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Diablo 4: Diese Woche steht ein weiterer Entwickler-Livestream an

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Die Entwickler von Diablo 4 kündigten gestern Abend offiziell an, wann sie ihren nächsten Livestream zu ihrem Action-RPG veranstalten möchten. Dieser Ankündigung zufolge ist dieses Entwicklerupdate für den kommenden Donnerstag, den 5. März um 20:00 Uhr MEZ angesetzt. Wie üblich können daran interessierte Spieler diese Sendung über Twitch, YouTube oder X live verfolgen.

Our next Developer Update Livestream arrives on March 5, at 11 a.m. PST to give you an in-depth look at our upcoming class—the Warlock—and the next season coming to Diablo IV. Join members of the development team as they give share the details you’ve been waiting for.

Tune in to get a sweeping look at the Warlock, a demonologist born of Vizjerei blood. Learn the origins of this dark class, their occult talents, skills, and mastery of their craft. Then, we’ll reveal what’s coming to the game with the next season and dive further into Killstreaks, Bloodstained items, and more. (via)

Was die Themen für diese Show betrifft, so planen die Entwickler aktuell wohl zwei zentrale Punkte anzusprechen. Erst einmal möchten sie auf den neuen Hexenmeister eingehen und den Spielern erklären, wie sie diese Klasse in Diablo 4 umsetzen möchten. Dabei dürfte klargestellt werden, auf welche Weise sich die in Diablo 4 auftauchende Version der Klasse von den anderen Varianten unterscheidet. Das zweite Thema ist die nächste Saison von Diablo 4. Die Entwickler wollen sowohl auf das neue Saisonthema als auch passende neue „blutbefleckte Gegenstände“ eingehen.

Um Spieler zum Einschalten des Livestreams zu motivieren, verbinden die Entwickler das Ganze auch dieses Mal wieder mit einigen Twitch Drops. Diese kosmetischen Belohnungen werden während des Livestreams durch das simple Anschauen eines beliebigen Livestreams zu Diablo 4 verdient. Wer 30 Minuten anschaut, darf sich über den kosmetischen Zauberstab „Blick des Omens“ freuen und das Anschauen von 60 Minuten gewährt die kosmetische Sense „Siphon der Missetat“.

Paramount möchte HBO Max und Paramount+ zu einer Plattform verschmelzen

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In der vergangenen Woche zog sich Netflix aus dem geplanten Kauf von Warner Bros. Discovery zurück, wodurch es Paramount Skydance ermöglicht wurde das Unternehmen für 31 USD pro Aktie zu übernehmen. Paramount CEO David Ellison sprach am gestrigen Montag gegenüber Aktionären ein wenig über die Ziele des Unternehmens nach der Übernahme. Besonders im Fokus standen dabei dann die Streamingdienste HBO Max und Paramount+, die laut Ellison zu einem gemeinsamen Angebot zusammengefügt werden sollen. Basierend auf den aktuellen Nutzerzahlen würde dadurch wohl eine neue Plattform mit mehr als 200 Millionen Kunden entstehen.

“As we said, we do plan to put the two services together, which today gives us a little over 200 million direct-to-consumer subscribers,”

„We think that really positions us to compete with the leaders in the space. At Paramount, by the middle of this year, we’ll have completed the consolidation of our three services under one unified stack, and you can see us taking a similar approach to this platform going forward.” – Paramount CEO David Ellison (via)

Laut Ellison müssen Fans sich aber wohl keine Sorgen über HBO und das Angebot dieses Senders machen. Er betonte in dem Vortag, dass HBO selbst nach der Übernahme von Warner Bros. Discovery seine Unabhängigkeit behalten soll. Das Unternehmen leistet hervorragende Arbeit und produziert unter Casey Bloys einige der besten TV-Shows aller Zeiten. Paramount möchte sich nicht in diese Arbeit einmischen, sodass HBO wie gewohnt operieren kann. Auf diese Weise wird auch die etablierte Stärke der Marke „HBO“ beibehalten.

