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WoW: Liegen die aktuellen Spielerzahlen tatsächlich bei 9 Millionen?

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Auf der GDC 2024 teilte Blizzard eine Grafik, die vermuten ließ, dass WoW zu dem Zeitpunkt ungefähr 7.25 Millionen aktive Abonnenten hatte. Diese Zahl wurde kurz darauf auch durch Hochrechnungen Bellular und Windowscentral bestätigt. Mittlerweile gibt es nun einen Hinweis darauf, dass die Spielerzahlen von WoW in 2025 auf ca. 9 Millionen gestiegen sind. Die Quelle dieser Zahl ist ein offizieller Trailer aus dem Juli 2025, der für ein Orchester-Konzert in Frankreich bestimmt war und 9 Millionen als die aktuelle Spielerzahl von WoW nannte.

Auch wenn diese Angabe mit Vorsicht zu genießen ist, so könnte sie aber durchaus korrekt sein. Schließlich nennt das Video nur „Spieler“ und nicht „Abonnenten“. Diese Zahl umfasst neben den zahlenden Kunden mit ziemlicher Sicherheit also auch Test-Zeiträume, frisch ausgelaufene Accounts und Rückkehrer ohne dauerhafte Bindung an das Spiel. Zusammen ergeben diese Menschen die „monatlich aktiven Nutzer“ von World of Warcraft und dieser Wert könnte in 2025 tatsächlich bei 9 Millionen liegen. Schließlich halten der schnelle Patch-Rhythmus von WoW, die Ingame-Events und die allgemeinen Features die Spieler beinahe permanent im Spiel.

Ein weiterer Faktor dürfte die Rückkehr von WoW nach China sein. Ob die 9 Millionen Spieler die chinesische Region mit abdecken, kann man aktuell nicht mit Sicherheit sagen. Die Chance ist aber hoch, dass NetEase diese Zahlen unabhängig erfasst und Blizzard sie nicht in ihre Zahlen mit einbezieht. Schließlich haben alleine in China bereits 2 Millionen Personen im Vorfeld neue Accounts erstellt, als das Spiel dort wieder Server erhalten hat. Die aktuellen Spielerzahlen könnten also noch deutlich über 9 Millionen liegen.

Selbst wenn sich aktuell 9 Millionen monatliche Spieler in WoW tummeln, so wirkt Blizzards MMORPG auf viele Spieler aber trotzdem deutlich kleiner, als es in der Vergangenheit der Fall war. Dafür gibt es aber einige gute Gründe. Erst einmal teilen sich Spieler mittlerweile auf eine Reihe von verschiedenen Spielversionen, Server, Shards und Phasen auf, sodass man im Spiel einfach weniger Leute sieht. Zusätzlich dazu ist die Gaming-Branche im Allgemeinen in dem letzten Jahrzehnt enorm gewachsen, was WoW im Vergleich durchaus kleiner erscheinen lässt.

Bluesky testet aktuell einen Dislike Button für den eigenen Feed

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Auch wenn Bluesky in vielen Punkten an Twitter vor der Übernahme durch Musk erinnert, so versucht die Plattform aber auch eine eigene Sache zu sein. Aus diesem Grund legt Bluesky einen enorm hohen Wert darauf, dass die Nutzer sich isolieren und wirklich nur den denen von ihnen gemochten Dingen umgeben können. Als Teil dieser Bemühungen wurde am vergangenen Freitag ein neues Feature angekündigt, welches die Seite um einen „Dislike Button“ erweitern soll. Diese Dislike Funktion wird erst einmal in einer Beta getestet und erst später allen Nutzern zur Verfügung gestellt.

Das Drücken des kommenden Dislike Buttons sagt Bluesky im Grunde, dass man gewisse Inhalte nicht sehen möchte. Ein auf dieser Weise markierter Beitrag wird dann ausgeblendet. Der Algorithmus von Bluesky merkt sich diese Entscheidung und schlägt einem Nutzer weniger Beiträge vor, die zu dem entfernten Beitrag passen. Durch den Dislike Button können Nutzer nach einiger Zeit also komplette Themen, Gruppen oder Personenarten komplett aus ihrem Feedback entfernen. Dadurch unterscheidet sich das Ganze von dem simplen Blockieren, welches immer nur einen Nutzer entfernt.

