Als Teil der aktuell laufenden „Umstrukturierung“ bei XBOX hat Microsoft bereits eine Reihe von Mitarbeitern entlassen, einige Studios geschlossen und anderen Studios die Unabhängigkeit gewährt. Als Teil dieser Maßnahme möchte Microsoft auch das unter anderem für Dishonored verantwortliche Entwicklerstudio „Arkane Studios“ loswerden. Da dieses Studio allerdings in Frankreich sitzt, wird Microsoft in dieser Sache ein wenig durch französische Gesetzte zum Schutz von Arbeitnehmern verlangsamt. Das Unternehmen kann dort nicht ganz so drastisch wie in den USA vorgehen und es muss sich erst einmal aktiv darum bemühen, einen Käufer für das Studio zu finden.
Einem neuen Bericht von Bloomberg zufolge scheinen diese Bemühungen sogar recht gut voranzugehen. Angeblich gibt es mindestens drei Firmen, die bereits Angebote für den Kauf von „Arkane Studios“ an Microsoft übermittelt haben. Eine dieser Anfragen stammt angeblich von dem französischen Publisher Ubisoft, der das Studio gerne zu seinem Sortiment hinzufügen würde. Zusätzlich dazu denkt man bei XBOX wohl auch darüber nach Arkan direkt an die aktuelle Leitung des Studios zu verkaufen. Damit würde die Abteilung wieder unabhängig werden.
Multiple companies have made offers to Microsoft Corp. to acquire Arkane Studios, the French video-game developer behind the Dishonored series and an upcoming title based on the Blade comic books, according to people familiar with the negotiations.
Ubisoft Entertainment SA made a bid for the studio, as have at least two other gaming companies, said the people, who asked to not be identified because they weren’t authorized to speak publicly. Xbox has also weighed selling the studio to its management. (via)
Aktuell gibt es eine bereits einmal verlängerte Deadline, die im Dezember 2026 ihr Ende findet. Bis dahin müssen XBOX und Microsoft entschieden haben, wie sie mit „Arkane Studios“ verfahren wollen. Sollte sich bis dahin kein Käufer finden, dann kann Microsoft das Studio selbst schließen. Für das aktuell bei Arkane produzierte Spiel „Marvel’s Blade“ würde eine Schließung natürlich das direkte Aus bedeuten. Bei einem Verkauf wäre es aber gut möglich, dass das bereits weit vorangeschrittene Projekt zu Ende gebracht wird. Alles andere wäre schließlich ziemliche Geldverschwendung.







