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TikTok: Die USA konnten endlich eine Einigung mit China erzielen

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Der bereits in 2024 in den USA in Kraft getretene „Protecting Americans from Foreign Adversary Controlled Applications Act“ sieht eigentlich vor, dass  ByteDance seine TikTok-Operationen in den USA entweder an eine amerikanische Firma abtreten oder komplett einstellen muss. Bisher ist das Ganze nicht passiert, weil Trump das Ablaufdatum für die festgelegte Frist aufgrund von laufenden Verhandlungen bereits mehrfach nach hinten verschoben hat. Einem Bericht des The Wall Street Journal konnten Trump, die chinesische Regierung und TikTok in dieser Woche aber endlich eine Einigung erzielen, deren finale Elemente am Freitag geklärt werden sollen.

Laut den Quellen des The Wall Street Journals wird TikTok seine Operationen in den USA tatsächlich an eine neue amerikanische Firma abtreten. Dieses frisch gegründete US-TikTok wird dann auch eine eigene US-Version der App mit ihrem eigenen Algorithmus verwalten. Das Ganze basiert wohl auf Technik, die die Firma direkt von ByteDance mieten darf. Angeblich werden Oracle, Silver Lake, Andreessen Horowitz und einige andere Investoren insgesamt 80% des amerikanischen TikTok übernehmen. Der Rest geht vermutlich an ByteDance.

Ansonsten soll die neue Firma natürlich auch einen von „Amerika dominierten“ frischen Aufsichtsrat erhalten. Ein Mitglied dieser Führungsebene wird scheinbar immer von der US-Regierung gestellt, sodass der Präsident direkten Einfluss auf die Arbeit der Firma haben kann. Amerikanische Nutzer müssen außerdem damit leben, dass sie nach dem „Wechsel“ der Betreiber auch auf eine brandneue US-TikTok-App wechseln müssen. Die alte App für das normale TikTok wird dann irgendwann in den USA eingestellt. Es dürfte interessant sein zu sehen, wie die Nutzer darauf reagieren werden.

Gen V: Die zweite Staffel ist bei Prime Video gestartet

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Im Verlauf des heutigen Vormittags hat Prime Video endlich mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von Gen V begonnen. Zur Feier der Veröffentlichung von Staffel 2 stellte die Plattform seinen Nutzern dann direkt die ersten drei Folgen dieser neuen Staffel auf einen Schlag zur Verfügung. Die restlichen Episoden von Staffel 2 folgen jetzt in dem üblichen wöchentlichen Rhythmus. Die letzte Folge der Staffel wird daher am Mittwoch, dem 22. Oktober 2025 bei Prime Video erscheinen.

Da Gen V ein direktes Spin-Off von The Boys darstellt, ist die Geschichte von Staffel 2 natürlich eng mit der Handlung der Hauptserie verbunden. Das Ganze spielt inhaltlich nach den Ereignissen von The Boys Staffel 4. Wer also den gesamten Kontext für Staffel 2 möchte, der muss neben Staffel 1 eigentlich auch The Boys komplett gesehen haben. Die übergreifende Handlung in Staffel 2 basiert zwar auf dem Finale von Staffel 1, aber die größere Welt wird natürlich stark durch die Hauptserie geprägt.

Ansonsten habe ich mir heute Vormittag direkt alle drei verfügbaren Folgen von Staffel 2 angesehen. Bisher bin ich sehr zufrieden mit den neuen Episoden und Staffel 2 gefällt mir auf Anhieb deutlich besser als die Anfänge von Staffel 1. Durch die vorangegangenen Ereignisse wirkt Staffel 2 einfach so wunderbar dystopisch und kaputt. Das Ganze ist eine wunderbare Parallele zu aktuellen Ereignissen in der echten Welt und gewissen problematischen Entwicklungen.

Palworld soll in 2026 vollwertig veröffentlicht werden

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In dieser Woche veröffentlichten die Entwickler von Pocketpair ein recht informatives Status-Update zu ihrem Surival-Hit „Palworld“. Das Video startete damit, dass die Entwickler auf ihre bisherigen Content Updates zurückgeblickt und die bisherige Entwicklung des Spiels innerhalb seiner Early Access Phase erklärt haben. Kurz darauf wurden dann die Pläne für den Ausstieg aus dem Early Access und die vollständige Veröffentlichung des Spiels erläutern. Laut den Entwicklern planen sie aktuell den Launch von Palworld irgendwann im Jahr 2026 durchzuführen.

