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Harry Potter: Erste Händler entfernen die Bücher aus ihrem Angebot

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Die für die Harry Potter Reihe verantwortlich gewesene Autorin J.K. Rowling hat aufgrund ihrer Einstellung gegenüber der LGBTQ-Community bereits häufiger negativ auf sich aufmerksam gemacht. Das Ganze ist auch der Grund dafür, warum neue Projekte zu Harry Potter oft von Boykottaufrufen und Kritik von verärgerten Menschen begleitet werden. Auch wenn diese Forderungen bisher eher wenig erfolgreich waren, so haben in dieser Woche aber wohl erste Buchhändler wie booksmith.com damit begonnen, die Harry Potter Bücher aus ihrem Sortiment zu entfernen.

Der Grund für die Entfernung der Bücher ist wohl der von  J. K. Rowling im Mai 2025 gegründete „J. K. Rowling Women’s Fund“, der sich aus einem Teil ihres Privatvermögens finanziert. Das Ziel dieser Gruppe ist es die Rechte von biologisch als Frau geborenen Menschen in allen Bereichen zu schützen und zu fördern. Kritiker der Organisation gehen allerdings davon aus, dass auch die Abschaffung der hart erkämpften Rechte von Transgender-Personen weit oben auf der Prioritätenliste der Gruppe steht. Dafür gibt es aktuell zwar noch keine eindeutigen Beweise, aber Skeptiker könnten das Mission-Statement auf diese Weise deuten.

Bisher scheint booksmith.com auch kein reiner Einzelfall zu sein. Mehrere kleinere und unabhängige Buchhändler haben die Harry Potter Bücher mittlerweile aus ihren Regalen entfernt und passende Hinweise zu den Gründen hinterlassen. Größere Ketten wie Barnes & Noble oder Thalia bieten die Werke natürlich weiterhin an und es ist äußerst fraglich, ob sie ebenfalls auf diesen Zug aufspringen werden. Des Weiteren dürfte das Ganze auch kaum finanzielle Auswirkungen auf Rowling haben, weil diese großen Anbieter einfach die meisten Bücher verbreiten. Zumindest macht das Ganze einen etwas unschönen Eindruck auf die Kunden dieser Läden und die davon hörenden Personen.

Denis Villeneuve wird der nächste Bond-Regisseur

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Das zu Amazon gehörende MGM Studios arbeitet aktuell fleißíg darauf hin ihre vor Kurzem erworbene Lizenz zu James Bond zu nutzen und neue Filme rund um den klassischen Spion zu produzieren. Als Teil dieser Bemühungen wurde gestern Abend durch eine offizielle Pressemitteilung enthüllt, welcher Regisseur bei dem nächsten Bond-Film die Regi übernehmen soll. Laut dieser Ankündigung wurde der unter anderem durch Dune, Blade Runner 2049 und Arriva bekannt gewordene Denis Villeneuve für diese Aufgabe angeheuert.

 Amazon MGM Studios today announced that Denis Villeneuve will direct the next James Bond film. Additionally, Tanya Lapointe will serve as executive producer. As previously announced, Amy Pascal and David Heyman will serve as producers. (via)

In der Pressemitteilung bezeichnet sich Villeneuve als einen „Die-Hard-Bond-Fan“, der bereits seit seinen Kindheitstagen mit dem Franchise und seinen besonderen Eigenschaften vertraut ist. Natürlich hören wir von jedem Regisseur in solch einer Position ähnliche Aussagen über ihre angebliche Liebe für das jeweilige Franchise, was diese Worte leicht leer wirken lässt. Allerdings hat Villeneuve durch seine Filme bereits bewiesen, dass er große IPs korrekt verwenden und vielschichtige Handlungen erzählen kann. Seine bisherige Arbeit überzeugt mich daher eher als seine für die Presse getätigten Aussagen.