Soon, we’ll start testing a “dislike” option as a new feedback signal to improve personalization in Discover and other feeds. Dislikes help the system understand what kinds of posts you’d prefer to see less of. (via)

Das Ganze klingt so, als würde Bluesky in Zukunft den „Kein Interesse“ Button von YouTube übernehmen. Wenn das Ganze am Ende so ähnlich funktioniert, dann dürfte die Funktion zumindest die Ziele der Plattform erfüllen. Auch wenn ich persönlich sagen würde, dass man sich nicht zu sehr in seine eigene kleine Echokammer verdrücken sollte. Es schadet nicht, wenn man ab und an etwas Gegenwind bekommt und nicht nur die eigene Meinung präsentiert wird. Aber vielleicht erhält die aktuell recht miese Discover-Funktion mit dieser Neuerung dann endlich eine Daseinsberechtigung.

Herrenspielzimmer #229: Blobby Volley Forever

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Endlich wieder ein normaler Podcast mit ausschließlich Nerd-Themen – ohne schweren Podcast-Teil. Dennis ist wieder dabei und wir geben richtig Gas. Also hört gerne mal rein!

Hier eine Übersicht der heutigen Themen:

– Allgemein: Krömers Ritalin Tagebuch, Was ist Lorcana?, Dunkler Materieklumpen entdeckt (ab 03:48 min)

– Bundesliga: Qualität der Bundesliga, Werder: Kleinvieh macht auch Mist, WWE SNME (ab 25:42 min)

– Battlefield 6, Esport Boot Camp bei BIG, Arc Raiders, WoW mit der nächsten Xbox auf der Konsole, CK3 All Under Heaven DLC knallt, FM26 Beta komplett im Wasser, Kao das Känguru (ab 42:32 min)

– Serien/Filme: Haftbefehl Doku auf Netflix (ab 01:10 Std)

One Piece: Der Anime erhält nur noch maximal 26 Episoden pro Jahr

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In den vergangenen 20 Jahren konnten Fans der Animeadaption von One Piece sich beinahe dauerhaft darauf verlassen, dass sie pro Woche eine neue Folge dieser Show erhalten. Mit Ausnahme der längeren Pause zu Beginn des Jahres setzte diese Show eigentlich immer nur dann aus, wenn Feiertage oder andere Ereignisse die Veröffentlichung einer neuen Folge störten. Bedauerlicherweise hat Toei Animation vor einigen Tagen nun verkündet, dass sie die Produktion der Animeadaption von One Piece ab 2026 grundlegend umstrukturieren möchten.

Zu Beginn von 2026 soll das One Piece Anime erst einmal eine Pause von drei Monaten einlegen. Im April 2026 wird die Show dann mit dem aktuell im Manga thematisierten Elbaph Arc zurückkehren. Diese Rückkehr wird allerdings nicht auf die erneute fortlaufende Ausstrahlung der Show hinauslaufen. In Zukunft möchte Toei pro Jahr nur noch maximal 26 Folgen von One Piece produzieren, die das Studio in zwei Staffeln aufteilen und mit etwas Abstand zueinander ausstrahlen wird. Jede dieser Episoden soll dabei dann mindestens ein Kapitel des Mangas adaptieren.

Auch wenn das Ganze im Grunde auf weniger One Piece Folgen pro Jahr hinausläuft, so dürfte diese Anpassung auch einige deutliche Vorteile mit sich bringen. Der Anime zu One Piece hat beinahe zu dem Manga aufgeholt, weshalb Toei die Serie immer mehr mit Fillern, Reaktionen und anderen Tricks strecken muss. Die Reduzierung auf 26 Folgen müsste es dem Studio eigentlich erlauben, ungefähr im Gleichschritt mit dem Manga zu gehen und auf jegliche Art von Filler zu verzichten. Dadurch dürfte sich das Pacing der einzelnen Folgen wieder deutlich verbessern, sodass Folgen keine 10-minütigen Sprünge zwischen „Reaktions-Gesichtern“ mehr beinhalten müssen.