Damit sich dieses Survival-Spiel auch in einem Zustand für die Veröffentlichung befindet, will das Team seinen Fokus etwas verlagern. Die restliche Entwicklungszeit in 2025 soll wohl dafür verwendet werden, um das grundlegende Spiel zu optimieren, Fehler zu beheben und viele der kleineren Probleme aus dem Titel zu entfernen. Alle diese Dinge müssen vor dem Release in 2026 aus der Welt geräumt werden. Trotzdem soll Palworld in 2025 noch ein Winter-Update mit neuen Inhalten bekommen, welches aufgrund der Fehlerbehebungen aber etwas kleiner als vergangene Content-Updates ausfallen sollte.

Derzeit ist noch nicht bekannt, wann genau der vollwertige Launch von Palworld 1.0 stattfinden soll und wie lange die Spieler in 2026 darauf warten müssen. Allerdings wird Update 1.0 wohl eine „massive Anzahl von Inhalten“ mit sich bringen, die Entwickler vorher natürlich noch erschaffen müssen. Mit so einem Ziel dürfte es wohl noch einige Zeit dauern, bis das Spiel bereit für die Veröffentlichung ist. Fans sollten nicht vor dem dritten oder viertel Quartal von 2026 mit dem Launch von Palworld 1.0 rechnen.

Diablo 4: Die Chaos-Rüstungen aus Saison 10 wirken vielversprechend

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Im Verlauf des gestrigen Abends hat Blizzard Entertainment endlich seine offizielle Vorschau auf die am 23. September 2025 startende zehnte Saison von Diablo 4 veröffentlicht. Das Ganze bestand aus einem Livestream der Entwickler, offiziellen Patchnotes und einem umfangreichen Vorschauartikel zu allen Aspekten der sogenannten „Saison des Höllenchaos“. Auch wenn diese Saison sich natürlich wieder durch eine saisonale Mechanik, kosmetische Inhalte und die anderen üblichen Neuerungen auszeichnet, so ziehen die Chaos-Rüstungen von Saison 10 aktuell aber die meiste Aufmerksamkeit auf sich.

Die Chaos-Rüstungen aus Saison 10 sind im Grunde einfach nur ausgewählte Uniques, deren Effekte um 20% verstärkt wurden. Besonders an diesen Rüstungsteilen ist aber der Umstand, dass Chaos-Uniques nicht mehr nur auf einen Rüstungslot limitiert sind. Diese Gegenstände können als Helme, Brustrüstungen, Stiefel, Hose oder Schuhe droppen, sofern das ursprüngliche Unique den jeweiligen Slot noch nicht abgedeckt hat. Beispielsweise können Spieler dadurch dann Ramaladnis Opus Magnum als Handschuhe oder Schattenberührung als Brustplatte erhalten. Chaos-Rüstungen verwenden dabei dann alle einen farbigen Namen.

Durch die Chaos-Rüstungen können Spieler teilweise sehr mächtige und für ausgewählte Builds notwendige Uniques auf einer Reihe von Rüstungsslots erbeuten. Dadurch bietet Saison 10 den Spielern automatisch mehr Vielfalt bei der Zusammenstallung ihrer Builds und es bieten sich den Spielern ganz neue Möglichkeiten. Schließlich können Barbaren in Saison 10 sowohl Ramaladnis Opus Magnum als auch zwei andere Waffen verwenden. Spieler reagieren bisher sehr positiv auf diese Neuerung, weil sich diese saisonale Mechanik endlich von der üblichen „geborgten Macht“ abhebt. Spieler müssen dadurch endlich wieder Ausrüstungsteile farmen, ihre Ausrüstung optimieren und dem klassischen Spielablauf folgen.


Titan Quest 2: Überraschend gut und viel zu schnell vorbei

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Um die Wartezeit zur nächsten Diablo 4-Season zu überbrücken, habe ich in den letzten Tagen einfach mal in den Early Access von Titan Quest 2 reingeschaut. Der ein oder andere von Euch hat mich beim Zocken auf Steam per DM gefragt, wie das Spiel denn sei, weil man evtl. selbst gerne mal reinschauen wollen würde. Hier die klare Antwort: Scheiße nochmal, es lohnt sich definitiv.

Eine Sache vorweg, die mich ehrlich gesagt ziemlich traurig gemacht hat: Ab Level 20 ist die Sache leider vorbei – weiter geht der Early Access nicht. Ich habe dafür zwischen 7-8 Stunden im Spiel gebraucht.