Das einzige Problem mit Villeneuve als Regisseur könnte darauf hinauslaufen, dass ihm einfach die Zeit für ein weiteres großes Projekt fehlt. Der Regisseur arbeitet aktuell an dem für 2026 geplanten Dune: Messiah. Dazu kommen noch ein neuer Film zu Cleopatra, eine Adaption von „Rendezvous“ von Arthur C. Clarke und eine Filmadaption des Buches „Nuclear War: A Scenario“. Mit vier in den nächsten Jahren kommenden Filmen muss man sich wirklich fragen, ob Villeneuve dem James Bond Franchise die Zeit und Aufmerksamkeit schenken kann, die es auch wirklich verdient hat.

Hearthstone: Der Cinematic Trailer zu The Lost City of Un’Goro

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Die vor einigen Wochen durchgeführte Enthüllung von „The Lost City of Un‘Goro“ verzichtete darauf den Fans von Hearthstone einen neuen musikalischen Trailer zu dem Spiel zu liefern. Damals gab es nur den Hinweis darauf, dass das Team solch ein Cinematic in den kommenden Wochen nachreichen möchte. Gestern Abend haben die Entwickler dieses Versprechen nun erfüllt und den Spielern von Hearthstone den Cinematic Trailer für dieses am 08. Juli 2025 erscheinende Set zur Verfügung gestellt.

Wie man es von den Cinematic Trailern zu Hearthstone gewöhnt ist, verbindet dieses Video ein thematisch passendes Lied mit einer Geschichte rund um das Addon. In diesem Fall sieht man, wie die Hauptpersonen des Sets sich durch UnGoro kämpfen und in der verlorenen Stadt ankommen. Gleichzeitig wird der Bösewicht des Addons enthüllt, der für aufmerksame Spieler keine Überraschung darstellen dürfte.

Die musikalischen Cinematic Trailer gehören für mich persönlich einfach nur der Enthüllung einer neuen Erweiterung für Hearthstone dazu. Daher bin ich auch sehr froh darüber, ein weiteres Video dieser Art erhalten zu haben. In diesem Fall kritisiere ich allerdings, dass die Lyrics im Video kaum zu verstehen sind und die Musik viel zu laut ist. Das Ganze wirkt nicht so, als hätte sich das Team viel Mühe damit gegeben. Ansonsten hätte ich mich enorm darüber gefreut, wenn Ben Brode nur für diesen Trailer kurzzeitig zurückgekehrt wäre.

Das Trump-Phone ist plötzlich nicht mehr „Made in USA“

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Vor etwas über einer Woche stellte die Trump-Familie ihr unter dem Namen „T1“ laufendes eigenes Smartphone vor, welches Kunden ca. 500 USD kosten soll. Das Hauptargument für dieses Gerät war der Aufdruck „Made in USA„. Die Macher versprachen ihren Kunden, dass alle Teile für das goldene Handy in den USA produziert und am Ende auch zusammengebaut werden. Interessanterweise wurde diese Bezeichnung in dieser Woche aber überall aus der Dokumentation des Geräts entfernt und durch deutlich schwammiger Slogans ersetzt.

The T1TM isn’t just another smartphone—it’s a bold step toward wireless independence. Designed with American values in mind (via)

Die Internetseite des T1 betont anstelle von „Made in USA“ jetzt, dass das Gerät mit amerikanischen Werten im Kopf designt wurde. Zusätzlich dazu sollen hinter jedem T1 Phone „amerikanische Hände“ stecken und das Gerät wird angeblich „in den USA zum Leben erweckt“. Das Ganze klingt zwar so, als würde die Trump-Familie ihr Handy in den USA herstellen lassen, aber es verpflichtet sie nicht dazu es auch wirklich zu tun. Schließlich ist „Made in USA“ ein von der FTC vorgegebener Aufdruck und die nun verwendeten Beschreibungen lassen sich bestenfalls als Versprechen einstufen.

Zusätzlich zu diesem Wechsel haben die Macher in dieser Woche auch noch das Display von 6,78 Zoll auf ,25-Zoll verkleinert, die Angabe zum Arbeitsspeicher entfernt und die geplante Veröffentlichung im September 2025 mit „später in 2025“ ersetzt. Das Ganze wirkt wie ein komplett unausgereifter Traum/Witz, der angekündigt wurde, bevor die zuständigen Personen auch nur ansatzweise bereit dafür waren. Die Produktion eines 500 Euro Smartphones in den USA ist aktuell unmöglich und Vorbesteller sollten sich wirklich vor einem möglichen Betrug schützen. Vermutlich werden „Fans“ das Gerät aber so oder so kaufen.