Für mich persönlich ist dieser Schritt auf jeden Fall eine gute Nachricht und eine absolute Notwendigkeit. Eine Reduzierung der jährlichen Folgen ist auf jeden Fall die bessere Option, wenn die Alternative auf Filler und absichtlich verlängerte Szenen hinausläuft.

HBO Max startet im Januar 2026 in Deutschland

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Es ist bereits seit einiger Zeit bekannt, dass HBO Max erst irgendwann im Frühjahr 2026 in Deutschland starten soll. Das Abwarten bis zu diesem Moment ist notwendig, weil erst dann die laufenden Lizenzvereinbarungen zwischen Sky und HBO auslaufen. Auch wenn es aktuell noch immer keinen genauen Starttermin für diesen Streamingdienst in Deutschland gibt, so wurde der Zeitraum dafür vor einigen Tagen aber sehr stark eingegrenzt.

Scheinbar wird HBO Max bereits im Januar 2026 in Deutschland und benachbarten Ländern starten. Dieses Details wurde durch einen Beitrag auf der WBDsports-Seite enthüllt, der den Launch von HBO in Deutschland mit dem Januar 2026 an gibt. Zusätzlich dazu wurde die Plattform wohl bereits damit, dass alle deutschen Zuschauer auf HBO Max die gesamten Olympischen Winterspielen in Italien verfolgen können. Da dieses Ereignis vom 6. bis zum 22. Februar 2026 stattfindet, muss der Launch von HBO vorher erfolgen. Der Januar 2026 ergibt also am meisten Sinn.

HBO Max coverage includes Austria, Germany, Switzerland, Liechtenstein, Luxembourg and Italy where fans will be able to enjoy live Olympics content on the platform for the first time following its launch in January 2026. (via)

Derzeit mangelt es noch an allen möglichen Informationen zu diesem Launch. Man kann nicht sagen, was HBO Max in Deutschland kosten wird, wie viele Abo-Optionen es geben soll und wie umfangreich das Angebot der Plattform zu Beginn ausfallen könnte. Zusätzlich dazu wurde noch nicht erwähnt, ob Sky weiterhin die Produktionen von HBO ausstrahlen darf oder ob HBO Max ab 2026 die exklusive Plattform für diese Inhalte sein wird. Fans der Shows von HBO müssen sich ab Januar 2026 möglicherweise von Sky abwenden und zu diesem neuen Dienst wechseln.

Midnight: Erhält WoW bald eine eigene Premium-Währung?

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In den Spieldaten der derzeit laufenden Alpha von Midnight konnten Data Miner eine Reihe von neuen Grafiken ausfindig machen. Diese Bilder sind scheinbar für eine mit dieser Erweiterung kommende neue Währung bestimmt, die laut den Spieldaten den Namen „Hearthsteel“ trägt. Scheinbar können Spieler diese neue Währung in Zukunft dafür verwenden, um Gegenstände für das Housing in dem Ingame-Shop von World of Warcraft zu erwerben.

 

Derzeit wurde noch nicht bestätigt, dass es sich bei „Hearthsteel“ um eine neue Premium-Währung handelt. Damit ist eine spezielle Form von Ingame-Währung gemeint, die Spieler über das Ausgeben von Echtgeld oder Battle.Net Guthaben erwerben müssen. Bisher verzichtet WoW zwar auf diese Art von gierigen Systemen, aber Hearthstone, Overwatch und Diablo 4 beinhalten bereits eine Premium-Währung dieser Art. Die Grafiken mit den verschiedenen Einheiten der Währung sprechen dafür, dass WoW mit „Hearthsteel“ ebenfalls eine kostenpflichtige Währung erhalten wird.

HOUSING_MARKET_BUNDLE_PREVIEW_DETAILS
Previewing any Decor will add this bundle to your cart.