Um es kurz zu machen: Die Grafik ist eine Augenweide, die Musik ist entspannend und fast schon meditativ und das Gameplay hat mich total positiv überrascht. Das Skillsystem ist interessant und lädt zum Ausprobieren ein. Ich habe im mittleren Schwierigkeitsgrad gespielt und die Gegner waren je nach Level durchaus fordernd.

Ich habe mehrere Charakter-Varianten gespielt (Melee, Range und Caster) und hatte überall Spaß. Trotzdem muss ich ehrlich zugeben, dass ich jetzt, wo ich es einmal „durchgespielt“ habe, nicht den Drang verspüre, das nochmal mit anderen Klassen zu tun. Man muss also klar festhalten, dass dies ein zeitlich begrenztes Vergnügen ist.

Es schadet trotzdem nicht, sich das Spiel jetzt schon bei Steam zu kaufen – es ist quasi eine Investition in die Zukunft. Denn der Release des Spiels soll Ende 2026 erfolgen. Im Early Access kommt alle drei Monate ein neues Update, das verspricht zumindest der Entwickler.

Ich habe diesen kurzen Hack and Slay-Ausflug auf jeden Fall sehr genossen. Schaut also gerne mal rein, wenn Euch meine Ausführungen neugierig gemacht haben!

Critical Role: Alle Charaktere für Kampagne 4 wurden enthüllt

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Am Donnerstag, den 02. Oktober 2025 wird die vierte Kampagne von Critical Role unter der Leitung von Brennan Lee Mulligan starten. Auch wenn die Charaktere aus den vergangenen Terminen immer erst am Tag der Ausstrahlung enthüllt wurden, so scheint das Team mit Kampagne 4 aber einen anderen Weg zu gehen. Daher wurden gestern Abend auch bereits die Charakter-Designs für alle in Kampagne 4 auftauchenden Charaktere mit den Fans geteilt. Auch wenn die Klassen bisher noch ein Geheimnis darstellen, so kann die Fangemeinde durch die Bilder aber zumindest schon einmal die Namen, Rassen und Gruppen in Erfahrung bringen.

In der vierten Kampagne von Critical Role werden die Spieler in die drei Gruppen „Soldiers“, „Seekers“ und „Schemers“ aufgeteilt. Die Soldaten liefern Zuschauer klassische Monsterkämpfe und eine durch Konflikte vorangetriebene Geschichte. Die Sucher besitzen direkte Verbindungen zu der Lore, der Magie und der Kosmologie der Welt und sie sollen mit Feen, Drachen, Dämonen und den großen Fragen interagieren. Für die Intriganten basiert die Kampagne wohl eher auf Intrigen, Spionage und den Beziehungen zwischen Figuren. Die Community geht derzeit davon aus, dass die Soldaten auf den Bildern Rot oder Orange tragen, die Sucher in Blautönen oder Violett gehalten wurden und die Intriganten auf Grüntönen basieren.

Die folgenden Bilder zeigen, welche Charaktere für Kampagne 4 erstellt wurden. In der Fangemeinde liegt das Hauptaugenmerk derzeit natürlich auf dem von Matthew Mercer gespielten „Sir Julien Davinos“ und seinem Design. Schließlich darf Matthew Mercer nur sehr selten in die Rolle eines Spielers schlüpfen und viele Fans Fragen sich dann natürlich, was für einen Charakter er erstellt hat.

 

(via)

Steam: NSFW-Spiele sind nicht mehr im Early Access erlaubt

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Seit der Einführung des Early Access Programms von Steam in 2013 haben eine Vielzahl von Entwicklern dieses Angebot dafür genutzt, um der breiten Masse an Spielern noch immer unfertige Spiele zu verkaufen. Auch wenn bisher alle Kategorien von Spielen an diesem Programm teilnehmen durften, so hat Valve vor Kurzem aber wohl ein Genre ohne Ankündigung vom Early Access ausgeschlossen. Dabei handelt es sich um NSFW-Spiele, die auf die eine oder andere Weise „erwachsene Themen“ abdecken.

Bekannt wurde diese Änderung durch den Entwickler Dammitbird, der auf X darüber berichtete. Scheinbar wollte er sein NFSW-RPG „Heavy Hearts“ für den Early Access anmelden und Steam erteilte ihn eine Absage. Dabei enthüllte das Schreiben von Valce, dass der Early Access auf Steam keine Spiele mehr mit „erwachsenen Themen“ erlaubt. Diese Änderung überraschte den Entwickler und die bereite Spielerschaft, weil Steam durchaus NSFW-Titel erlaubt und ein Spiel dieser Art aktuell sogar einen Bestseller auf der Plattform darstellt.

