichkeiten wurden nun zehn verschiedene Vorlagen für die neue Banknotenserie ausgesucht, die in die nähere Auswahl gekommen sind. Vorgestellt wurden diese Designs im Verlauf des gestrigen Tages von der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB).

Um nun die finale Optik der neuen Scheine zu bestimmen, wird den Bürgern der EU netterweise ein Mitspracherecht eingeräumt. Auf der offiziellen Internetseite der Europäischen Zentralbank können Menschen jetzt darüber abstimmen, wie die zukünftigen Euro-Noten aussehen sollen. Dabei müssen sie angeben, wie sie die 10 verschiedenen Sets für die einzelnen Scheine finden. Basierend auf dieser Abstimmung wird die EZB im Dezember dann entscheiden, welche Designs tatsächlich auf das Geld gedruckt werden.

Im Grunde unterscheidet die Abstimmung nur zwischen zwei verschiedenen Optionen. Die erste Auswahl verwendet berühmte europäische Personen wie beispielsweise Beethoven oder Marie Curie auf der Vorderseite und europäische Kulturräume auf der Rückseite. Die zweite Auswahlmöglichkeit zeigt auf der Vorderseite verschiedene Vogelarten wie Störche oder Eisvögel, die sich alle in der Nähe von Gewässern befinden. Auf der Rückseite sieht man wichtige europäische Institutionen wie das Europäische Parlament. Diese zwei Ideen existieren in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichen Farben, Designs und Stilen.

Mir persönlich gefallen alle präsentierten Optionen mit Vögeln deutlich besser als die Varianten mit den bekannten Gesichtern. Personen auf dem Geld zu sehen erinnert mich persönlich zu sehr an den US-Dollar und davon bin ich absolut kein Fan. Die Vögel sind eine kreative Idee, durch die das Geld einfach hübsch aussieht. Die Institutionen auf der Rückseite sind ein vorteilhafter Bonus, der die grundlegenden Elemente der EU betont.


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