WoW: So wird der neue Deserteur-Debuff für M+ funktionieren

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Bereits in der vergangenen Woche enthüllten die Entwickler von WoW, dass sie mit Patch 11.2 einen Deserteur-Debuff für Spieler einführen wollen, die M+ Dungeons zu oft vorzeitig verlassen. Durch den PTR zu Patch 11.2 konnten Spieler nun genauere Details zu diesem System ausfindig machen. Dabei scheint dieses System eine Reihe von neuen Warnungen zu verwenden, wodurch Spieler auf den neuen Debuff hingewiesen werden sollen. Laut diesen Warnungen führt das Verlassen der Instanzgruppe oder das Verlassen der Instanz selbst zu einer Strafe. Dabei scheint sogar ein Timer zu existieren, der Spieler nach einiger Zeit automatisch bestraft.

ERR_START_RESTRICTED_CHALLENGE_MODE You have joined a Mythic+ instance. Leaving the instance before the timer ends, without voting to abandon the dungeon, will give you a penalty.
LEAVER_PENALTY_WARNING_TIMER You are not in your party’s active Mythic+ instance. You will receive a penalty in %d %s.
CONFIRM_LEAVE_RESTRICTED_CHALLENGE_MODE Leave Instance Group?|n|n|cffff2020Repeatedly leaving Mythic+ instances will cause you to be flagged as a Keystone Deserter.|r
WARN_LEAVE_RESTRICTED_CHALLENGE_MODE Penalty Timer|n|n|cffffd200If you don’t return to the instance within the remaining time, you will be kicked from the instance group and receive a penalty for leaving.|r|n|nTime Remaining: %d sec

Wer eine mythische Schlüsselsteininstanz vor dem Abschluss verlassen möchte, der kann in Zukunft eine Abstimmung starten. In dieser Abstimmung entscheiden die Spieler gemeinsam, ob sie den Durchlauf in dem Dungeon beenden möchten. Bei einem erfolgreichen Ausgang kann jeder Spieler die Gruppe gefahrlos verlassen. Die Stimme des Besitzers des Schlüsselsteins scheint dabei ein höheres Gesicht zu besitzen, als die Stimmen der restlichen Gruppe. Ansonsten kann man einen M+ Dungeon natürlich verlassen, wenn zuvor bereits eine andere Person gegangen ist.

VOTE_TO_ABANDON_VOTES_NEEDED %d votes needed to abandon the instance.
VOTE_TO_ABANDON_VOTES_NEEDED_KEYHOLDER %d votes needed to abandon the instance. As the keyholder, your vote counts as %d. VOTE_TO_ABANDON_PLAYER_LEFT Another player has left the instance. You can now leave without a penalty.

Was den Deserteur-Debuff selbst betrifft, so zeigt das Spiel diesen Effekt in dem Suchtool für Gruppen an. Spieler sehen also direkt, wer M+ Gruppen oft vorzeitig verlässt und sie können selbst entscheiden, ob sie so eine problematische Person mitnehmen wollen. Praktischerweise markiert der Debuff auch direkt eine Gruppe, wenn Leaver sich gemeinsam mit anderen Personen anmelden. Durch den Abschluss von M+ Instanzen lässt sich der Debuff wieder entfernen. Meiner Meinung nach ist diese Art der „Strafe“ die vermutlich beste Option. Sie wirkt sich zwar nicht direkt auf den Account eines Spielers aus, aber sie dürfte trotzdem das Verhalten solcher Personen stark eindämmen. Das Ganze ist gleichzusetzen mit dem eigenen „Serverruf“, der in Vanilla noch viel Bedeutung hatte.