Für Entwickler wie Dammitbird ist dieser Schritt natürlich ein enormes Ärgernis. Valve ermutigt ihn zwar zu einer vollwertigen Veröffentlichung seines Spiels auf Steam, aber der Weg dorthin wird ihm derzeit an allen Stellen verbaut. Bisher hat sich die Plattform auch noch nicht zu den Gründen für diese Maßnahme geäußert. Viele Spieler vermuten, dass das Ganze mit der Gruppe „Collective Shout“ zusammenhängt. Über den Sommer übte der Verein bereits Druck auf Kreditkartenanbieter aus, um NSFW-Projekte von Steam und anderen Plattformen zu entfernen. Die Zensur des Early Access könnte eine weitere Folge davon aus.

Unabhängig von den Hintergründen stufte ich diese Maßnahme als extrem albern ein. Wenn Steam gezielt von NSFW-Inhalten profitiert, dann sollte die Plattform auch die Entwickler dahinter unterstützen. Ansonsten wirkt Valve nämlich irgendwie feige und verlogen.

Silksong hat bereits mehr als 6 Millionen Spieler

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Im September 2025 wurde die Gaming-Branche recht deutlich durch die Veröffentlichung von Silksong geprägt. Das Spiel zog nicht nur alle Aufmerksamkeit auf sich, sondern es vertrieb auch einen Großteil der Konkurrenz aus diesem Monat. Aufgrund dieser enormen Präsenz hat sich die Analytiker von GameDiscoverCo in dieser Woche die Mühe gemacht herauszufinden, wie erfolgreich Silkson eigentlich gewesen ist. Dabei hat die Seite ausgerechnet, dass Hollow Knight: Silksong bereits mehr als 3.2 Millionen Exemplare auf Steam verkauft hat. Dazu kommen noch ca. 1.5 Millionen Installationen durch den Game Pass und ungefähr 500.000 Spieler auf der PS, der Switch 1 und der Switch 2.

So, with 2D Metroidvania sequel Hollow Knight: Silksong already having ~6 million players, by GDCo’s estimates – >3.2 million copies on Steam and 500k+ each on PlayStation and Switch 1/2, as well as ~1.5 million downloads on Xbox Game Pass, it’s one of the biggest small-team hits of the year so far. (Via)

Eine eindrucksvolle Spielerzahl von ca. 6 Millionen liegt weit über allen ähnlichen Spielen aus dem Jahr 2025. Den Zahlen von GameDiscoverCo zufolge liegt Shinobi: Art of Vengeance im Metroidvania-Bereich auf dem zweiten Platz hinter Silksong. Allerdings hat sich Silksong wohl an die 69 Mal häufiger verkauft als diese etwas früher veröffentlichte Alternative von Sega. So ein enormer Erfolg bei einem Indie-Titel ist unerhört und selbst moderne AAA-Games kommen nur selten an solche Zahlen heran.

Der Hauptgrund für den extremen Erfolg des Spiels scheint aber wohl die Markentreue der Nutzer zu sein. Laut GameDiscoverCo gibt es eine Überlappung von 79% zwischen Besitzern von Hollow Knight und Besitzern von Silksong. Ein Großteil der Fans des Originals hat nach 7 Jahren also auch endlich den Vorgänger gekauft. So eine Markentreue sieht man normalerweise nur bei großen Marken wie Elden Ring. Das ursprüngliche Hollow Knight hat sich in seiner Lebenszeit ca. 11.4 Millionen Mal verkauft. Silksong hat in nicht einmal zwei Wochen bereits ungefähr ein Viertel dieser Summe erreicht.

Amazon: Die Prime Deal Days starten am 07. Oktober

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Im Oktober 2025 steht bei der Verkaufsplattform Amazon bereits die nächste Rabattaktion für Prime-Mitglieder an. Die sogenannten „Amazon Prime Days“ fallen in 2025 auf den 07. und 08. Oktober 2025 und Amazon verspricht seinen Kunden dadurch wieder eine Vielzahl von Sonderangeboten und Preisnachlässen. Das Ganze betrifft dabei dann eine Reihe von Kategorien wie Haushalt, Bekleidung, Spielzeug und Kosmetik. Wer unbedingt einen Rabatt für einen Artikel möchte und nicht für Amazon Prime zahlt, der kann durch die Test-Mitgliedschaft temporär von der Aktion profitieren.