Diese Art von Premium-Währungen sind oft etwas problematisch, weil die Verantwortlichen die Kosten ihrer Gegenstände und Mengen der Währung natürlich immer genau berechnen. Am Ende bleibt man als Nutzer immer auf etwas Währung sitzen oder es fehlt rein zufällig eine kleine Menge dieser Ressource, sodass man erneut Echtgeld investieren muss. Aktuell ist nicht bekannt, ob diese Währung nur für das Housing verwendet wird oder ob Blizzard in Zukunft alle seine WoW-Items für „Hearthsteel“ verkaufen möchte. So oder so kann man davon ausgehen, dass die Einführung dieser Währung eine negative Entwicklung für das Spiel darstellt.

Mit etwas Glück ist das Ganze entweder nur für China bestimmt oder es folgt zumindest der Vorlage der „Händlerdevisen“. Diese limitierte Währung ist zwar gelegentlich im Shop als Bonus für andere Einkäufe verfügbar, aber Spieler können sie nicht dauerhaft erwerben. Dieser Kompromiss wäre wohl wünschenswert.

(via)

Rockstar Games wird ein dreister gewerkschaftsfeindlicher Akt vorgeworfen

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Einem Bericht von Bloomberg zufolge haben Rockstar Games und Take-Two Interactive am 30. Oktober 2025 zwischen 30 und 40 britische/kanadische Mitarbeiter entlassen. Laut dem Beitrag kommunizierten diese Personen alle in einem gemeinsamen Discord-Chat , um die Gründung einer Gewerkschaft innerhalb des Studios zu besprechen. Einige Personen waren scheinbar bereits Mitglieder so einer Gruppe und die restlichen Angestellten interessierten sich für den beitritt.

Bei der thematisierten Gewerkschaft handelte es sich um die „Independent Workers of Great Britain“, die eine Vielzahl von verschiedenen Arbeitergruppen vertritt. Die Gewerkschaft selbst reagierte auf diese Kündigungen mit ernsten Vorwürfen gegen Rockstar. Sie bezeichnete das Entlassen dieser Personen als den „dreistesten gewerkschaftsfeindlichen Akt“, den die Gaming-Branche jemals erlebt hat. Sie hat wohl bereits Maßnahmen eingeleitet, um gegen diese Kündigungen vorzugehen.

Rockstar: not only making history in terms of profits, but in enacting the most brazen act of union busting the games industry has ever seen.

[image or embed]

— IWGB (@iwgbunion.bsky.social) 31. Oktober 2025 um 21:04

Da dieser Vorfall aktuell viel Aufmerksamkeit erhält, sahen sich auch Rockstar und Take-Two gezwungen eine Stellungnahme zu veröffentlicht. In diesem an PCGamer geschickten Schreiben beharren die Unternehmen darauf, dass diese Mitarbeiter wegen groben Fehlverhalten entlassen wurden. Andere Gründe für die Kündigungen gibt es angeblich nicht. Allerdings wollte das Studio sich auch nicht dazu äußern, was genau 30 bis 40 Mitarbeiter getan haben, um eine gleichzeitige Kündigung notwendig werden zu lassen. Das Schreiben betont außerdem noch den tollen Arbeitsumständen bei dem Studio.

„We strive to make the world’s best entertainment properties by giving our best-in-class creative teams positive work environments and ongoing career opportunities. Our culture is focused on teamwork, excellence, and kindness. Rockstar Games terminated a small number of individuals for gross misconduct, and for no other reason. As always, we fully support Rockstar’s ambitions and approach.“

Der Vorfall macht auf jeden Fall einen sehr unschönen Eindruck. Ich kann mir kaum eine Situation vorstellen, in der 30 oder 40 Personen an verschiedenen Orten zeitgleich extrem negativ auffallen und entlassen werden müssen. Außer natürlich Take-Two stuft die Gründung einer Gewerkschaft selbst als „grobes Fehlverhalten“ ein. In so einem Fall hoffe ich auf ernste Konsequenzen für das Studio.

Midnight: Erhalten wir in Saison 2 einen neuen Troll-Raid?