“Casey and his team do absolutely a remarkable job at HBO. And as we said, we do plan for that to be able to operate with independence, so that HBO can, candidly, do what it does incredibly well. Our viewpoint is HBO should stay HBO. They built a phenomenal brand. “ – Paramount CEO David Ellison (via)

Ich würde sagen, dass alle diese Neuigkeiten nicht wirklich überraschen. Paramount+ ist ein ziemlich schwächelnder Streamingdienst, dessen Angebot nicht wirklich viele Zuschauer anlockt. Durch die Kombination mit HBO Max stockt der Dienst sein Sortiment gewaltig auf und er erhält endlich Content, der auch wirklich neue Zuschauer anlockt. Gleichzeitig darf Paramount sich aber nicht zu sehr bei HBO einmischen, weil man ansonsten das genaue Gegenteil erreicht. Aktuell produziert HBO viele tolle Shows und es steht weit oben in der Gunst der Nutzer. Die etablierten Abläufe zu stören könnte die Qualität der Shows reduzieren und dem Ruf der Plattform schaden. So einen Ausgang kann Paramount sich eigentlich nicht erlauben.

WoW: Midnight wurde endlich weltweit veröffentlicht

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Nach Monaten des Wartens und einem Vorabzugang von einigen wenigen Tagen wurde die neue Erweiterung „Midnight“ in der Nacht von gestern auf heute nun endlich weltweit veröffentlicht. Dadurch können jetzt endlich alle Käufer des Addons in die neuen Zonen aufbrechen, die neue Maximalstufe von 90 erreichen und die neuen Dungeons der Erweiterung besuchen. Zusätzlich dazu beinhaltet Midnight natürlich auch wieder eine umfangreiche Levelkampagne, die alle Spieler bis zum Erreichen von 90 abgearbeitet haben sollten.

Ansonsten hat der eigentliche Launch des Addons auch noch eine Reihe von neuen Inhalten in Midnight aktiviert. Diese Features standen den Spielern im Vorabzugang noch nicht zur Verfügung, weshalb selbst fest in Midnight etablierte Spieler jetzt einige neue Dinge abzuarbeiten haben. Die folgenden Neuerungen wurden entweder heute oder mit dem wöchentlichen Reset in Retail WoW aktiviert:

  • Die Haranir können als verbündetes Volk rekrutiert werden.
  • Die wöchentlichen Quest für Berufe sind verfügbar.
  • Die Arcantina bietet Spielern neue Quests ihrer Besucher an.
  • Der Hard Mode für die Jagd-Funktion ist verfügbar.
  • Mythic 0 Dungeons werden mit einer temporären wöchentlichen ID verfügbar.

Was die Levelphase von Midnight betrifft, so sollten Spieler mit ihrem ersten Charakter unbedingt die Kampagne durchspielen, die Dungeons besuchen und Ruf für ihren Account sammeln. Mit Twinks kann die Levelphase aber deutlich anders und effizienter ablaufen. Die Community folgt aktuell der folgenden Anleitung für eine möglichst kurze Levelzeit in Midnight.

  • Spieler sollten alle Tiefen auf Stufe 1 durchlaufen, die Quests in den Tiefen beenden und die Quests NOCH NICHT abgeben.
  • Nebenquests oder Dungeons gewähren die beste EXP bis 87 oder 88.
  • Jetzt kann man alle Tiefenquest abgeben und 89 erreichen.
  • Das letzte Level macht man sehr schnell durch die Erstherstellungs-Boni der Berufe.

One Piece: Der finale Trailer zu der zweiten Staffel

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Am 10. März 2026 wird bei Netflix endlich die zweite Staffel der Live-Action-Adaption von One Piece an den Start gehen. Um den Hype für dieses Projekt noch weiter zu erhöhen, veröffentlichte der Streamingdienst gestern Abend einen weiteren neuen Trailer zu der Show. Dieses Vorschauvideo ist explizit als der finale Trailer zu der Staffel gekennzeichnet, weshalb er das letzte im Vorfeld veröffentlichte neue Bildmaterial zu den neuen Folgen der Serie darstellen sollte.

