Die Vertreter von Game Informer hatten vor Kurzem die Gelegenheit dazu, sich ein wenig mit den Entwicklern von Retail WoW zu unterhalten. Das Gespräch drehte sich dabei dann hauptsächlich darum, wie das Team das für The Last Titan geplante Redesign von Nordend angeht. Auch wenn die Entwickler dabei dann natürlich noch keine Details nannten, so sprachen sie aber dennoch recht ausführlich darüber, was für eine Design-Philosophie sie an den Tag legen und was für Ziele sie mit dieser Erweiterung verfolgen.
In dem Interview betonen die Entwickler mehrfach, dass Nordend mit The Last Titan eine umfangreiche Neuausrichtung erhalten soll. Dabei strebt das Team eine Mischung aus Nostalgie und der neuen Story der World Soul Saga an. Spieler sollen sowohl bekannte Elemente wiedererkennen als auch sehen, wie sich Nordend in den letzten Jahren entwickelt hat. Die Geschichte lief im Hintergrund weiter und diese Folgen werden mit dem Addon endlich in das Spiel eingebaut.
Ansonsten fungiert Quel’Thalas aus Midnight in vielen Bereichen als das Testobjekt für die Neugestaltung von Nordend. Das Ganze hat den Entwicklern nicht nur erlaubt ihre Vorgehensweise in diesem Bereich zu testen, sondern es zeigte ihnen auch, wie positiv die Spielerschaft auf eine Rückkehr zu etablierten Orten reagiert. Spieler wollen neue Geschichten in alten Zonen sehen und die Entwickler sind endlich bereit diesen Wunsch zu erfüllen. Dabei deuten die Entwickler an, dass es auch in Kalimdor und den Östlichen Königreichen viele noch immer nicht erzählte Geschichten gibt und sie sich durchaus dafür interessieren diese Orte erneut zu besuchen.
Zukünftige Erweiterungen und Patches könnten also auf neue Landmassen verzichten und einfach alte Bereiche der Spielwelt umbauen. Ich persönlich hätte kein Problem damit, wenn das Team sich mehr als bekannte Zonen konzentrieren würde. Mich interessiert durchaus, wie sich die Geschichten an diesen Orten entwickeln.
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Was bitte ist „The last titan“?!
Ich bin grundlegend ein großer Fan dieser Idee. Schon Cata fand ich das Konzept der „weiterlebenenden Welt“ einfach stark und Nachvollziehbar. Das zB die Brücke im Rotkammgebirge nach 20 Jahren nicht immer noch kaputt ist .
Vorallem wenn es dann, auch ein „redesign“ bedeutet, also nicht nur neue quests. Find ich das grade bei so continenten die nordend begrüßenswert