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In den Spieldaten der Alpha zu Midnight konnten aufmerksame Data Miner die Icons für ein neues Rüstungsset mit dem Namen „RaidWarlockUlatek“ ausfindig machen. Dieser Fund ist auffällig, weil kein Schlachtzug aus dem ersten Raid-Tier dieser kommenden Erweiterung den Namen „Ulatek“ trägt oder sich damit in Verbindung bringen lässt. Daher gehen Data Miner davon aus, dass dieses neue Set für das mit Patch 12.1 kommende zweite Raid-Tier von Midnight bestimmt ist, welches von den Entwicklern bisher noch nicht einmal angedeutet wurde.

INV_Helm_Cloth_RaidWarlockUlatek_D_01
INV_Shoulder_Cloth_RaidWarlockUlatek_D_01
INV_Robe_Cloth_RaidWarlockUlatek_D_01
INV_Belt_Cloth_RaidWarlockUlatek_D_01
NV_Pant_Cloth_RaidWarlockUlatek_D_01
INV_Boot_Cloth_RaidWarlockUlatek_D_01 (via)

Bei Ula-Tek handelt es sich um ein Element des nicht zum Kanon gehörenden WoW-RPGs aus dem Jahr 2004. In diesem Spiel war Ula-Tek eine uralte Schlangengöttin der Amani, deren Tempel die ursprüngliche Hauptstadt von ZulAman darstellte. Kulturen außerhalb der Amani vermuteten aber wohl, dass sich hinter diesem Loa ein Diener der Alten Götter verbirgt. Interessanterweise gibt es in der Alpha von Midnight eine bisher noch nicht betretbare Insel vor der Küste von ZulAman, die mit einem der neueren Builds von „Isle of Fangs“ in „AtalUtek“ umbenannt wurde. So ein Name würde sich natürlich perfekt für einen Ort eigenen, der einen Tempel für eine Schlangengöttin beheimatet.

Der Fund in den Spieldaten spricht schon recht stark dafür, dass die Entwickler gewisse Elemente ihres alten RPGs nehmen und daraus das zweite Raid-Tier von Midnight formen. Wenn es sich bei Ula-Tek am Ende wirklich um einen Diener der Alten Götter handelt, dann dürfte die Anwesenheit dieses Monsters auch erklären, warum die Levelerfahrung von Zul’Aman sich um den Kampf gegen die Diener der Leere dreht und wieso diese Wesen ausgerechnet in ein Trollgebiet einfallen. Schließlich liegt das Ziel von Xal’atath eigentlich nicht in dieser Zone.

Möglicherweise wird Blizzard für den Raid sogar den C’Thraxxi-General „Kith’ix“ zurückbringen, der eine Verbindung zu Xal’atath besitzt und dessen Leiche irgendwo unter Zul’Aman liegen soll. Vielleicht auf dieser Insel? Ich persönlich würde mich auf jeden Fall über einen erneuten Troll-Raid in WoW freuen. Diese Instanzen sind für mich immer die Highlights einer Erweiterung!

New World: Spieler wollen das MMO mit einer Petition retten

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Vor einigen Tagen kündigte Amazon Games an, dass es keine neuen Inhalte mehr für das MMORPG „New World“ veröffentlichen möchte. Gleichzeitig wurden Pläne für eine Abschaltung der Spielserver enthüllt, die allerdings erst nach 2026 in die Tat umgesetzt werden sollen. Der Grund für die Aufgabe des Spiels ist neben dem mangelnden Erfolg wohl auch eine gewaltige Welle an Entlassungen bei Amazon, wodurch viele Entwickler des Spiels ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Wie man es nicht anders erwarten würde, hat diese Ankündigung für viel Frust in der Fangemeinde des Spiels gesorgt. Als Reaktion darauf arbeiten einige Spieler aktuell sogar aktiv darauf hin New World vor der Abschaltung zu retten. Das Ganze möchten sie unter anderem durch eine Petition auf Change.org erreichen. Der Startet dieser Petition richtet sich dabei direkt an Amazon, die Entwickler und CEO Jeff Bezos. Mit dieser Unterschriftensammlung soll wohl erreicht werden, dass Amazon Games weiter an dem Spiel arbeiten und neue Inhalte entwickeln darf.