Wie man es bei einem finalen Trailer für eine Staffel erwarten würde, beinhaltet auch dieses Video wieder eine Reihe von bisher noch nicht gezeigten Szenen aus den neuen Episoden. Dabei unterliegt der Trailer allerdings keinem wirklich übergeordneten Thema und die Szenen folgen auch keinem vorgegebenen Ton. Das Ganze besteht einfach nur aus einer Reihe von Momenten, die entweder die Helden oder die Schurken in besonders coolen Momenten zeigen.

Bisher macht die zweite Staffel dieser Adaption einen recht guten Eindruck auf mich. Alle gezeigten Szenen wirken wie Momente aus dem Manga, die halt in diesem neuen Medium präsentiert werden. Damit liegt die Adaption bereits deutlich über einer Reihe von anderen Live-Action-Projekten zu Animes. Zusätzlich dazu scheint Staffel 2 tatsächlich die Rumba-Piraten zu zeigen, was mich auf ein Easter Egg zu späteren Ereignissen hoffen lässt.

Midnight: Hat Blizzard schon jetzt den Endboss für Patch 12.1 etabliert?

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In der Vergangenheit hat Blizzard auf jeden Fall eher gemischte Resultate erlangt, wenn sie versucht haben neue Bösewichte direkt in WoW zu etablieren. Auch wenn Charaktere wie Lei Shen, Xal’atath oder Garrosh wunderbar funktioniert haben, so gibt es aber auch genug Schurken, die sich weder realistisch noch ausreichend geformt anfühlen. Mit Midnight scheint Blizzard nun einen weiteren neuen Bösewicht erschaffen zu wollen, der in Patch 12.1 als Boss fungieren könnte. Schließlich neigen X.1 Updates zu, sich ein wenig von der Hauptstory zu distanzieren.

Bei dieser Figur handelt es sich um den in Zul’Aman auftauchenden Zul’jan, der genau wie Zul’jarra ein Enkelkind von Zul’jin darstellt. Im Verlauf der Kampagne scheitert Zul’jan daran, mehr Lichtholzwaffen zu erhalten, die anrückenden Kultisten im Alleingang zu bezwingen und die „Dominanz“ der Amani wiederherzustellen. Diese Ziele erfüllen die Waldtrolle nur durch die Zusammenarbeit mit den Helden und den zurückkehrenden Loa. Am Ende der Kampagne in Zul’Aman kann man mit Zul’jan über diese Ergebnisse reden und der Troll scheint in keinster Weise einsichtig zu sein. Er betont weiterhin die Macht der Amani und er hegt einen anhaltenden Zorn gegen die Loa. Am Ende bittet er die Spieler darum, diese Worte zu vergessen.

„I see de strength of the Amani—our tribe. We should conquer those around us! Zul’jarra doesn’t understand. When Mor’duun came, I saw my vision of de Amani coming to life. With de lightwood, we would conquer de Twilight’s Blade and then Eversong.“

„De loa say our grandfather, de great Zul’jin, betrayed them. But why believe them? Or my dotterin‘ uncle. They abandoned us. They abandoned us. Forget what I have said.“ – Zul’jan

Dieses Gespräch ist nicht nur ein toller Charaktermoment für Zul’jan, sondern er befördert diesen Charakter auch gleichzeitig in die Gruppe der zukünftigen Bösewichte. Es wäre gut möglich, dass der Frust von Zul’jan sich anstaut und er in Saison 2 als neuer Bösewicht der Handlung fungiert. Das Ganze passt perfekt zu den Spekulationen um die rechts von Zul’Aman liegende Insel Atal’Utek, die ziemlich sicher in einem zukünftigen Update eine Rolle spielen wird. Dort lebt der Schlangenloa Ula-Tek, dessen Macht sich um Heilung, Leben und Tod dreht. Bisher ist die Insel zwar vorhanden, aber ein Neben hindert die Spieler an der Reise.