Die Prime Deal Days kommen wieder! Vom 7. bis 8. Oktober verspricht Amazon seinen Prime-Mitgliedern Shoppingspaß pur mit hunderttausenden Angeboten und attraktiven Rabatten in Kategorien wie Haushalt, Bekleidung, Spielzeug und Kosmetik. (via)

Auch wenn die eigentlichen „Amazon Prime Days“ erst im Oktober starten, so hat Amazon aber schon in dieser Woche erste Rabatte für Prime-Mitglieder aktiviert. Es gibt aktuell schon bis zu 35% Rabatt auf ausgewählte Beautyprodukte, bis zu 25% Rabatt auf Mode und Sportbekleidung, bis zu 25% Rabatt auf den Bereich Amazon Basics und bis zu 30% Rabatt auf die Kategorie Amazon Essentials. Dazu kommen noch die üblichen verlängerten Testzeiträume für einige von Amazon angebotene Abonnements.

Wichtig bei allen diesen Angeboten und Rabatten ist natürlich auch weiterhin, dass man sich als Kunde möglichst gut informiert und nicht einfach direkt bei allen attraktiv wirkenden Artikel zuschlägt. In der Vergangenheit hat Amazon den Rabatt oft auf den UVP des Herstellers und nicht den eigentlichen Verkaufspreis auf der Plattform berechnet, was zu erstaunlich gut wirkenden Rabatten und gezielt hintergangenen Kunden führte. Auch wenn diese Vorgehensweise mittlerweile von dem Landgericht München untersagt wurde, so sollte man als Käufer trotzdem vorsichtig sein, Preise vergleichen und nur notwendige Artikel kaufen. Nur auf diese Weise kann man ordentlich Geld sparen und clever einkaufen.

Borderlands 4: Randy Pitchford fängt erneut Streit mit Fans an

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Seit dem vergangenen Freitag können daran interessierte Personen endlich Borderlands 4 kaufen, herunterladen und nach Belieben spielen. Dadurch hat sich mittlerweile aber gezeigt, dass Borderlands 4 nicht unbedingt das am besten optimierte Spiel ist und viele Spieler technische Probleme mit dem Titel auf dem PC haben. Die Beschwerden drehen sich dabei dann um simple Grafikprobleme, extrem niedrige FPS und in verschiedenen Variationen auftretende Ruckler des gesamten Spiels. Dadurch wird der Titel für einige Personen absolut unspielbar.

Die Kritik an der Leistung von Borderlands 4 auf dem PC hat in den vergangenen Tagen auch mehrfach Reaktionen von Gearbox CEO Randy Pitchford auf den Plan gerufen. Während andere Firmenchefs die Sorgen ihrer Kunden in so einer Situation beschwichtigen würden, so bietet Pitchford neben Erklärungen, Hilfe und Ausreden natürlich auch wieder direkte Streitigkeiten mit seinen Fans an. In einem sehr sarkastisch und aggressiv formulierten Beitrag forderte der CEO die Spieler dazu auf ihre eigene Engine zu entwickeln, wenn sie sich scheinbar besser auskennen als das Entwicklerteam. In einem anderen Beitrag nutzt er viele falsche Annahmen dafür, um die Menge an Beschwerden herunterzuspielen und echte Spieler mit Problemen als Betrüger zu bezeichnen.

Diese Kommentare sind natürlich nicht das erste Mal, dass Randy Pitchford negativ in der Öffentlichkeit auffällt. Vor einigen Wochen bezeichnete er Borderlands 4 als ein „premium game made for premium gamers„, weshalb die schlechte Leistung des Spiels seiner Meinung nach auch an der schlechten Hardware von Spielern liegt. Zusätzlich dazu betonte er vor einiger Zeit, dass „echte Fans“ natürlich auch 80 Euro für ein Spiel zahlen würden. Man kann auf jeden Fall festhalten, dass Pitchford sich aktuell bei den Fans von Borderlands und der Branche im Allgemeinen nicht unbedingt beliebt macht. Als CEO eines Studios sollte man sich eigentlich besser verhalten und ich kann verstehen, warum Spieler das Ganze neben den technischen Problemen als Grund dafür ansehen, um Borderlands 4 erst einmal zu meiden.