MYTHIC_PLUS_DESERTER_CONSEQUENCE A Deserter’s Badge will be visible in Mythic+ group finder.
MYTHIC_PLUS_DESERTER_GROUPS_AFFECTED This will only affect Mythic+ groups.
MYTHIC_PLUS_DESERTER_FLAGGED You have been flagged as a Keystone Deserter by repeatedly leaving Mythic+ instances.
MYTHIC_PLUS_DESERTER_FLAGGED_SHORT You have been flagged as a Keystone Deserter
MYTHIC_PLUS_DESERTER_GROUP_WARNING This group has one or more players that have been flagged as a Keystone Deserter.
MYTHIC_PLUS_DESERTER Keystone Deserter

(via)

Der finale Trailer zu The Fantastic Four: First Steps

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Der neue MCU-Film „The Fantastic Four: First Steps“ soll bereits am 25. Juli 2025 weltweit in die Kinos kommen und ist somit nicht einmal mehr einen vollen Monat entfernt. Passend dazu veröffentlichte Marvel Studios gestern Abend auch noch einmal einen umfangreichen neuen Trailer zu dem Film, der von dem Studio als der „finale Trailer“ zu dem Film markiert wurde. Fans des MCUs dürfen also wohl nicht mit mehr Bildmaterial zu dem Film rechnen.

Dieser finale Trailer bietet potenziellen Zuschauern einen überraschend tiefen Einblick in den Film. Das Video macht sich erst einmal die Mühe alle zentralen Charaktere, ihre jeweiligen Fähigkeiten und Persönlichkeiten vorzustellen und hervorzuheben. Danach folgen mehrere Szenen mit dem Silver Surfer und Galactus, die als „Bösewichte“ des Films fungieren und für den Konflikt sorgen. Gegen Ende des Trailers betont die Vorschau dann noch, dass „Familie“ das zentrale Thema der Geschichte ausmacht und die Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Fantastic Four wichtiger als der Rest sein dürften.

The Fantastic Four: First Steps ist seit langer Zeit mal wieder ein MCU-Film, auf den ich mich bereits im Vorfeld so richtig freue. Dieser finale Trailer weckt bei mir wirklich Hoffnung auf einen qualitativ hochwertigen Film, der mich an die Anfänge des MCUs und nicht die enttäuschende Mitte erinnert. Ansonsten sieht man im Trailer kurz Franklin Richard und ich hoffe wirklich, dass die Macher zumindest eine kleine Anspielung auf seine enormen Fähigkeiten machen und den Grundstein für zukünftige Geschichten legen.

YouTube: Ein Mindestalter von 16 Jahren für Livestreams ist geplant

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Die Betreiber von YouTube verkündeten in dieser Woche, dass sie ihre Richtlinien für Livestreams auf der Plattform etwas verschärfen möchte. Als Teil dieser Maßnahme führt die Plattform ein neues Mindestalter für die Durchführung eines Livestream ein. Ab dem 22. Juli 2025 müssen Nutzer wohl mindestens 16 Jahre alt sein, um einen Livestream auf YouTube durchführen zu dürfen. Das Ganze soll dem Schutz minderjähriger Nutzer dienen.

Wer unter 16 Jahren alt ist, der kann natürlich auch weiterhin in Livestream auftauchen oder eigene Streams veranstalten. In so einem Fall ist allerdings die Anwesenheit eines Erwachsenen im Stream erforderlich. Wer zwischen 13 und 15 Jahren als ist und ohne einen Erwachsenen streamt, der kann den Livechat komplett verlieren. YouTube behält sich außerdem vor, die Accounts bei Verstößen gegen die neue Regulierung temporär von Livestreams auszuschließen oder sie auf eine andere Weise zu bestrafen. In der Zukunft möchte die Plattform das Ganze noch weiter verschärfen.

Ich persönlich halte diesen Schritt für eine durchaus sinnvolle Änderung. In Livestream auf Twitch, YouTube oder anderen Plattformen kann man schnell mit toxischen oder anderweitig problematischen Menschen konfrontiert werden, die keine besonders guten Absichten haben. Solche Meldungen kann man dann zwar noch immer über Kommentare und direkte Nachrichten erhalten, aber zumindest fällt die Live-Komponente weg. Und wer wirklich auf YouTube streamen möchte, der kann noch immer einen verantwortungsvollen Erwachsenen dazu holen.