Zusammen sprechen diese Dinge dafür, dass Zul’jan in Patch 12.1 nach Atal’Utek reist, dort den Schlangenloa tötet oder fängt und dessen Macht für seine eigenen Zwecke nutzt. Möglicherweise werden die Entwickler die Story mit der Rückkehr von Malacrass aus dem ursprünglichen ZA verbinden, dessen Körper nie gefunden wurde. Sein Einfluss dürfte Zul’jan noch weiter auf die „dunkle Seite“ ziehen.

The player character after choosing „Stay a while and listen“ with Zul’jan on the Sky Bridge
by
u/valid_dinosaur in
wow

Herrenspielzimmer #245: Dunkle Materie mit Zucker

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Willkommen zur neuen Folge! Heute reden wir über alles, was gerade Trend ist, alles, was uns im Alltag verwirrt, und alles, worüber wir eigentlich nur kurz sprechen wollten – Spoiler: Hat noch nie funktioniert.

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

Allgemein:

– Das Land der Ewiggestrigen

– Dunkle Materie mit Zucker nachweisen?

– Neue U2 EP Days of Ash knallt

Fußball/Sport:

– Curling bei Olympia war schon was Besonderes

– Werder verliert und verliert

– BVB aus der CL raus

Gaming:

– Disco Elysium ist weiterhin was ganz Besonderes

– D2 Warlock Feedback

– Sauercrowd vorbei – wie war’s?

– Midnight Release

Serien/Filme:

– Daddio (2023)

– Ihr dürftet nur noch ein Streaming Abo haben: Welches und warum?

– A Knight of the Seven Kingdoms – Staffel Finale

Auch in Midnight farmen die Spieler wieder massenweise Frösche

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Wer schon etwas länger in WoW unterwegs ist, der dürfte sich an das „Frösche farmen“ der Vergangenheit erinnert. Das Ganze etablierte sich in MoP, weil ein dort vorhandener Hyper Spawn an Fröschen dauerhaft für Erfahrung und Gegenstände gefarmt werden konnte. Ähnliche Vorfälle gab es in MoP Remix und Legion Remix und jedes Mal mussten die Entwickler eingreifen, um dieses Verhalten zu stoppen. Zur Freude und zum Frust der Community haben Spieler mit den Düsterbauchkröten südlich von Silbermond nun auch in Midnight einen Hyper Spawn Punkt zum Farmen von Fröschen gefunden.

Non stop skinning.
by
u/themikegman in
wow

Das Ziel dieses neuen Hyper Spawn ist dabei dann allerdings nicht wirklich die durch das Töten gewonnene Erfahrung. Den Farmern geht es eher darum, dass sich die Kröten Kürschnern lassen und man dadurch enorm schnell an die verschiedenen neuen Materialien der Lederverarbeitung kommt. Um diesen Platz zu optimal auszunutzen wie nur möglich, organisieren sich die Spieler derzeit bereits über das Suchtool zu Frosch Farm Gruppen. Innerhalb dieser Gruppen werden die Mobs einfach mit Flächenzaubern zerstört und dann gleichzeitig von allen Mitgliedern gekürschnert.

Natürlich hat auch das Ausnutzen dieses Farmspots wieder einige negative Auswirkungen auf das übergeordnete Spiel. Erst einmal senkt das Ganze den Preis von Leder und ähnlichen Materialien aktuell immer weiter, sodass reine Sammler kaum Gold mit ihren Waren verdienen können. Zusätzlich dazu belastet die Menge an dauerhaft aktiven Farmgruppen die Spielserver deutlich, was die sowieso bereits leicht überforderten Realms noch weiter belastet. Lags, Abstürze und ähnliche Probleme werden dadurch verstärkt. Es ist also vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis Blizzard auch in diese Situation eingreift und den Hyper Spawn der Frösche reduziert.