I urge the decision-makers to reconsider and reinstate the New World: Aeternum team. They are essential to maintaining the vibrancy, excitement, and community that have become hallmarks of this incredible game. (via)

Der Erschaffer der Petition überhäuft das New World Team mit Lob für seine ausgezeichnete Arbeit. Er weist recht eindeutig darauf hin, dass es eine Fangemeinde für das MMORPG gibt und diese Spieler auch begeistert bei der Sache sind, wenn man ihnen regelmäßig neue Inhalte liefert. Als Beweis für diese Aussagen stuft er das neue Content-Update für New World ein, welches enorm viel Lob erhalten hat und tatsächlich zu deutlich steigenden Spielerzahlen führte. Laut der Petition ist es daher aktuell einfach noch zu früh, um New World dauerhaft aufzugeben.

The latest patch has revitalized the community, demonstrating the immense value of ongoing development and updates. It’s evident that the New World community thrives when there are regular injections of new content, both PvE and PvP, which offers fresh challenges and exciting opportunities for players to immerse themselves in. (via)

Ob die Change.org am Ende tatsächlich das Spiel retten kann, muss die Zukunft zeigen. Auch wenn das Ganze irgendwo unwahrscheinlich erscheint, so hat ein Aufschrei von Fans bereits häufiger zu einem Umdenken bei den Entscheidungsträgern geführt. Bisher konnte die Petition mehr als 22.000 Unterschriften sammeln und diese Zahl scheint noch zu steigen. Mit etwas Glück und mehr Aufmerksamkeit könnte Amazon vielleicht wirklich zu dem Titel zurückkehren.

Eintracht-Spandau wirbt mit amüsanter South Park Anspielung

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Vor einigen Tagen wurde ein Trailer veröffentlicht, der eine baldige Zusammenarbeit zwischen dem Twitch-Streamer HandOfBlood, dem eSports-Team „Eintracht-Spandau“ und South Park ankündigte. Gestern Abend wurde nun enthüllt, dass es sich dabei um ein amüsantes animiertes Video handelt, welches eine Länge von 12 Minuten besitzt und sich wie eine Mini-Folge der Show anfühlt. Der einzige Unterschied läuft darauf hinaus, dass man anstelle von den üblichen South Park Charakteren die Mitglieder des eSports-Teams zu Gesicht bekommt.

Inhaltlich dreht sich das Video mit dem Titel „Präsident Knabe und Faker retten den E-Sport“ darum, dass die gesamte eSports-Szene zu League of Legends am Sterben ist. Den Grund dafür sehen die Mitglieder von Eintracht-Spandau bei dem Streamer NoWay, der ihnen sowohl die Zuschauer als auch die Frauen stiehlt. Daher versuchen das Team und Präsident Knabe natürlich diese Konkurrenz loszuwerden und auszuschalten. Am Ende ist es der LoL-SpielerFaker„, der wohl die entscheidenden Hinweise zu einem Sieg überliefert.

Das Video entstand wohl in enger Zusammenarbeit mit Comedy Central Deutschland und wurde von dem Sender in den Kommentaren sogar schon als „Oscar-würdige Performances!“ bezeichnet. Animiert wurde das Ganze aber natürlich nicht direkt von den South Park Machern. Dafür verantwortlich war der YouTube-Kanal Freshdachsduo, der wohl nur den Stil der Show übernommen hat. Trotzdem fallen die Reaktionen auf das Video bisher enorm positiv aus. Selbst Zuschauer ohne Verbindung zu dem eSports-Team oder den Streamen können sich an den Anspielungen auf South Park erfreuen.

Das Ganze ist auf jeden Fall eine sehr gelungene Weise, um Werbung für das Team und die beteiligten Personen zu machen. Normalerweise interessiere ich mich weder für LoL noch für dieses Team. Allerdings spricht mich die Kreativität des Videos durchaus an.