Ab dem 22. Juli beträgt das Mindestalter für Livestreams auf YouTube 16 Jahre. Nutzerinnen und Nutzer müssen also mindestens 16 Jahre alt sein, um Livestreams starten zu können. Außerdem kann der Livechat bei Livestreams mit 13- bis 15-Jährigen, die nicht sichtbar in Begleitung eines Erwachsenen sind, deaktiviert werden. Die Nutzerin bzw. der Nutzer des Kontos verliert möglicherweise vorübergehend Zugriff auf den Livechat oder andere Funktionen. In Zukunft planen wir, solche Livestreams zu entfernen. Außerdem können mit dem entsprechenden Konto dann möglicherweise vorübergehend keine Livestreams mehr gestartet werden. (via)

WoW: Erscheint der neue Patch 11.2 am 06. August?

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In der vergangenen Woche haben die Entwickler von WoW den neuen Patch 11.2: Ghosts of K’aresh offiziell vorgestellt und auch direkt den PTR für dieses Update gestartet. Dabei verzichtete das Team allerdings gezielt darauf zu erwähnen, wann genau die wartenden Spieler eigentlich mit diesem Patch rechnen dürfen. Wie es in so einer Situation eigentlich immer der Fall ist, starteten die Spieler dann direkt die Suche nach Hinweisen auf den Veröffentlichungstermin von Patch 11.2. Mittlerweile gibt es basierend auf dieser Suche sogar einen sehr wahrscheinlichen Termin für die Veröffentlichung.

Derzeit gehen viele Spieler davon aus, dass Patch 11.2: Ghosts of K’aresham 05. August 2025 in Nordamerika und am 06. August 2025 in Europa erscheinen wird. Spieler tippen auf diesen Termin, weil zu diesem Zeitpunkt das mit Patch 11.1.7 in WoW gestartete Event „Turbulente Zeitwege“ sein Ende findet. In der Vergangenheit fungierte die Laufzeit solcher Events bereits häufiger als eindeutiger Hinweis auf den Veröffentlichungszeitpunkt eines Updates für WoW, weshalb viele Spieler sich auch dieses Mal an diese Theorie klammern. Ansonsten würden mit diesem Datum zwischen 11.1.7 und 11.2 genau acht Wochen liegen, was der von Blizzard angestrebte Zeitraum zwischen Addons ist.

Gegen den 06. August als Veröffentlichungstermin spricht eigentlich nur, dass das Datum sehr nahe an der Veröffentlichung von MoP Classic liegt. Allerdings neigt Blizzard mittlerweile nicht mehr unbedingt dazu, ihre verschiedenen Spielversionen perfekt aufeinander abzustimmen. Daher ist der 06. August derzeit auf jeden Fall der wahrscheinlichste Termin für die Veröffentlichung von Patch 11.2. Die richtige dritte Saison von TWW dürfte dann 1 oder 2 Wochen nach diesem Datum in WoW starten. Zumindest dürfte Blizzard seiner üblichen Vorgehensweise für diese Updates auch mit 11.2 treu bleiben.

(via)

Die deutsche Regierung erhöht die Spiele-Förderung für 2026

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In dieser Woche hat die deutsche Bundesregierung endlich die bereits im Koalitionsvertrag erwähnte Erhöhung des Förderbudgets für die deutsche Spieleentwicklung beschlossen. Während für das laufende Jahr 2025 insgesamt nur 88 Millionen Euro zur Verfügung stehen, so soll diese Summe in 2026 aber wohl auf insgesamt 125 Millionen Euro steigen. Mit diesem erhöhten Budget will man die vorhandenen Kostennachteile in Höhe von ca. 30% gegenüber anderen Standorten ausgleichen und gleichzeitig den Weg für eine ergänzende steuerliche Games-Förderung freimachen.