(via)

Leak: Ein neues RPG im Universum von God of War ist geplant

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Am vergangenen Wochen haben plötzlich mehrere verschiedene Leaker, Insider und Journalisten angedeutet, dass Santa Monica Studio aktuell an einem neuen God of War Spiel arbeitet. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen weiteren Ableger der etablierten Spielereihe, sondern um ein brandneues RPG, welches einfach nur in der Welt von God of War stattfindet. Das Ganze ist also im Grunde eine neue IP, die innerhalb einer bestehenden IP aufgebaut wird. Dieses neue RPG soll einen hohen Wert auf Action legen, noch in 2026 enthüllt werden und sich angeblich um Faye/Laufey drehen. Diese Details sind aber bisher nur durch Gerüchte vermittelt worden.

Die relevantesten Quellen zu dieser Enthüllung sind der zuverlässige Leaker Ashong und Jason Schreier von Bloomberg. Beide Personen meldeten sich am vergangenen Wochenende in einem Thread in den Reset Era Foren zu Wort. Ashong bestätigte durch Emojis, dass das nächste Spiel von Santa Monica Studio ein RPG ist. Kurz darauf äußerte sich Schreier zu dem Fund einer LinkedIn-Seite, auf der einer der Schreiber des Studios die Arbeit an einem neuen Franchise im Universum von God of War enthüllte. Der Journalist erinnerte in seinem Beitrag daran, dass er erst vor Kurzem auf Twitter über eine neue IP innerhalb einer bestehenden IP sprach.

Ein weiterer interessanter Bericht stammt von dem Insider Nick Baker. Er sprach darüber, dass Santa Monica Studio an einem geheimen Projekt arbeitet und Cory Barlog dafür zuständig ist. Barlog ist die Person, die im Grunde für den Reboot von God of War in 2018 verantwortlich war. Seine Involvierung in ein kommendes Spiel zu dem Franchise wurde bereits vor einigen Monaten angedeutet und durch die Leaks wurde dieses Spiel jetzt scheinbar bestätigt. Zumindest stellt Barlog vermutlich die perfekte Person dafür dar, um ein neues Franchise innerhalb von God of War zu etablieren.

Mit dieser hohen Anzahl von verschiedenen Leaks wirkt das Ganze ziemlich glaubhaft. Auch wenn das neue RPG noch nicht offiziell bestätigt wurde, so glaube zumindest ich aktuell an seine Existenz. Mir gefällt die Idee einfach sehr gut.

Pokémon: Rubin und Saphir können ebenfalls für die Switch erscheinen

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In der vergangenen Woche hat die Pokémon Company neue digitale Versionen von Blattgrün und Feuerrot für die Nintendo Switch und die Switch 2 veröffentlicht. Natürlich wurde diese Spiele direkt von Data Minern auseinandergenommen und auf jedes noch so kleine neue Details untersucht. Dabei wurde eine Entdeckung gemacht, die viele Fans der etwas älteren Pokémon Spiele enorm erfreuen sollte.

Laut dem Data Miner Yakumono/LuigiBlood ist der für Blattgrün und Feuerrot verwendete Emulator nicht nur auf diese beiden Editionen beschränkt. Scheinbar beinhaltet das Ganze auch Elemente, die als Unterstützung für die Verwendung von Pokémon Saphir, Rubin und Smaragd angedacht sind. In der nahen Vergangenheit gab es also einen Zeitpunkt, an dem Nintendo auch eine digitale Veröffentlichung dieser drei Spiele angestrebt hat. Ob diese Pläne allerdings noch immer aktiv vorangetrieben werden, kann natürlich niemand mit Sicherheit sagen.

Basierend auf diesen Fund dürfen Fans jetzt zumindest darauf hoffen, dass Nintendo und die Pokémon Company es nicht nur bei Blattgrün und Feuerrot belassen werden. Andere ältere Spiele aus dem gleichen Zeitraum könnten ebenfalls moderne Rereleases für die Switch und die Switch 2 erhalten. Auch wenn diese Spiele dann ebenfalls als separate Titel im Shop verkauft werden, so dürfte dieser Umstand viele klassische Fans aber nicht wirklich kümmern. Schließlich sind die physischen Varianten dieser Spiele kaum noch zu einem fairen Preis zu bekommen und ein digitaler Launch würde diese Editionen endlich wieder zugänglich machen. Hoffentlich erkennen die Entwickler das Potenzial in diesem Bereich.