Gute Neuigkeiten für den Games-Standort Deutschland: Die Haushaltsplanungen der Bundesregierung sehen die vom game – Verband der deutschen Games-Branche lange geforderte deutliche Erhöhung des Budgets der Games-Förderung vor. Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht für 2025 insgesamt 88 Millionen Euro und in den Eckwerten ab 2026 jährlich 125 Millionen Euro vor.(via)

Die deutsche Gaming-Szene und der Verband der deutschen Games-Branche begrüßen diese Entscheidung der deutschen Bundesregierung deutlich. Der Verbund forderte bereits seit einiger Zeit eine Aufstockung der Mittel, um einige Herausforderungen innerhalb der Branche zu bekämpfen und seit einigen Jahren bemerkten Rückgang an deutschen Studios zu bekämpfen. In 2020 erlebte die deutsche Spiele-Industrie einen ziemlichen Boom, was zu vielen Neugründungen bei Spielstudios führte. Allerdings ist diese Menge in den folgenden Jahren aufgrund der fehlenden Förderung ständig zurückgegangen. Während in 2020 noch 93 neue Studios gegründet wurden, so ist die Zahl in 2023 aber auf 33 gesunken.

„Diese Entscheidung ist ein wichtiges und ermutigendes Zeichen, dass Deutschland international vergleichbare Rahmenbedingungen schafft und im Wettbewerb der Games-Standorte schnell aufholen will“ – Felix Falk, Geschäftsführer des Verband der deutschen Games-Branche.

Bedauerlicherweise ist Deutschland im Bereich von Technik, Kommunikation oder auch Computerspielen noch immer etwas altmodisch. Auch wenn sich Spiele in den letzten Jahren bereits als Kulturgut bewiesen haben und sogar Preise dafür erhalten, so wird das Medium aber noch immer viel zu oft belächelt. Die Förderung für die Branche zu erhöhen, ist ein guter erster Schritt für eine stärkere Spiele-Industrie in Deutschland. Allerdings zweifele ich schon jetzt daran, dass diese Aufstockung wirklich ausreicht, um mit anderen Standorten konkurrieren zu können. Deutsche Studios und Entwickler haben einfach mehr verdient!

Diablo 4: Die offizielle Vorschau auf Saison 9

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Am 01. Juli 2025 wird in Diablo 4 die mittlerweile bereits neunte offizielle Saison des Spiels starten. Diese neue Saison läuft unter dem Namen „Sins of the Horadrim“ und sie dreht sich inhaltlich komplett um diesen Orden. Sowohl das eigentliche Saisonthema als auch die Questreihe der Saison thematisieren die schon seit langer Zeit in dem Diablo-Universum vorhandenen Horadrim. Damit Spieler sich schon jetzt über alle Inhalte von Saison 9 informieren können, veröffentlichte Blizzard gestern Abend einen umfangreichen Vorschauartikel.

Neue Bündnisse werden geschmiedet, wenn alte Feinde wieder erwachen, neu geboren und fest entschlossen, nie dagewesene Zerstörung zu säen. Ab dem 1. Juli könnt ihr in Saison 9: Sünden der Horadrim mächtige horadrische Zaubermacht wirken und in einer neuen Saisonquestreihe die Geheimnisse der Vergangenheit lüften. (via)

Dieser Beitrag listet alle größeren Neuerungen aus Saison 9 in einer leicht verständlichen Weise auf. Dazu gehören unter anderem umfangreiche Änderungen an den Alptraum-Dungeons des Spiels, der neue Boss Astaroth, das Saisonthema „Horadrische Zauber“, eine neue Saisonreise und natürlich eine Vielzahl von neuen kosmetischen Inhalten für den Shop des Spiels. Die folgende Infografik wurde von Blizzard mit Fans geteilt, um Spielern direkt einen möglichst guten Überblick über die gesamte Saison zu liefern.

Zusätzlich zu der Grafik und dem Vorschauartikel wurde gestern auch noch ein Gameplay Trailer für  „Sins of the Horadrim“ auf YouTube hochgeladen. Dieses Video geht ebenfalls noch einmal alle größeren Neuerungen aus Saison 9 durch und es versorgt die Zuschauer jeweils mit etwas Bildmaterial zu allen angesprochenen Punkten. Das Ganze ist besonders hilfreich, wenn man sich als Spieler nicht einfach nur auf Bilder oder Texte verlassen und die Saison schon jetzt in bewegten Aufnahmen sehen möchte.