Markiplier warnt Hollywood davor, YouTuber als Filmemacher zu ignorieren

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Im Februar 2026 brachte der YouTuber Markiplier den auf dem gleichnamigen Indie-Spiel basierenden Horrorfilm „Iron Lung“ in die Kinos. Auch wenn dieser Film von einem YouTuber produziert wurde, so kann man in diesem Fall aber nur von einem vollen Erfolg sprechen. Eigentlich wollte Markiplier den Film nur in 60 ausgewählten Kinos in den USA zeigen. Durch die Fans und die Werbekampagne wurde diese Zahl aber auf über 4000 Kinos weltweit erhöht. Dazu kommt noch, dass „Iron Lung“ mit einem Budget von etwas über 4 Millionen USD satte 50 Millionen USD einspielen konnte und somit finanziell enorm erfolgreich ist.

In der neuesten Folge des Lemonade Stand Podcasts sprach Markiplier ein wenig über die Produktion von „Iron Lung“ und seine Erfahrungen mit Hollywood. Laut dem YouTuber hatte er zwar im Vorfeld einige Gespräche mit Producern und klassischen Filmemachern, aber keine dieser Unterhaltungen führte zu einem Ziel. Daher musste er den Film am Ende auch selbst produzieren. Seiner Meinung nach fehlte ihm einfach ein Level an Respekt, welches eher klassische Produzenten in Hollywood erhalten. Dazu kommt noch, dass Hollywood das Potenzial von YouTubern bisher absichtlich ignoriert hat, weil man dort Angst vor den Auswirkungen hat.

„There might have been, but nothing really stands out, because even though it was a large project, it was still a YouTube project. There is that level of respect that I just haven’t met yet. No one was really bashing down my door to say, like, ‚We want to make your movie!'“

„It was something that they were, I think, willfully ignoring. At least a lot of Hollywood was willfully ignoring the potential of YouTubers here“ – Markiplier

Nach dem finanziellen Erfolg von „Iron Lung“ scheint sich diese Einstellung aber durchaus zu ändern. Zumindest erwähnt Markiplier, dass neuere Treffen mit Hollywood-Produzenten deutlich besser verlaufen sind. Diese Leute scheinen sich jetzt ernsthaft dafür zu interessieren, wie er diesen Film auf die Beine gestellt hat und wie man YouTuber für Filmproduktionen ausnutzen kann. Gleichzeitig sehen die Leute das Potenzial von unabhängigen Filmemachern und die davon ausgehende Gefahr für die klassischen Abläufe. Wenn mehr YouTuber eigene Filme ins Kino bringen, dann verliert Hollywood natürlich ein Stück des bisher verfügbaren Kuchens. Für Markiplier ist das Etablieren von Konkurrenz eine notwendige Sache.

„There is a bit of a shift here. I’ve had a couple of meetings with some studios, some executives, some key people in [film] world, and they’re all asking me the same thing: ‚How’d you do it? How’d you do it?'“

„They see money, they can see the threat that’s there, they see that if people can make this independently, that means less of the pie is available. And I think that’s good. They need some competition. They need a kick in the ass.“ – Markiplier

50 Millionen USD sind für Produzenten in Hollywood noch keine große Summe an Geld. Trotzdem würde mich nicht wundern, wenn der Erfolg von „Iron Lung“ spürbare Auswirkungen auf die Branche hätte. Hollywood sieht eine Gefahr und YouTuber sehen eine tatsächlich umsetzbare Zukunft für ihre Karriere. Ich wäre nicht überrascht, wenn in den kommenden Jahren noch mehr Projekte dieser Art folgen würden.